ZUVERLÄSSIGES PRO SWITCHING SYSTEM FÜR KONTROLLRÄUME

Die drei grundlegenden Faktoren, die Administratoren in einem Kontrollraum bei geschäftskritischen Anwendungen unablässig gewährleisten möchten, sind Sicherheit, Zuverlässigkeit und Netzwerkverfügbarkeit. Die Schaltung zwischen den Systemen ist dabei genauso wichtig wie die Informationstechnologiesysteme selbst. Black Box ist eine Partnerschaft mit einem öffentlichen Generalunternehmer eingegangen, um sichere, stabile Hardware-Schaltsysteme an bis zu 150 Standorten zu installieren. Diese Switches sorgen für eine echte Leistungssteigerung bei dem physikalischen Netzwerk-Layer, indem sie den Zugriff kontrollieren und ein fast augenblickliches Back-up sowie sofort verfügbare Schaltsysteme ermöglichen.

Um eine 24/7-Verfügbarkeit zu gewährleisten, setzen die Benutzer zwei separate und komplett redundante Automatisierungssysteme parallel ein. Damit die zwei separaten Automatisierungssysteme den Benutzern sofortige Back-ups anbieten können, muss das Schaltsystem zwischen diesen beiden Automatisierungssystemen zuverlässig, sicher und für einen Fernzugriff über ein IP-Netzwerk zugänglich sein. Entscheiden Sie sich für das Pro Switching System, eine intelligente Lösung zur A/B-Gruppenschaltung auf dem Layer 1.

Das Funktionsprinzip des Pro Switching Systems macht dieses Schaltsystem unglaublich zuverlässig. Da sich dieses System ausschließlich auf physikalische Verbindungen konzentriert, spielen falsch konfigurierte Netzwerkprotokolle keine Rolle und es braucht keine Firmware oder Software verwaltet zu werden. Darüber hinaus garantiert die Luftspaltisolierung des Systems eine sichere Netzwerkverbindung für Hochsicherheitsanwendungen.

Pro Switching Systeme sind die beste Wahl für die Zugriffskontrolle auf das Netzwerk und als Back-up-Schalter, da sie eine eine extrem zuverlässige, hardwaregesteuerte Sicherheit bieten. Die Pro Switching Systeme können mehr als 4.000 Netzwerknutzer unterstützen und gewährleisten eine Umgebung mit kontrolliertem Zugriff durch die Verwendung von stabilen und präzisen mechanischen und optischen Schaltbewegungen, die eine unvergleichliche Zuverlässigkeit der Hardware ermöglichen. Die Systemverwaltung wird vereinfacht und beschleunigt; dies ermöglicht unter anderem die einfache Überwachung einzelner Nutzer, inklusive automatischer Abschaltung, wenn Manipulationen erkannt werden.

Black Box KVM Matrix Extension System unterstützt jetzt die 4K60-Übertragung über ein einziges Kabel

Übertragen Sie 4K-Auflösungen mit 60 Hz über ein Glasfaserkabel in einer Punkt-zu-Punkt-Verlängerung oder einer Multipunkt-zu-Multipunkt Matrixkonfiguration für höchste Auflösungen in der Postproduktion und im Schnitt. DKM FX 4K60 Schnittstellenkarten unterstützen 4K60 in voller 8-Bit-Farbtiefe.

An immer mehr Produktions- und Schnittplätzen werden 4K Monitore für die Live- und Postproduktion eingesetzt. So wird zum Beispiel die Black Box DKM Lösung bei der fileCAST Media GmbH verwendet. Der Hersteller der neuen LiveLogging-Lösung für die Online Media Library (OML)-Plattform setzt Black Box-Technologie zur Verlängerung und Übertragung von Signalen und zur Verbindung von Multi-Feed-Umgebungen bei Live-Produktionen ein. Diese Lösung dient zum Kennzeichnen von Medieninhalten aus mehreren Quellen während einer Live-Veranstaltung. Dadurch können die Inhaltseigner wertvolle Medien-Assets in einem durchsuchbaren Format anbieten, und das fast in Echtzeit.

Durch Nutzung von 4K in der Postproduktion und im Schnitt kann der Editor bei der Bearbeitung bereits sehen, wie das fertige Produkt aussehen wird. Die 4K-Übertragung mit 60 Hz stellte in der Vergangenheit eine große Herausforderung dar, weil 4K eine höhere Bandbreite benötigt. Die DKM FX 4K60-Karten können diese Herausforderung meistern, weil das System auch High Speed Schnittstellenkarten verwendet, um Signale mit hoher Bandbreite zu unterstützen. Darüber hinaus können mithilfe dieser Schnittstellenkarten Bedienoberflächen für Postproduktion/Schnitt eingerichtet werden, die Highspeed-USB verwenden, z. B. DaVinci Resolve.

Das DKM FX-System ist flexibel, skalierbar und extrem zuverlässig. Die folgenden Videostandards werden von Schnittstellenkarten in dem modularen Gehäuse unterstützt: DVI-D bis 2560 x 1600, HDMI bis 2560 x 1440 und DisplayPort 1.2 (4:4:4) Auflösungen bis 4K.

Die modularen DKM FX Gehäuserahmen werden als Chassis mit 2, 4 oder 6 Steckplätzen mit optionaler redundanter Stromversorgung geliefert. Der Rahmen mit 21 Steckplätzen nimmt lediglich 1HE für die Rackmontage in einem Serverraum oder einem Maschinenraum ein. Glasfaserkabel unterstützen Entfernungen bis zu 1000 Meter über Multimode- oder bis zu 10 Kilometer über eine Singlemode-Kabel. Das bedeutet, dass sich die Arbeitsplätze für Schnitt und Postproduktion bei großen Unternehmen in unterschiedlichen Gebäuden befinden können.

Weitere Informationen erhalten Sie von unseren Applikations-Ingenieuren (Tel.: 00800-2255 2269). Außerdem steht Ihnen für die Planung Ihrer hochleistungsfähigen KVM-Erweiterungssysteme auch unser online DKM-Konfigurator zur Verfügung.

Verknüpfte Links:
Black Box Whitepaper: 4K Video – Die Teile des 4K Puzzles

6 Kriterien für die Auswahl von Kollaborationslösungen für AV/IT-Manager

Schauen Sie sich den nächsten Konferenzraum oder das nächste Klassenzimmer, den/das Sie betreten, einmal genauer an. Finden Sie darin alles, was Sie für eine kollaborative Umgebung benötigen? Zusammenarbeit spielt bei allen Arbeitsformen eine wesentliche Rolle, das reicht von der Teamarbeit an Ihrem Arbeitsplatz bis zum Arbeiten an einem Unterrichtsprojekt. In den letzten Jahren gibt es dabei immer mehr Angebote für die Planung und Implementierung von Arbeitsbereichen für Teams. Vor dem Entwerfen eines Arbeitsbereichs steht jedoch die Frage, was genau benötigt wird, um einen Raum so umzurüsten, dass er für Zusammenarbeit geeignet ist.

Wir haben unsere technischen Spezialisten hier bei Black Box gefragt, worauf es beim Nachrüsten eines Raumes für die Zusammenarbeit ankommt. Hier folgen die sechs wichtigsten Punkte, die dabei genannt wurden:

  1. Einfache Konfiguration und Installation.
    Die Kollaborationstechnologie muss einfach zu konfigurieren und zu installieren sein. Unternehmen möchten zum Beispiel nicht, dass Benutzer die ersten 10 Minuten einer Besprechung damit verbringen, die Leitung aufzubauen, Passwörter einzugeben, sich bei einer Website anzumelden, zusätzliche Informationen zu der Besprechung oder Berechtigungsnachweise einzugeben, gemeinsam mit anderen Personen im Raum eine Verbindung aufzubauen, die richtigen Kabel, Hardwareprodukte, Adapter zu suchen usw.
  2. Benutzerfreundlichkeit mit minimaler oder ohne Schulung der Benutzer.
    Wenn Ihr CEO in einen Konferenzraum kommt und seine/ihre Ideen mit Ihnen teilen möchte, hat er/sie normalerweise weder Zeit noch Lust, an einer 30-minütigen Schulung zur Nutzung des Raums teilzunehmen. Sie sollten daher Produkte auswählen, die intuitiv sind und nach wenigen Anweisungen von jedem bedient werden können.
  3. Verwendungszweck des Raums.
    Stellen Sie die richtigen Fragen, um den genauen Verwendungszweck des Raums zu ermitteln. Wie wird der Raum verwendet? Welche Quellen verwendet der Benutzer vorzugsweise? Befinden sich dedizierte PCs, Set-Top-Boxen für Video Streaming oder andere Geräte in dem Raum? Oder werden die Inhalte normalerweise auf dem Laptop oder einem mobilen Gerät des Benutzers (oder beidem) von außen in den Raum mitgebracht?
  4. Einfache Wartung.
    Kollaborationstechnologie muss einfach aus der Ferne zu verwalten sein. Ein zentraler Ort vereinfacht das Aktualisieren von und die Fehlersuche in Unternehmensanwendungen. Bietet Ihr System eine Möglichkeit für Remote-Management?
  5. Kompatibilität.
    Suchen Sie nach Ausrüstung mit offenen Systemen, die herstellerneutral sind und mit der vorhandenen Infrastruktur wie Presentation Switchers, Controllern und anderen branchenführenden Produkten verwendet werden können.
  6. Nachrüstbarkeit.
    Entscheiden Sie sich für Produkte, die nachgerüstet werden können, wenn sich die Bedürfnisse und die Technologie ändern. Updates von softwarebasierten Lösungen können zum Beispiel vorgenommen werden, ohne das System auszutauschen.

Haben Sie noch weitere Vorschläge bezüglich Komponenten, die bei der Optimierung Ihrer Räume für die Zusammenarbeit helfen können? Teilen Sie uns diese dann bitte bei den Kommentaren unten mit!

Fallstudie: Diebstahl-Prävention durch IP-Überwachung

Industrie: Behörden und Ämter

Einführung IP-Video-Überwachung in einem Straßenverkehrsamt.

Die Aufgabenstellung: Verhinderung des Materialdiebstals vom Betriebshof
Neben vielen anderen Aufgaben ist das Strassenverkehrsamt auch mit der Instandhaltung von Verkehrsampeln und der Strassenbeleuchtung beschäftigt. Ein Teil dieses Materials lagert auf einem Gelände im Aussenbereich einschliesslich ausrangierten Strassenlaternen und Kabeltrommeln. Bis vor ein paar Jahren war das kein Problem, aber in der letzten Zeit wurde gleich mehrmals Metall-haltiges Material vom Aussengelände gestohlen. Es musste also eine bessere Absicherung des Geländes gefunden werden.

IP Video-Netzwerk
Mit dieser Aufgabenstellung wendeten sich die Mitarbeiter der Stadtverwaltung an Black Box und der Vorschlag für eine IP Videoüberwachung wurde umgesetzt.

Zunächst wurden bei einer Standortbegehung markante Standorte für die IP-Kameras ausgewählt, die eine gute Sicht auf das eingelagerte Material bieten. Dann wurden drei Punkte auf dem Gelände gewählt, die per Funk angesteuert werden können. Dort wurde jeweils in einem Anschaltkasten ein PoE Netzwerk-Switch untergebracht, der die Kameras nicht nur IP-technisch anbindet sondern auch mit Strom versorgt.

Black Box lieferte die Wireless LAN Funkstrecken fertig konfiguriert und betriebsbereit, so dass diese vor Ort nur noch montiert und die Kabel eingesteckt werden mussten.

Aus Datenschutz-rechtlichen Gründen sollte es auch eine Möglichkeit geben, die IP-Überwachung vorübergehend abzuschalten. Black Box lieferte daher nicht nur die POE-fähigen Netzwerkswitche sondern schulte darüber hinaus die Mitarbeiter im Umgang mit der Webschnittstelle der Switche insbesondere wie Kameras neu gestartet oder ausgeschaltet werden können.

Final installierte Black Box noch eine Videowand, so dass alle Kamerabilder auf 2 x 2 Full HD Monitoren im ständig besetzten Pförtnerhaus beobachtet werden können. Im Rahmen dieses Ausbaus wurden zeitgleich auch die Rechner von der Pforte an einen sicheren Standort ausgelagert und über KVM Extender angebunden.

Lösungskomponenten von Black Box
Industrie-Netzwerkswitche mit PoE+ und Management: LIE1014A

Wireless Ethernet Extender: LWE200A-AP und LWE200A-S

KVM Extender DVI, USB: ACX300

VideoPlex4  4K Videowand Controller: VSC-VPLEX4

Die Kompetenz, die Black Box hier an den Tag legte, hat uns überzeugt. Beratung, Dienstleistung, Kompetenz und Lieferung aus einer Hand.”

Maschinelles Sehen: 100% Fließbandüberwachung

Das maschinelle Sehen, die bildbasierte automatische Fertigungskontrolle auch Machine Vision genannt, hat sich enorm weiterentwickelt und wird jetzt zum unverzichtbaren Werkzeug in der Fertigung, um die Qualität und Rentabilität zu erhöhen. USB 3.0 hat mit seinem 5 Gbit/s-Datendurchfluss und der Möglichkeit, Daten und Strom über dieselbe Leitung zu senden, erheblich zu dieser Verbreitung beigetragen.

Was ist maschinelles Sehen?
Maschinelles Sehen ist ein bildbasiertes, automatisches Kontroll- und Analysesystem für Anwendungen wie die Fertigungskontrolle. Es nimmt automatisch Bilder auf, um das Material zu prüfen, das auf dem Fließband angeführt wird.

Weitere Anwendungen für das maschinelle Sehen sind:

  • PCB-Kontrolle
  • Kontrolle von Injektionsflaschen
  • Robotersteuerung und Ausrichtung von Komponenten
  • Kontrolle von Motorteilen

Das maschinelle Sehen nutzt eine kleine Industriekamera und Lampen, die in Fließbandnähe angebracht sind, um Bilder vom passierenden Produkt aufzunehmen. Die Bilder werden anschließend mithilfe einer Software analysiert, um festzustellen, ob verschiedene Aspekte des Produkts den zulässigen Spezifikationen entsprechen. Wenn beispielsweise ein Etikett falsch aufgeklebt ist, wird die Flasche abgelehnt. Die Inspektion und Auslese erfolgt in einer unglaublichen Geschwindigkeit: innerhalb von Sekundenbruchteilen.

Vor einigen Jahren waren Systeme für maschinelles Sehen sehr kostspielig und erforderten sechsstellige Investitionsbeträge. Aber in den letzten 15 Jahren ermöglichten technologische Fortschritte eine erhebliche Reduktion der Anschaffungskosten, sodass maschinelles Sehen zu einer praktischen Lösung für eine hundertprozentige Qualitätskontrolle werden konnte. Und die Kosten für die Implementierung des maschinellen Sehens sinken mit zunehmenden technologischen Möglichkeiten weiter.

Das maschinelle Sehen ist heute ein unverzichtbares Werkzeug für die Qualitätskontrolle, die Sortierung und den Materialtransport in allen Industriezweigen, einschließlich Elektronik, Nahrungsmittelverarbeitung, Pharmazie, Verpackungsindustrie, Automobilindustrie usw. Es ist ein wirtschaftlicher Weg, um sicherzustellen, dass Produkte, die nicht den Spezifikationen entsprechen, aussortiert werden. Das maschinelle Sehen kann verwendet werden, um Geometrie, Platzierung, Verpackung, Etikettierung, Versiegelung, Endverarbeitung, Farbe, Muster, Strichcode und fast alle anderen Parameter, die Sie sich vorstellen können, zu kontrollieren.

USB 3.0 und maschinelles Sehen
USB 3.0 bringt Systemen für maschinelles Sehen zahlreiche Vorteile. Aufgrund des Datendurchlaufs von 5 Gbit/s, um das Zehnfache höher als bei USB 2.0, beseitigt es Probleme mit der Stabilität und der niedrigen Latenz bei der Bildübertragung und Kamerasteuerung. USB 3.0 ermöglicht die Übertragung von höher auflösenden Videos mit einer höheren Bildfrequenz ohne Qualitätsverlust.

USB 3.0 sendet auch Daten und Strom über dieselbe Leitung. Dieser ist ausreichend, um die Kamera mit Strom zu versorgen, ohne dass man sich Gedanken über eine separate Stromversorgung oder Leitung machen muss.

Zudem ist USB 3.0 im Vergleich zu älteren Systemen eine Plug und Play-Lösung, sodass Kameras und andere Hardware, wie USB 3.0 Extender und andere Geräte einfach ausgetauscht werden können.

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Produkt Übersicht USB

Praxisbeispiel: Virtualisiertes Remote-Computing für Einzelhandelsketten

KVM-Kreuzschienen ermöglichen mehreren Benutzern den Zugriff auf eine Vielzahl von Zielgeräten wie zum Beispiel Rechner, Medienplayer oder Server. Die Mitarbeiter erhalten so die Möglichkeit an einem Arbeitsplatz verschiedene Arbeitsschritte zu überwachen, visuelle Anzeigen zu wechseln oder Peripherieelemente zu steuern.

Die Bereitstellung einer KVM-Anwendung zur Schaltung und Verlängerung von Video-, Tastatur-, Maus-und anderen Peripheriesignalen über ein lokales Netzwerk (LAN), Intranet oder WAN beinhaltet den Zugriff auf physische und virtuelle Server. Händler können Ihren Mitarbeitern so einfach zu bedienende, übersichtliche Arbeitsplätze einrichten und sparen nebenbei Energiekosten.

Für die Warenwirtschaftssysteme im Einzelhandel ist virtualisiertes Computing mit Fernzugriff besonders vorteilhaft. Über kompakte Empfangseinheiten können die Kassen direkt auf die Daten einer virtuellen Maschine zuzugreifen.

Dieses virtuelle Remote-System ermöglicht den Mitarbeitern den Zugriff auf ihre Active Directory-Konten über einen integrierten Verbindungsmakler. Ein separates Verzeichnis der Konten und Zugriffsregeln auf dem KVM-System ist somit nicht mehr erforderlich. Die Empfangseinheiten ermöglichen den Zugriff auf die virtuelle Maschine auf einem Microsoft® Server 2008 oder Microsoft Server 2012. Durch die Verwendung eines Verbindungsmaklers können virtualisierten Maschinen leicht dupliziert werden. Die Anwender verbinden sich dabei jeweils mit dem ersten verfügbaren Ziel, ohne dieses erkennen und auswählen zu müssen. Die Arbeitsabläufe geschäftigen Einzelhandel werden durch diese stark vereinfachten Prozesse optimiert.

Praxisbeispiel von Black Box: Fernzugriff auf virtuelle Maschinen optimiert Arbeitsabläufe im Einzelhandel
A) Kassen mit Verbindung zum Server über KVM-Empfangseinheiten
B) Server mit virtualisierten CPUs
C) Arbeitsplatz des Filialleiters mit Systemzugriff über KVM-Empfangseinheit
D) Systemmanager

Neben den Vorteilen, die sich aus der Benutzerfreundlichkeit und Prozessoptimierung ergeben, ist auch die Sicherheit der Verbindungen geschützt. KVM-Systeme, die über ein LAN oder WAN arbeiten, unterstützen NLA (Netzwerk-Level-Authentifizierung), so dass Zugriffe von nicht berechtigten Anwendern verweigert werden.

IP-basierte KVM-Systeme sind auch die ideale Lösung, wenn noch nicht alle Bereiche im Unternehmen auf virtualisiertes Computing umgestellt sind. Neben den virtuellen Maschinen unterstützt dieses KVM-System auch traditionelle, physische CPUs, die im Laufe der Erweiterung Ihrer Virtualisierung einfach im System umgestellt werden können.

Wie wir es von der KVM-Technologie kennen, sind weitere Pluspunkte die niedrigen Gesamtkosten der Investition (TCO), schnelle Amortisation, maximale Skalierbarkeit und höhere Zuverlässigkeit sowie der energiesparende Betrieb.

Für eine genaue Beschreibung der Virtualisierungs-Lösung von Black Box, besuchen Sie unsere InvisaPC-Webseite. Kontaktieren Sie unsere Applikations-Techniker, wenn Sie erfahren möchten wie KVM-Systeme der neuesten Generation die Prozesse und Ergonomie in Ihrem Unternehmen verbessern können.

So konfektionieren Sie RJ-45 Netzwerkkabel selbst

Von allen Komponenten in Ihrem Netzwerk wird wohl keine mehr unterschätzt als der RJ45-Stecker.
Bei aller Einfachheit erlaubt dieses transparente Wunder die vollkommene Umsetzung der Plug-und-Play-Verbindung am Desktop bis hin zur Anwendung im Rechenzentrum. Auf den ersten Blick offensichtlich, ergeben sich bei genauerer Betragung des RJ-45-Steckers doch einige Fragen:
Wie kommen die Drähte in den Stecker?
Wie werden diese Dinger zusammengebaut?
Wo sind die Fugen?

Wir wollen Sie an dieser Stelle auch in dieses Geheimnis der modernen Kommunikation einweihen und Ihnen zeigen, wie das rohe Twisted-Pair-Kabel mit RJ-45-Steckern konfektioniert wird.

Verdrahtungsschemata nach TIA und USOC zur eigenen Anfertigung von Netzwerkkabeln.

Die Vorbereitung

Als erstes legen Sie sich alle benötigten Materialien bereit. Sie benötigen Rohkabel wie diese Verlegekabel, einen Seitenschneider und Abmanteler, RJ-45-Stecker, eventuell eine Knickschutztülle, ein Crimp-Werkzeug und ein Prüfgerät. Diese Komponenten, mit Ausnahme des Kabels und der Tülle, sind beispielsweise in unserem CAT6 und CAT5e Konfektionierungskit enthalten.

Die Herausforderung: Es muss auf Anhieb gelingen
Nehmen Sie sich die Zeit, um jeden Stecker sorgfältig und gemäss den Spezifikationen Ihres Verkabelungssystems zu konfektionieren. Jedes fertig gestellte Kabel sollte auf die Einhaltung der
in der Spezifikation definierten Leistung getestet werden – in diesem Fall die TIA-Spezifikationen
für die CATx-Verkabelung. Die Abbildung rechts zeigt die korrekte Paarung und Pinbelegung für die Verdrahtung nach der T568A-, T568B- und USOC-Norm für Twisted-Pair-Kabel. T568B ist der in Europa gebräuchlichste Standard für die Netzwerkverkabelung.

Konfektionieren Sie RJ-45-Netzwerkkabel selbst – Anleitung Schritt 1Schritt 1

Nehmen Sie als erstes einen Abmanteler zur Hand wie das Multi-Strip-Werkzeug (FT231A). Führen Sie das Kabel ein, drücken Sie das Werkzeug zusammen und entfernen Sie das abgetrennte Mantelstück vorsichtig. Legen Sie auf diese Weise die isolierten Adern auf einer Länge von etwa 2,5 cm frei.

Achten Sie darauf, NICHT die Isolierung der Adern zu entfernen.

Beim Crimpen des RJ45-Steckers werden dessen Kontaktstifte automatisch in die Adern gedrückt und erhalten Kontakt, so dass wir uns darum jetzt nicht kümmern müssen.

 Konfektionieren Sie RJ-45-Netzwerkkabel selbst – Anleitung Schritt 2Schritt 2
Entdrillen Sie die Adernpaare mit dem Abmanteler bis auf eine Länge von circa 8 mm. Entdrillen Sie die Adern nur auf einer Länge von maximal 12 mm. Ordnen Sie die Adern entsprechend der verwendeten Spezifikation an (in diesem Fall T568B). Drücken Sie die Adern flach und richten Sie sie aus. Kürzen Sie die Adern mit einem geraden Schnitt mit dem Seitenschneider. Achten Sie darauf, alle Adern auf dieselbe Länge zuzuschneiden. Drücken Sie die Adern nach dem Kürzen ganz flach.

Konfektionieren Sie RJ-45-Netzwerkkabel selbst – Anleitung Schritt 3Schritt 3
Richten Sie die Adern aus, so dass Pin 1 des Kabels an Pin 1 des Steckers anliegt. Verfahren Sie mit den anderen Adern entsprechend weiter. (Ziehen Sie gegebenenfalls die “Faustregel” weiter unten zu Rate.) Behalten Sie die Anordnung und führen Sie die einzelnen Adern in den Stecker ein.
Alle Adern müssen bis zum Anschlag in die jeweilige Führung geschoben werden und unter den Kontakten im Kunststoffgehäuse sitzen. Der Kabelmantel sollte als Zugentlastung etwa 6 mm in den Stecker hineinragen.

Faustregel:
RJ45-Stecker werden häufig falsch verdrahtet, weil die Anordnung der Leiter nicht sorgfältig beachtet wird. Achten Sie vor dem Konfektionieren darauf, dass die Leiter richtig sortiert sind, so dass Pin 1 des Steckers an Pin 1 des Kabels liegt. Wenn Sie den Kontakt am Stecker für Pin 1 in einer CATx-Anwendung bestimmen müssen, halten Sie sich den Stecker so vor das Gesicht, dass der Arretierungsclip nach oben weist. Pin 1 des Steckers liegt jetzt ganz links.

 Konfektionieren Sie RJ-45-Netzwerkkabel selbst – Anleitung Schritt 4Schritt 4
Führen Sie den vorbereiteten Stecker in eine RJ45-Crimpzange mit dem passenden Einsatz ein. Für Stecker mit Knickschutz wird beispielsweise ein anderer Crimpeinsatz benötigt als für Stecker ohne Knickschutz. Mit dem falschen Einsatz können Sie den Stecker beim Crimpen beschädigen.
Drücken Sie die Griffe der Crimpzange fest zusammen. Der Ratschenmechanismus verhindert, dass die Zange vorzeitig wieder geöffnet wird. Ein hörbares Klicken zeigt Ihnen, dass das Kabel im Stecker arretiert ist und Sie die Griffe loslassen können.

Konfektionieren Sie RJ-45-Netzwerkkabel selbst – Anleitung Schritt 5 Schritt 5
Prüfen Sie das fertige Kabel mit einen Durchgangsprüfer oder Kabeltester. Die gemessenen Werte müssen Ihrem Verkabelungs-Standard entsprechen. Ihr Tester sollte Kurzschlüsse, Kontaktfehler und Verdrahtungsfehler erkennen können.

Für die Netzwerk-Zertifizierung verwenden Sie besser etwas teurere Tester mit mehr Funktionalitäten, die die Messergebisse speichern und basierend auf den Mindestwerten der Spezifikation ausgeben.

Das Ergebnis
Die meisten RJ45-Kabel werden maschinell konfektioniert. Dennoch gehört das Crimpen zum täglichen Brot der Servicetechniker und professionellen Kabelinstallateure. Sie können Kabel auch selbst fertigen. Wer es einmal probiert hat, der weiss, was es bedeutet, die Kabel erfolgreich in einem Stecker von der Größe eines Gummibärchens korrekt zu befestigen.

Wenn Sie zur Kabelkonfektionierung oder allgemein zur Installation und Prüfung von Patchkabeln noch Fragen haben, wenden Sie sich an den Technischen Support von Black Box.

Weitere Informationsquellen:
Videoanleitung: So konfektionieren und testen Sie RJ-45 Netzwerkkabel richtig
Videoanleitung: So erkennen Sie minderwertige Kupferkabel

Förderung der Zusammenarbeit in modernen Meeting-Bereichen („Huddle-Rooms)“ und Konferenzräumen.

Die Forschung zeigt, dass der regelmässige, gemeinsame Wissensaustausch im Team Innovationen fördert. Solche Besprechungen stellen sicher, dass jeder Mitarbeiter im Team auf das gleiche Ziel hin arbeitet und sie erhöhen die Mitarbeiterbindung, da die meisten Menschen gerne zu einem Team beitragen, indem sie akzeptiert und informiert werden. Die Unternehmen und damit auch die neue Generation der Mitarbeiter müssen auf einem globalen Markt mit starker Konkurrenz bestehen. Nach einer Wainhouse Research-Studie sind dazu Lösungen für die Zusammenarbeit erforderlich, die alle Unternehmensbereiche miteinbeziehen.

Das mag auch der Grund dafür sein, dass man in den letzten Jahren sehr lebendige Ansätze für eine Verbesserung der Gruppenarbeit in Schulen und Unternehmen jeder Grösse beobachten konnte. Die Schaffung von kleinen, informellen Meeting-Bereichen neben den eigentlichen grösseren Konferenzräumen ist einer der Ansätze, die in den Unternehmen gut aufgenommen werden.

Was ist ein Huddle-Room?

Ein Huddle-Room ist ein kleiner, ausgewiesener Bereich oder Raum in dem sich Mitarbeiter treffen und austauschen können. Er kann an beliebigen Plätzen im Unternehmen eingerichtet werden und ist auf eine Teilnehmerzahl von bis zu sechs Mitarbeitern ausgerichtet. Die Ausstattung variiert von der einfachen Grundmöblierung bis hin zur fortschrittlichen, technischen Kommunikations-Landschaft. Ein einfacher Huddle-Room kann in einem offenen Bereich oder separatem Büro eingerichtet werden. Zur Ausstattung gehören in der Regel ein kleiner Tisch mit Stühlen und ein Whiteboard oder Flipchart. Ein voll-ausgestatteter Huddle-Room verfügt darüber hinaus über technische Kommunikationshilfen wie einen grösseren Flach-Bildschirm, integrierte Audio/Video-Konferenzsysteme und ein wireless Präsentationssystem für die kabellose Datenübertragung von den Laptops an das Display. Andere Kommunikationstechnik wie Deckenlautsprecher, akustische Dämmung und A/V-Steuerungen sind dagegen kaum in einem Huddle-Room zu finden.

Welche Ausstattung fördert die Zusammenarbeit in einem Huddle-Room?

Die Art und Weise wie ein Huddle-Room genutzt wird, ist je nach Unternehmen, der Branche und der Mitarbeiterkultur unterschiedlich. Ob der Treffpunkt effektiv funktioniert oder nicht, hängt zudem von den vorgegeben Zielen und Anforderungen an den Bereich ab. In manchen Fällen kann schon einige, wenige AV-Technologie die Zusammenarbeit positiv beeinflussen. Wenn Sie die Einrichtung eines Huddle-Rooms planen, dann beziehen Sie Ihre Anforderungen an die A/V-Technologie schon frühzeitig mit ein.

Ein fortschrittlicher Huddle-Room sollte die folgenden technischen Aspekte berücksichtigen:

  1. Die Kompatibilität der A/V-Geräte muss gegeben sein, das heisst Geräte wie Bildschirm, Beamer, interaktives Whiteboard und Touchscreen funktionieren im Zusammenspiel.
  1. BYOD (Bring Your Own Device)-Unterstützung, die die Zusammenarbeit von jeder Geräteart der Besprechungsteilnehmer ermöglicht. Die Teilnehmer können zum Beispiel einen Laptop, ein Tablet, Smartphone oder Netbook mitbringen und eine Verbindung der Geräte mit Leichtigkeit herstellen.
  1. Funktionen zum Teilen von Inhalten. Hierbei sollte der Moderator in der Lage sein, die Inhalte auf einem Teilnehmergerät allen anderen Kollegen anzuzeigen oder aber die Inhalte von verschiedenen Geräten vergleichend nebeneinander darzustellen.
  1. Eine intuitive Benutzeroberfläche, die die Barrieren in der Bedienung reduziert. Je einfacher und verständlicher die Bedienung der technischen Kommunikationsmittel ist, desto wohler fühlen sich die Teilnehmer bei der Anwendung neuer Technologien.
  1. Die Fähigkeit eine unbegrenzte Anzahl von Teilnehmern einzuladen. Es gibt eine praktische Grenze, die die Anzahl der Teilnehmer in Bezug auf die Raumgröße oder gute Sicht auf die Leinwand einschränkt. Versuchen Sie nicht, starr im Rahmen von 4 bis 6 Teilnehmern zu denken. Wenn sich die Bedürfnisse ändern, sollte sich auch der Besprechungsraum ändern oder verlagern lassen.

Zusätzlich zu den Elementen, die einen produktiven Huddle-Room ausmachen, sind in grösseren Konferenzräumen noch zusätzliche A/V-Lösungen sinnvoll.

Was sollte ein moderner Konferenzraum für die effektive Zusammenarbeit beinhalten?

Die heutigen, größeren Tagungsräume stellen in vielen Fällen höhere Ansprüche an die Ausstattung. Sie stellen zunächst einmal die gleichen Anforderungen an die Technik, wie wir sie oben bereits für den Huddle-Room diskutiert haben. Darüber hinaus muss die Investition in das heutige Design auch der Technik von morgen genügen. Es sind häufig unterschiedlichste Geräte erforderlich, die eine breite Palette an Videoformaten verarbeiten können.

In der Regel sollten Sie Ihre modernen Konferenzräume über folgende technische Ausstattung verfügen:

  1. Schaltfunktionen, die eine Videoquelle auf einem oder mehreren Bildschirmen ausgeben.
  1. Eine Steuerung der Schaltungen durch den Moderator. Für effiziente Besprechungen wählen sie einen Switch, der automatisch eine neue Quelle einbindet, wenn sich der Teilnehmer am Switch anmeldet.
  1. Eine Videoskalierung, die in der Lage ist eine Vielzahl von unterschiedlichen Videoformaten – ältere wie neueste – immer mit der optimalen Auflösung an den Bildschirmen oder der Leinwand anzuzeigen.
  1. Eine zuverlässige Videoverteilung zum Senden und Empfangen von Audio, Video, Steuersignalen und sogar Strom von einem anderen Raum oder Gebäude.
  1. Die Steuerung einer Videowand, um AV-Quellen an beliebigen Orten je nach Bedarf auf den Displays in der Videowand anzuordnen.

Bei der Gestaltung und Ausstattung der Räume ist es wichtig, vorausschauend zu denken und AV-Systeme zu wählen, die sich an wachsende Anforderungen und Änderungen der Technologie anpassen lassen.

Wenn Sie die Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen mit Hilfe von A/V-Systemen verbessern wollen, dann nutzen Sie gerne die unverbindliche Beratung durch die A/V-Experten von Black Box. Kontaktieren Sie einfach unser Tech Support Center.

Weitere Informationen zur A/V-Technologie in Besprechungsräumen:
Wireless Präsentations-Systeme: Kabellose Übertragung von mobilen Geräten an Projektoren und Displays für bis zu 90 Teilnehmer
Überblick auf die Black Box Lösungen zur Verlängerung, Schaltung, Skalierung und Konvertierung von A/V-Signalen
Systeme zur Lagerung, Synchronisation und Aufladung von mobilen Geräten

8 kritische Funktionen, die neue KVM-Switching und -Extension-Systeme erfüllen müssen

Hier ist eine Checkliste, die Ihnen die Anschaffung eines zukunftssicheren, leistungsfähigen KVM Switches oder eines Systems zur KVM-Erweiterung erleichtert.

Flexibilität
Alle KVM-Systeme im Unternehmen sollten flexibel genug sein, möglichst viele Videoformate und Peripheriearten am Ein- und Ausgang zu unterstützen. Gerade für die Zusammenarbeit in Sendeanstalten sowie die Steuerung in Kontrollräumen ist dies eine unabdingbare Voraussetzung. Ferner sollten die KVM-Systeme Videoauflösungen von 1080p bis hin zu 4K für DVI, HDMI und DisplayPort unterstützen. Achten Sie darauf, dass Ihr neuer KVM Switch oder Extender ausreichend Raum für die Nutzung der Peripherie lässt. Prüfen Sie, ob neben USB HID auch Tastaturen und Mäuse mit speziellen Funktionen, Audio und USB 2.0 oder 3.0-Geräte mit der entsprechender Bandbreite unterstützt werden. In der Industrie und Fertigung ist zudem eine Übertragung der seriellen Daten für die Steuerungen erforderlich.

Ein flexibles System lässt sich an zukünftiges Wachstum anpassen. Kalkulieren Sie die Anzahl Ihrer Rechner und Videoquellen sowie die Menge Ihrer Bedienkonsolen und Bildschirme. Dann schätzen Sie mögliche Erweiterungen für die Zukunft ab. Der KVM Switch sollte genügend Ports für zukünftiges Wachstum aufweisen. Sehen Sie sich nach einem KVM-System um, dessen reine Videokanäle sich in KVM-Kanäle umwandeln lassen. Ein Management-Controller ermöglicht Ihnen die zentrale Verwaltung des Systems. Wählen Sie zwischen einer Grafik- oder Text-basierten Oberfläche für die Verwaltung.

Präzision
Testen Sie, ob das KVM-System hohe Video-Auflösungen von 1920 x 1080 bei 60 Hz oder 3840 x 2160 bei 60 Hz korrekt unterstützt. Stellen Sie sicher, dass es keine Verzögerungen bei der Bilddarstellung gibt und ob alle Rahmen von schnell wechselnden Bildinhalten übertragen werden. Nicht alle analogen oder IP-basierten KVM-Systeme erfüllen diese Aufgabe. Digitale Systeme einschließlich der KVM über IP-Modelle können aber in der Regel schnelles High-Definition-Video verarbeiten.

Reaktionszeiten
Überprüfen Sie das Tastatur/Maus-Setup bezüglich möglicher Latenzen. Ein KVM Switch mit echter USB-Emulation reagiert schnell und beständig auf die Eingaben der Anwender. Verzögerte Reaktionen des Systems auf Eingabebefehle unterbrechen den Arbeitsfluss der Anwender.

Produktivität
Optimalerweise verbessert ein digitales High-Performance KVM-System die Produktivität des Anwenders. In einer Matrix-Konfiguration können alle Quellen und Displays verbunden und zwischen mehreren Anwendern geschaltet werden. Die Zusammenarbeit wird verbessert, da alle Anwender simultanen Zugriff auf die gleichen Ressourcen haben.

Zugänglichkeit
Berechnen Sie die längste Strecke zwischen zwei Endpunkten und stellen Sie sicher, dass das KVM-System die Signale auf dieser Distanz über CATx-, Glasfaser-Kabel oder einer Kombination aus beiden Medien erweitern kann. Das KVM System sollte in der Lage sein, den Zugriff der Anwender auf die Quellen in Echtzeit zu ermöglichen.

Zuverlässigkeit
Neue KVM-Systeme werden Redundanzoptionen wie beispielsweise mehrere Netzteile für eine Verfügbarkeit rund um die Uhr bieten. Achten Sie darauf, mögliche einzelne Fehlerquellen zu beseitigen. Wählen Sie ein KVM System, das die Verbindungen zwischen Anwendern und Quellen über zwei separate Kern-Switche mit einem Haupt- und einem Sekundärlink routen kann. Sehen Sie sich auch an, wie Ihre individuelle Konfiguration des Systems gesichert und vorgehalten wird.

Geschwindigkeit
Viele digitale KVM-Switching-Systeme unterstützen Schaltgeschwindigkeiten für die Videoanzeige von weniger als einer halben Sekunde. Schaltzeiten darüber hinaus unterbrechen den Arbeitsfluss der Anwender, wenn Sie den Rechner wechseln oder sind für den Zuschauer am Display sichtbar. Eine schöne Funktion eines KVM-Systems ist auch die schnelle Schaltung über Tastaturbefehle, sogenannte Hotkeys. Einige KVM Systeme erlauben dabei eine individuelle Gruppierung der Kanäle (Preset), so dass die Anwender häufig genutzte Schaltungen über eine kurze Tastatureingabe sofort aktivieren können. Hotkeys werden in der Praxis gerne verwendet, um die Bildinhalte von Videowänden und fernen Bildschirmen sicher zu wechseln oder um im Zusammenspiel in einem Team eine Aufgabe an einer Quelle gemeinsam effektiv fertigzustellen.

Sicherheit
Ein wesentlicher Punkt ist schließlich die Sicherheit eines KVM-Switching und Erweiterungssystems. Administratoren sollten Anwendern nur bestimmte Zugriffsrechte auf dedizierte Ressourcen zuweisen. Darüber hinaus sollte der oder die Administrator(en) die Möglichkeit haben, Einstellungen und Wartungsarbeiten auch aus der Ferne über einen sicheren Kanal auszuführen. So stellen Sie sicher, dass das System rund um die Uhr einwandfrei läuft.

Wenn Sie bei der Anschaffung eines neuen KVM-Systems sämtliche dieser acht Aspekte positiv beantworten können, haben Sie die maximale Rendite Ihrer Investition ausgeschöpft.

Sehen Sie sich dazu auch unser Webinar an, indem wir aufzeigen wie digitale KVM Systeme die Zusammenarbeit in Sendeanstalten verbessern.

Überwachung und Steuerung in Kontrollräumen der Öl- und Gasindustrie

Lösungen zur Überwachung und Kontrolle im Leitstand in Upstream, Midstream und Downstream-Umgebungen.

Durch das Wachstum in der Öl- und Gasindustrie werden weitere Bohrungen, Pumpstationen, Pipelines, Verarbeitungsanlagen und Raffinerien gebaut werden. Entscheidend für den effizienten Betrieb und die Produktivität sind ein zuverlässiges Netzwerk und die Prozessautomatisierung entlang der gesamten Produktionskette. Allerdings sind die Rohstoff-Vorkommen immer schwerer zugänglich und gleichzeitig weniger produktiv. Um Schritt mit dem globalen Verbrauch zu halten, müssen Öl-Unternehmen ständig nach neuen Quellen suchen, sowie die Produktivität von bestehenden Anlagen verbessern.

Erfahren Sie mehr über die Lösungen für industrielle Netzwerke und effiziente Prozessüberwachung für die Öl- und Gasindustrie auf unserer Webseite.

Eine digitale Überwachung und Steuerung der Prozesse in der Energiewirtschaft bietet Wettbewerbsvorteile durch einen effektiven Workflow bei der Automatisierung.

Black Box hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden, mit individueller Beratung und innovativen Lösungen zur Migration in digitale Medien, zum Erfolg zu verhelfen. Wir unterstützen Kunden aus dem Bereich der Energieversorger mit der Planung und Bereitstellung von geschäftskritischen Lösungen.

An Bohrstellen bieten KVM-Systeme hochauflösende Videobilder und sofortigen Zugriff auf die Steuerung der Prozesse von mehreren Quellen. Bei der Erkundung von Öl- und Gasfeldern erlauben diese Systeme schnellen Zugriff auf grafische Daten und Abläufe während der seismischen Untersuchung. Sie ermöglichen eine schnelle Reaktion auf Statusveränderungen und tragen damit entscheidend zum Erreichen eines sicheren und effizienten Betriebes bei. Fernüberwachungslösungen in Kontrollräumen bieten den Mitarbeitern eine bessere Übersicht, schnelleren Zugriff auf die Daten und Ausfallsicherheit. Mit KVM-Lösungen, können die Mitarbeiter im Leitstand aus der Ferne die HD-Prozessbilder in Echtzeit überwachen und sich im Bereich von Millisekunden auf die Steuerung über eine LAN/WAN-Verbindung aufschalten.

KVM Lösungen von Black Box

  • Lösungen zur Verlängerung und Schaltung von HD-Video und Peripheriesignalen
  • Virtuelles Desktop Remote Management
  • Signalkonvertierung und Signalverteilung
  • KVM-Erweiterungen zur Verbesserung der Ergonomie und Konzentration durch Schaffung von abgesetzten Arbeitsplätzen in ruhiger Umgebung.
  • KVM-Erweiterungen über lange Glasfaserstrecken mit Immunität gegenüber elektromagnetischen Störeinflüssen.

Ihre Vorteile:

  • Die Migration von analoger zu digitaler KVM-Technologie ermöglicht eine zuverlässigere und schnellere Überwachung mit detailgetreuen Bildern.
  • Mittels Fernüberwachung können auch für den Menschen potentiell gefährliche Bereiche effektiv kontrolliert werden.
  • Durch Backup-Einrichtungen auf mehreren Ebenen werden Systemausfälle reduziert ebenso wie das Risiko eines versehentlichen Fehlbetriebs.
  • Anlagenverwaltung (Asset Integrity Management, AIM)
  • Maximierung des Humankapitals durch parallel ablaufende Prozesse mit sofortigem Fernzugriff vom Leitstand aus.

Erfahren Sie mehr über hoch performante KVM Lösungen für die Öl- und Gasindustrie.

Wenn Sie Unterstützung bei der Planung für Ihren Kontrollraum benötigen, kontaktieren Sie die Applikationstechniker von Black Box.

TEIL 2 – EINRICHTUNG EINER Dynamischen VIDEOWAND OHNE EINSATZ EINES VIDEOWAND-PROZESSORS

Es sind nur sieben schnelle Schritte, die unser AV-über-IP-Distributionssystem von einer statischen zur dynamischen Videowand mit Matrix-Switching und umfangreicher Kontrolle erweitern. Ein zusätzlicher Videowand-Prozessor ist dazu nicht erforderlich.

In unserem Post Teil 1 haben wir bereits ausführlich geschildert, wie Sie eine statische Videowand ohne Einsatz eines Videowand Prozessors aufbauen können. Jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt weiterzugehen und eine dynamische Videowand mit Inhalten aus mehreren Quellen und umfangreicher Kontrolle aufzubauen.

Wie beim Aufbau der statischen Videowand beginnen wir mit dem MediaCento IPX PoE 1 x 4 Starterset. Dieses Set enthält einen Sender, vier Empfänger, einen Power over Ethernet-fähigen Gigabit Switch und fünf HDMI-Kabel mit verriegelbaren Anschlüssen. Das ist alles, was Sie für die Multicast-Verteilung von HDMI-Audio/Video an eine statische Videowand über ein Netzwerk benötigen.
Zur Erweiterung des A/V-Distributionssystems auf dynamische Videowände, benötigen Sie nun noch die folgenden Komponenten:

Durch die Einbindung von mehreren Quellen mit Hilfe der MediaCento Sender können Sie zusätzliche Inhalte anzeigen und nach Belieben wechseln. Über den MediaCento IPX Controller erhalten Sie die vollständige Kontrolle über alle verbundenen Sender und Empfänger, so dass Sie die Videowand bequem steuern können.

Lassen Sie uns nun genauer auf das MediaCento Multicasting-System und den Betrieb des Controllers eingehen.

Schritt 1: Verbinden Sie die weitere(n) Quelle(n) und Sender mit dem Ethernet Switch.
In diesem Beispielscenario nutzen wir als zusätzliche Quelle ein Laptop, daher benötigen wir einen weiteren, zweiten Sender. Verbinden Sie den zweiten Sender mit dem PoE Netzwerk Switch über ein CATx-Kabel. Anschließend nutzen wir ein HDMI-Kabel zur Verbindung des Senders mit der Quelle — in diesem Fall, das Laptop.

Schritt 2: Verbinden Sie den MediaCento IPX Controller
Schliessen Sie das Netzteil an eine Netzdose und an den Controller, dann verbinden Sie den Controller mit dem Netzwerk Switch über ein CATx-Kabel.

Schritt 3: Gehen Sie auf die Webschnittstelle des Controllers
Verwenden Sie die Webschnittstelle, um den Controller zu konfigurieren. Öffnen Sie dazu einen Web-Browser und geben Sie die IP-Adresse des Controllers in das Adressfeld ein.
Hinweis: Weitere Informationen zur IP-Adresse finden Sie im Handbuch, das der Controller-Verpackung beiliegt.

Schritt 4: Erkennen Sie die verbundenen Sender und Empfänger
Gehen Sie in der Webschnittstelle auf den Reiter “Hardware” und

  • klicken Sie auf die Schaltfläche “Detect Units”. Der Controller erkennt automatisch alle Sender und Empfänger im Netzwerk. In diesem Beispiel ist die Adresse des mit dem Laptop verbundenen Senders 169.254.4.73 und die Adresse vom Sender am iCOMPEL Medienplayer lautet 169.254.2.58.
  • Optional können Sie den Empfängern eigene Namen geben, um sich die Einstellung zu erleichtern. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Show OSD” zur Anzeige der IP-Adressen von den Empfängern an den Displays. Nutzen Sie die Funktion “Rename Device” und ergänzen Sie die IP-Adressen um leicht identifizierbare Namen für die Empfänger. Eine einfache Benennung ist zum Beispiel die Displayposition in der Videowand anhand von Spalte und Reihe wie C1 R1 für Column 1 (Spalte), Reihe 1 gefolgt von C1 R2, C2 R1 usw.

Die Videowand-Konfiguration wird mit dem MediaCento IPX Controller zum Kinderspiel.

Schritt 5: Aktualisierung der Gruppeneinstellung
Gehen Sie in der Webschnittstelle auf den Reiter “Groups”

  • Benennen Sie diese Gruppe als “2×2 Video Wall” in dem „Title“-Feld.
  • Dann wählen Sie aus der “Receivers not in Group”-Liste diejenigen Empfänger, die Sie in die Videowand eingliedern möchten mittels eines Klicks auf den Pfeil “>“. Die gewählten Empfänger erscheinen danach in der “Receivers in Group”-Liste.
  • Aktivieren Sie den Kasten Video Wall, um die Einstellung für die Anzahl der Reihen und Spalten in Ihrer Videowand sowie die Art (Breite und Höhe plus Rahmenbreite) der Displays vornehmen zu können. Zur Vereinfachung der Eingabe wird die Videowand in Form einer Tabelle angezeigt.
  • Geben Sie 2 für die Anzahl der Reihen und 2 für die Anzahl der Spalten ein. Die Tabelle wechselt zu einer 2×2-Ansicht.
  • Ziehen Sie die Empfänger auf die passende Position in der Tabelle stellvertretend für die Videowand. (Gerade bei diesem Schritt ist es sehr hilfreich, wenn Sie den Empfängern geeignete Namen für die Positionierung vergeben haben.)

Die Webschnittstelle vom MediaCento Controller vereinfacht das Aufsetzen einer Videowand, so dass Sie ganz einfach Inhalte auch von verschiedenen Quellen auf den passen Ausschnitt in der Videowand platzieren können.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche “Save Group”.

Schritt 6: Aktivieren Sie alle Bildschirme in der Videowand
Ebenfalls in der Webschnittstelle gehen Sie auf den Reiter “Custom Display” und wählen Sie aus, welche Quelle(n) Sie mit der soeben erstellten Gruppe verbinden möchten. Sollen die Inhalte des iCOMPEL Medienplayers auf der Videowand verteilt werden, dann klicken Sie in der Spalte 169.254.2.58 (das ist die IP-Adresse vom Sender am Medienplayer) auf den grauen Bereich neben 2×2 Video Wall. Bestätigen Sie den Vorgang mit der Schaltfläche “Switch”.

Mit dem MediaCento Controller können Sie kinderleicht eine dynamische Videowand mit Inhalten von verschiedenen Quellen aufsetzen.

Schritt 7: Kombinieren Sie Inhalte zu einer dynamischen Anzeige
Jetzt soll auf dem Bildschirm in Spalte 1/Reihe 2 ihrer Videowand der vom Laptop kommende Inhalt angezeigt werden. Dazu klicken Sie im selben Menüpunkt unterhalb der zweiten IP-Adresse 169.254.4.73 auf den grauen Bereich neben den Empfänger C1R2 und bestätigen dies wiederum über die Schaltfläche “Switch”.

Mit dem MediaCentro Controller kann jedes Display in Ihrer Videowand Inhalte von einer anderen Quellen anzeigen.

Die Anzeige der Videowand wird sofort aktualisiert. In unserem Beispiel sehen Sie im unteren linken Bereich jetzt die Inhalte aus einer Webseite.
Abbildung einer dynamischen Videowand, die schnell und unkompliziert mit dem MediaCento AV-über-IP-Distributionssystem aufgesetzt wurde.

Sie verbleiben im Menüpunkt “Custom Display” und klicken die Schaltfläche “Save as a New Preset”. Danach können Sie diese Einstellung später schnell über das Dashboard abrufen. Das Dashboard gibt es auch als mobile App, so dass Sie jederzeit und von jedem Ort über Ihr Smartphone oder Tablet die Ausgabe auf der Videowand anhand Ihrer Presets verändern können.

Das ist es! In nur sieben Schritten haben wir eine statische 2×2-Videowand, um eine dynamische Schaltung von verschiedenen Quellen und Steuerungsfunktionen erweitert. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus den Fähigkeiten des Systems. Das System kann Videowände bis zu einer Größe von 8×8 mit 64 Bildschirmen erstellen.

Black Box unterstützt Sie jederzeit bei der Planung Ihrer A/V-Lösung.
Nehmen Sie die Hilfe eines erfahrenen AV-Profis in Anspruch. Kontaktieren Sie unsere Applikationstechniker.

PoE-Anwendungen und Vorteile: Sparen Sie Geld und Zeit

PoE ist eine bewährte Technologie für wireless Access Points, Überwachungskameras, das Gebäudemanagement, Video-Kioske im Handel und Point-of-Informations-Systeme. Sie ermöglicht die Stromversorgung unabhängig von Stromdosen, so dass sich die Endgeräte preiswerter installieren und ohne grössere Betriebsunterbrechung neu platzieren lassen. Zusätzlich erhalten Sie eine grössere Ausfallsicherheit, wenn Ihre LAN-Ausstattung mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) abgesichert ist. Diese schützt gleichermassen die Versorgung Ihrer PoE-Endgeräte.

Durch die Verwendung von Power over Ethernet können beträchtliche Kosten pro wireless Access Point (AP) eingespart werden im Vergleich zu einer nicht PoE-fähigen Lösung.

In einer Installation ohne PoE muss neben der Netzwerkverbindung für jedes Endgerät zusätzlich auch für eine Netzdose und einem Stromanschluss gesorgt werden. Abhängig von Faktoren wie der Lage des Access Points, der Entfernung zum Wechselstromkreis sowie lokalen Sicherheitsvorschriften können die Einsparungen durch eine PoE-Lösung 150 bis 250 Euro pro AP betragen. In industriellen oder denkmalgeschützten Umgebungen sind die Einsparungen noch wesentlich höher.

PoE Mid-Span Injektoren sind eine gute Wahl, wenn ein bestehendes Netzwerk auf PoE aufgerüstet werden soll. Sie lassen sich unkompliziert in das vorhandene LAN einbinden, um PoE-Geräte wie Wireless Access Points und IP-Kameras mit Strom über die Netzwerkverbindung zu versorgen. Standortwechsel der PoE-Geräte lassen sich ebenfalls viel einfacher realisieren, da die Geräte flexibel und ohne kostspielige, zeitaufwändige Neuverdrahtung umziehen können.

Power over Ethernet ist auch die Antwort, wenn Sie von herkömmlichen Apparaten auf VoIP-Telefone umsteigen wollen. Der Wechsel ist dank PoE mit wesentlich geringeren Installationskosten verbunden — alles, was Sie tun müssen, ist für eine Ethernet-Verbindung zu sorgen. Black Box bietet eine Vielzahl von PoE PSE-Geräten einschliesslich Switchen, Medienkonvertern und Injektoren.

PoE kann zudem für eine höhere Verfügbarkeit der VoIP-Telefonie genutzt werden. Sichern Sie dazu Ihre PSE (stromeinspeisenden) -Geräte mit einer USV ab, deren Batterieleistung bei einem Stromausfall für den kontinuierlichen Betrieb Ihrer kritischen Geräte sorgt.

Weitere Informationen:
Video: Power over Ethernet verständlich erklärt

Zehn Faktoren für die Auswahl von IT-Schränken und -Rahmen

Die unüberschaubare Anzahl und Vielfalt von Schränken und Rahmen kann die Auswahl einer passenden Lösung für Ihr Rechenzentrum zu einer gewaltigen Aufgabe machen. Aber, wenn Sie Ihre Anforderungen anhand der folgenden 10 Faktoren sukzessive einzeln betrachten, wird die Aufgabe wesentlich einfacher.

Ein Schrank ist ein Rahmen mit vier Pfosten, mindestens einer Tür auf der Vorder- und Rückseite sowie Seitenwänden. Eine Rack ist ein offener, freistehender 2- oder 4-Pfosten-Rahmen ohne Türen und Seitenwände. Die Entscheidung darüber, ob ein Schrank oder ein Rack die bessere Wahl ist, hängt von einer Reihe von Faktoren ab.

1. Nutzung (Geräteausstattung)

Bevor Sie einen Schrank oder Rahmen wählen, sollten Sie auflisten, welche Ausrüstung Sie darin unterbringen möchten. Diese Liste kann Server, Switches, Router und USV-Anlagen enthalten. Errechnen Sie das Gewicht dieser Ausrüstung, um die nötige Traglast zu kennen. Zusätzliche Traglast und Stabilität könnte wichtig sein, wenn Sie große, schwere Geräte wie Server im Schrank unterbringen wollen. Wenn Sie häufig Zugriff von allen Seiten auf die Geräte benötigen, ist ein offenes Gestell bequemer als ein Schrank.

2. Umgebung

Mit der offenen Bauweise sind Rahmen eine gute Wahl in Bereichen, in denen die Sicherheit nicht von Belang ist, wie beispielsweise in abgeschlossenen Rechenzentren und Geräteräumen. Zudem sind Racks in der Regel preiswerter als Schränke.

IT-Schränke schützen die Geräte in öffentlichen, staubigen und Industrie-Umgebungen. Ästhetik kann auch ein Faktor sein, wenn Ihre Kunden die Installation sehen. Ein geschlossener Schrank – eventuell sogar in der Farbe Ihrer Büromöbel – sieht viel ordentlicher aus als ein offenes Gestell. Für ein rundum professionelles Image geben oft Kleinigkeiten den Ausschlag.

3. Belüftung

Wenn Ihre Geräte durch Luftzug gekühlt werden sollen, bietet ein Rack mehr Luftzirkulation als ein Schrank. Die Geräte innerhalb eines Schrankes erzeugen viel Wärme unabhängig von der Aussentemperatur. Je mehr Server in einem Schrank montiert werden, desto höher sind die Anforderungen an ausreichende, kühlende Luftströme im Schrank. Einen besseren Luftstrom erhalten Sie durch perforierte Türen oder Seitenwände, integrierte Lüfter oder Klimaanlagen.

4. Abmessungen

Breite: Die Breite zwischen den Schienen beträgt im Rahmen wie im Schrank jeweils 19“ (48,26 cm). Der Abstand von Lochmittelpunkt zu Lochmittelpunkt misst 21,08 cm (18,2“). Alle Geräte zur 19“-Montage sind auf diese Standard Maße angepasst.

Höheneinheiten: Eine Höheneinheit (abgekürzt HE, RU oder U) entspricht 4,445 cm und ist ein Indikator für den vertikalen Platzbedarf an den Schienen. Ein 2HE-Gerät zum Beispiel hat eine Einbauhöhe von 8,89 cm. Die Höheneinheiten sind üblicherweise auf den Schienen markiert. Die Anzahl der Höheneinheiten bestimmt, welche gesamte Einbauhöhe Ihnen für die Montage Ihrer Geräte zur Verfügung steht.

Tiefe: Schränke und 4-Pfosten-Gestelle gibt es in verschiedenen Tiefen im Bereich von 60 bis 122 cm. Bestellen Sie Rahmen mit grosser Tiefe, um unterschiedliche Geräte insbesondere aber extra tiefe Server gut unterzubringen. Die Schienen lassen sich leicht auf die unterschiedlichen Rahmenabmessungen einstellen.

Wenn Sie die Breite, Höhe und Tiefe von einem Schrank oder Rahmen betrachten, achten Sie immer darauf, ob die Angaben die äusseren oder inneren Abmessungen betreffen.

5. Traglast

Schränke und Rahmen unterscheiden sich in der Höhe der Tragkraft. Viele Schränke können 500 kg oder mehr tragen. Prüfen Sie das Gewicht Ihrer Geräte sorgfältig und vergleichen Sie das Gesamtgewicht mit der Traglast des zur Auswahl stehenden Schranks oder Rahmens.

6. Schienen

Die vertikalen Schienen in Schränken und Rahmen haben Löcher für die Montage der Ausrüstung. 2-Pfosten-Gestelle verfügen typischerweise über 12-24 oder 10-32 Gewindebohrungen. Die Schienen an 4-Pfosten-Racks und Schränken haben meistens quadratische Löcher mit M6-Bohrungen für die Montage von Servern. Prüfen Sie, ob Sie ausreichend passende Schrauben, Scheiben und Muttern haben.

7. Feuchtigkeit, Staub, Schock und Vibration

Wenn Ihr IT-Schrank ausserhalb der Geräteräume in einer rauen Umgebung aufgestellt werden muss, dann nehmen Sie einen Schrank mit einer IP-Schutzklasse. Es gibt verschiedene Schutzklassen für Korrosionsbeständigkeit, Schutz vor Spritzwasser, Staub, herabfallende Gegenstände und andere Gefahren. Für zusätzliche Stabilität können Sie diese Schränke und Racks auch auf dem Boden festschrauben.

8. Stromversorgung

Es gibt mehrere Möglichkeiten für die Stromversorgung Ihrer Geräte im Schrank. Montieren Sie einfache Stromleisten horizontal oder vertikal an den Schienen. Power Distribution Units (PDUs) und Power Switches haben zusätzliche Funktionen wie Remote-Management, Dosierung, Fernschaltung oder intelligente Überwachung. Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USVs) überbrücken kurzzeitige Unterbrechungen des Netzstroms. Aufgrund Ihres hohen Gewichts sollten USVs immer auf dem Schrankboden montiert werden.

9. Kabelführung

Die meisten Schränke und Rahmen sind bereits mit Kabelführungen und Ringen ausgestattet. Wasserfall-Führungen sorgen für einen optimalen Biegeradius insbesondere für Glasfaserkabel. Es gibt viele weitere Möglichkeiten. Sehen Sie sich Kabel-Management-Lösungen in unserem Webshop an.

10. Das Zubehör

Die Ausführung der Schrankregale hängt von Ihren Geräten ab. Die Regale können massiv oder belüftet sein, fest eingebaut oder per Teleskopschienen ausgezogen werden. Spezielle Regale halten Server oder Tastaturen. Lüfter, Kamine, Erdungskits und spezielle Kabelmanager eröffnen weitere Optionen.

Wenn Sie häufig direkt am Schrank oder Rack arbeiten, erleichtert der Einbau einer KVM-Schublade mit voller Tastatur, Glidepad und großem Monitor die Kontrolle. Ist Ihr Schrank dagegen häufig unbeobachtet, könnte sich die Anschaffung eines Systems zur Umgebungsüberwachung lohnen.

Weitere Informationen zu unseren IT-Schränken und Rahmen finden Sie in unserem Webshop oder kontaktieren Sie unseren kostenlosen technischen Support.

Digitaler KVM Switch von Black Box ausgezeichnet als „Best of Show“ auf der InfoComm 2015

AV Technology nominierte den DCX3000 Digital KVM Matrix Switch als „Best of Show Winner“ auf der InfoComm 2015. Dieses innovative Produkt wurde auf der Messe vom 17. bis 19. Juni in Orlando, Florida gezeigt.

Klein in Sachen Preis und Abmessungen, aber ganz gross bei den Funktionalitäten und der Black Box Stand auf der InfoComm 2015 in Florida Leistung setzt der DCX3000 neue Massstäbe gegenüber anderen KVM Switches seiner Klasse. Die Lösung ist speziell auf kleine und mittlere KVM-Anwendungen ausgerichtet, die auf digitale KVM Systeme mit bis zu 30 Rechnern/Anwendern setzen möchten. Über Platz sparende CATx-Verbindungen sind zudem KVM Erweiterungen von 10 Metern zwischen Rechnern und Switch sowie bis zu 50 Meter zwischen Switch und Anwender unkompliziert und ohne zusätzliche Extender realisierbar.

Der DCX3000 KVM Matrix Switch hat keinerlei Latenz und nutzt keine Kompression für die Signalübertragung. Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) kommt in einem völlig neuen Design und vereinfacht stark die Bedienung durch die Anwender. In der Tat war dies eine der preisgekrönten Funktionen des Switches. „Die einzigartige Miniaturvorschau bietet eine vereinfachte grafische Benutzerschnittstelle, mit der man leichter anhand von Bildschirm-Inhalten eine Auswahl treffen kann als anhand der üblichen textbasierten Bildschirmmenüs.“, so einer der Juroren.

Digitale KVM Matrix-Schaltungen geben mehreren Anwendern Zugriff in Echtzeit auf die gleichen Rechnersysteme zum Zweck der Überwachung und Steuerung von Prozessen. Weitere Informationen zur Migration von analoger zu digitaler KVM.

Sehen Sie sich die Gewinner der Best of Shows Awards von AV Technology an. AVT stützt seine Auszeichnungen zum Teil auf die Möglichkeit, die Produkte auf der Messe zu sehen und zu testen. Die Entscheidung über die Vergabe einer Best of-Auszeichnung für ein Produkt beruht auf folgenden Kriterien: Wertigkeit, ROI und TCO, Reichhaltigkeit an Funktionalitäten, Bedienerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit, Vielseitigkeit und Gesamtnetzbelastung . AV-Technologie sagt dazu: „Die Best of Show Awards unterstützen unser Ziel, die Bedürfnisse der Tech-Community-Manager durch das Herausstellen von Produkten zu treffen, die aus Sicht des Betreibers tatsächlich Probleme lösen und Zusatzwerte bieten.“

AV-Technology hatte auf der InfoComm die Gelegenheit, sowohl mit den Black Box Produktmanagern wie auch Mitarbeitern aus der Technik wie Garrett Swindell zu sprechen. Nutzen Sie den nachstehenden Link und sehen Sie sich das kurze Video an, in dem Garrett Swindell die Benutzeroberfläche und Bedienerfreundlichkeit des DCX3000 demonstriert.

Weitere Ressourcen
Mehr Informationen über die DCX3000-Lösung auf unserer Homepage.
Video-Demonstration: DCX3000 Systemdesign, Bedienung und mögliche Einsatzgebiete

 

6 Gründe warum Sie auf digitale KVM-Systeme wechseln sollten

Analoge Technologien können mit den Entwicklungen auf dem digitalen Markt nicht mithalten. Digitales Video ist schärfer und digitales KVM ist schneller. Bleiben Sie nicht hinter der digitalen Revolution zurück:

1. Der VGA-Standard läuft aus.
Seit 2015 wird der VGA-Standard von führenden Herstellern nicht mehr unterstützt. Analoges KVM und Video funktionieren nicht mehr mit neuen Geräten. VGA-Quellen und -Bildschirme sind immer schwerer erhältlich. Black Box hat vor kurzem von einem Kunden gehört, der VGA-Komponenten bei Ebay kaufen musste.

2. Digitale Technologien bieten eine bessere Bildqualität.
Die digitale Technologie sorgt für ein besseres Anwendererlebnis durch kristallklare Bilder unter Berücksichtigung der unterstützen Übertragungsentfernungen. HD Video wird Pixel für Pixel mit höheren Auflösungen und grösserer Farbtiefe übermittelt.

3. Digitale Systeme sind skalierbarer und flexibler.Regie in einer Sendeanstalt, die das Playout über digitale KVM-Systeme steuert.
Neue grössere Switching-Matrizen (Kreuzschienen) und IP-basierte Systeme sorgen für höhere Flexibilität und ermöglichen Verbindungen mit einer wesentlich grösseren Anzahl an Endpunkten. Tausende von Geräten können in einem gemeinsamen System zusammengeschlossen werden. In einem digitalen Matrix-System sind die Ports am Switch beliebig als Ein- oder Ausgang nutzbar, sodass Geräte bei einer Ergänzung oder einem Austausch einfach nur an den Switch angeschlossen werden.

4. HD Video-Switching ist schneller als je zuvor.
Digitale Systeme bieten unmittelbares HD Video-Switching ohne Verzögerungen. Digitales KVM-Switching ist ebenfalls wesentlich schneller und erspart sekundenlanges Warten auf die Aktualisierung der Videoanzeige.

5. Digitales KVM verbessert das Anwendererlebnis.
Digitale KVM-Systeme bieten eine verbesserte USB-Unterstützung und Kompatibilität mit den meisten auf dem Markt erhältlichen USB-Geräten wie Touchscreens, Flash-Laufwerke, Tablets und natürlich Tastatur und Maus.

6. Höhere Auflösungen bedeuten bessere Bilder.
Höhere Bandbreiten ermöglichen den Anwendern die Arbeit mit sehr detaillierten Bildern ebenso wie die Darstellung mehrerer Inhalte auf dem Desktop zur Verbesserung der Arbeitsabläufe. Zukunftssichere Systeme unterstützen Auflösungen für WQXGA (2560 x 1600) und 4K/UHD (3840 x 2160). Pixelperfekte Bilder werden heute über CATx- oder Glasfaserkabel auch über grosse Entfernungen übertragen. Nebenher werden über das gleiche Kabel auch USB-, serielle Signale und digitales Audio gesendet.