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Praxisbeispiel: Virtualisiertes Remote-Computing für Einzelhandelsketten

KVM-Kreuzschienen ermöglichen mehreren Benutzern den Zugriff auf eine Vielzahl von Zielgeräten wie zum Beispiel Rechner, Medienplayer oder Server. Die Mitarbeiter erhalten so die Möglichkeit an einem Arbeitsplatz verschiedene Arbeitsschritte zu überwachen, visuelle Anzeigen zu wechseln oder Peripherieelemente zu steuern.

Die Bereitstellung einer KVM-Anwendung zur Schaltung und Verlängerung von Video-, Tastatur-, Maus-und anderen Peripheriesignalen über ein lokales Netzwerk (LAN), Intranet oder WAN beinhaltet den Zugriff auf physische und virtuelle Server. Händler können Ihren Mitarbeitern so einfach zu bedienende, übersichtliche Arbeitsplätze einrichten und sparen nebenbei Energiekosten.

Für die Warenwirtschaftssysteme im Einzelhandel ist virtualisiertes Computing mit Fernzugriff besonders vorteilhaft. Über kompakte Empfangseinheiten können die Kassen direkt auf die Daten einer virtuellen Maschine zuzugreifen.

Dieses virtuelle Remote-System ermöglicht den Mitarbeitern den Zugriff auf ihre Active Directory-Konten über einen integrierten Verbindungsmakler. Ein separates Verzeichnis der Konten und Zugriffsregeln auf dem KVM-System ist somit nicht mehr erforderlich. Die Empfangseinheiten ermöglichen den Zugriff auf die virtuelle Maschine auf einem Microsoft® Server 2008 oder Microsoft Server 2012. Durch die Verwendung eines Verbindungsmaklers können virtualisierten Maschinen leicht dupliziert werden. Die Anwender verbinden sich dabei jeweils mit dem ersten verfügbaren Ziel, ohne dieses erkennen und auswählen zu müssen. Die Arbeitsabläufe geschäftigen Einzelhandel werden durch diese stark vereinfachten Prozesse optimiert.

Praxisbeispiel von Black Box: Fernzugriff auf virtuelle Maschinen optimiert Arbeitsabläufe im Einzelhandel
A) Kassen mit Verbindung zum Server über KVM-Empfangseinheiten
B) Server mit virtualisierten CPUs
C) Arbeitsplatz des Filialleiters mit Systemzugriff über KVM-Empfangseinheit
D) Systemmanager

Neben den Vorteilen, die sich aus der Benutzerfreundlichkeit und Prozessoptimierung ergeben, ist auch die Sicherheit der Verbindungen geschützt. KVM-Systeme, die über ein LAN oder WAN arbeiten, unterstützen NLA (Netzwerk-Level-Authentifizierung), so dass Zugriffe von nicht berechtigten Anwendern verweigert werden.

IP-basierte KVM-Systeme sind auch die ideale Lösung, wenn noch nicht alle Bereiche im Unternehmen auf virtualisiertes Computing umgestellt sind. Neben den virtuellen Maschinen unterstützt dieses KVM-System auch traditionelle, physische CPUs, die im Laufe der Erweiterung Ihrer Virtualisierung einfach im System umgestellt werden können.

Wie wir es von der KVM-Technologie kennen, sind weitere Pluspunkte die niedrigen Gesamtkosten der Investition (TCO), schnelle Amortisation, maximale Skalierbarkeit und höhere Zuverlässigkeit sowie der energiesparende Betrieb.

Für eine genaue Beschreibung der Virtualisierungs-Lösung von Black Box, besuchen Sie unsere InvisaPC-Webseite. Kontaktieren Sie unsere Applikations-Techniker, wenn Sie erfahren möchten wie KVM-Systeme der neuesten Generation die Prozesse und Ergonomie in Ihrem Unternehmen verbessern können.

Überwachung und Steuerung in Kontrollräumen der Öl- und Gasindustrie

Lösungen zur Überwachung und Kontrolle im Leitstand in Upstream, Midstream und Downstream-Umgebungen.

Durch das Wachstum in der Öl- und Gasindustrie werden weitere Bohrungen, Pumpstationen, Pipelines, Verarbeitungsanlagen und Raffinerien gebaut werden. Entscheidend für den effizienten Betrieb und die Produktivität sind ein zuverlässiges Netzwerk und die Prozessautomatisierung entlang der gesamten Produktionskette. Allerdings sind die Rohstoff-Vorkommen immer schwerer zugänglich und gleichzeitig weniger produktiv. Um Schritt mit dem globalen Verbrauch zu halten, müssen Öl-Unternehmen ständig nach neuen Quellen suchen, sowie die Produktivität von bestehenden Anlagen verbessern.

Erfahren Sie mehr über die Lösungen für industrielle Netzwerke und effiziente Prozessüberwachung für die Öl- und Gasindustrie auf unserer Webseite.

Eine digitale Überwachung und Steuerung der Prozesse in der Energiewirtschaft bietet Wettbewerbsvorteile durch einen effektiven Workflow bei der Automatisierung.

Black Box hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden, mit individueller Beratung und innovativen Lösungen zur Migration in digitale Medien, zum Erfolg zu verhelfen. Wir unterstützen Kunden aus dem Bereich der Energieversorger mit der Planung und Bereitstellung von geschäftskritischen Lösungen.

An Bohrstellen bieten KVM-Systeme hochauflösende Videobilder und sofortigen Zugriff auf die Steuerung der Prozesse von mehreren Quellen. Bei der Erkundung von Öl- und Gasfeldern erlauben diese Systeme schnellen Zugriff auf grafische Daten und Abläufe während der seismischen Untersuchung. Sie ermöglichen eine schnelle Reaktion auf Statusveränderungen und tragen damit entscheidend zum Erreichen eines sicheren und effizienten Betriebes bei. Fernüberwachungslösungen in Kontrollräumen bieten den Mitarbeitern eine bessere Übersicht, schnelleren Zugriff auf die Daten und Ausfallsicherheit. Mit KVM-Lösungen, können die Mitarbeiter im Leitstand aus der Ferne die HD-Prozessbilder in Echtzeit überwachen und sich im Bereich von Millisekunden auf die Steuerung über eine LAN/WAN-Verbindung aufschalten.

KVM Lösungen von Black Box

  • Lösungen zur Verlängerung und Schaltung von HD-Video und Peripheriesignalen
  • Virtuelles Desktop Remote Management
  • Signalkonvertierung und Signalverteilung
  • KVM-Erweiterungen zur Verbesserung der Ergonomie und Konzentration durch Schaffung von abgesetzten Arbeitsplätzen in ruhiger Umgebung.
  • KVM-Erweiterungen über lange Glasfaserstrecken mit Immunität gegenüber elektromagnetischen Störeinflüssen.

Ihre Vorteile:

  • Die Migration von analoger zu digitaler KVM-Technologie ermöglicht eine zuverlässigere und schnellere Überwachung mit detailgetreuen Bildern.
  • Mittels Fernüberwachung können auch für den Menschen potentiell gefährliche Bereiche effektiv kontrolliert werden.
  • Durch Backup-Einrichtungen auf mehreren Ebenen werden Systemausfälle reduziert ebenso wie das Risiko eines versehentlichen Fehlbetriebs.
  • Anlagenverwaltung (Asset Integrity Management, AIM)
  • Maximierung des Humankapitals durch parallel ablaufende Prozesse mit sofortigem Fernzugriff vom Leitstand aus.

Erfahren Sie mehr über hoch performante KVM Lösungen für die Öl- und Gasindustrie.

Wenn Sie Unterstützung bei der Planung für Ihren Kontrollraum benötigen, kontaktieren Sie die Applikationstechniker von Black Box.

KVM-Extender ermöglichen ein besseres Arbeitsumfeld

Was ist ein KVM-Extender?
KVM steht für „Keyboard (engl. für Tastatur), Video und Maus“. Bei einem KVM Extender handelt es sich im Grunde um ein Gerät, das diese Schnittstellen erweitert und den Fernzugriff auf einen Computer aus Entfernungen von einigen Metern bis hin zu mehreren Kilometern oder sogar über das Internet ermöglicht. Ein KVM-Extender besteht aus einem Transmitter, manchmal auch „lokale Einheit oder Sender“ genannt, und einem Receiver, der auch „Remote-Einheit oder Empfänger“ genannt wird. Diese beiden Einheiten können entweder über CATx- oder Glasfaserkabel direkt miteinander verbunden sein. Die neueste Technologie kann die Signale sogar über ein Standard-IP-Netzwerk übertragen. Sie können den Computer an Ihrem Arbeitsplatz an einen Transmitter anschliessen, den Receiver mit Ihrer Konsole im Heimbüro verbinden und aus der Ferne an Ihrem Computer arbeiten, als wären die Geräte direkt verbunden.

Welche Schnittstellen werden verwendet?
Die meisten modernen Geräten verfügen über eine DVI- oder HDMI-Videoschnittstelle, während ältere Geräte möglicherweise nur mit einem VGA-Anschluss ausgestattet sind. Früher liefen Tastaturen und Mäuse immer über getrennte Schnittstellen unter Verwendung eines 6-poligen Mini-DIN-PS/2-Steckers. Diese Technologie wird heute nur sehr selten ausgeliefert, da sich USB als Standardanschluss durchgesetzt hat. Es spielt keine Rolle, wo Sie Ihre Maus oder Tastatur anschliessen, solange es sich um einen USB-Port handelt. Optional werden auch andere Schnittstellen unterstützt, wie zum Beispiel Audio und RS-232.

Warum braucht man überhaupt einen KVM-Extender?
Die CPUs unserer Computer benötigen Lüfter zur Kühlung, da sie viel Wärme erzeugen. Diese Lüfter sind laut und die Rechner benötigen jede Menge Platz. In einer Büroumgebung ist das nicht gerade ideal. Durch Verwendung eines KVM-Extenders können Rechner in einen Raum mit temperierter Umgebungsluft ausgelagert werden. Der Benutzer benötigt nur noch die kleine Receiver-Einheit auf dem Schreibtisch, an welche die Tastatur, der Bildschirm und die Maus angeschlossen werden.
Vor ganz andere Herausforderungen stellt uns dagegen eine Industrieumgebung. Das Arbeitsumfeld kann staubig oder schmutzig sein, was bedeutet, dass normale CPUs mit Lüftern keine lange Lebensdauer haben. Die Lüfter ziehen den Schmutz in das Gehäuse hinein, verstopfen dieses und das Resultat ist ein überhitzter Computer. Kommt jedoch ein KVM-Extender zum Einsatz, kann der PC in eine sauberere Umgebung umgezogen und Tastatur, Bildschirm und Maus an einen lüfterlosen Receiver angeschlossen werden. Umgekehrt kann ein Anlagenfahrer auch eine industrielle Steuerung von einem fernen, ruhigen Arbeitsplatz aus kontrollieren.

Dies sind lediglich drei Beispiele für den extrem vielfältigen Anwendungsbereich von KVM-Extendern. Weitere Informationen finden Sie unter Black-box.eu/KVM-Extenders oder sehen Sie sich unsere KVM Extender Produktübersicht an.