Archiv der Kategorie: Kontrollräume, Enterprise KVM

So verändern virtuelle Lösungen in Zukunft die Flugverkehrskontrolle

Physische Flugsicherungskontrolltürme (ATC) oder auch „Tower“ gehören vielleicht schon bald der Vergangenheit an, denn virtuelle Lösungen kombinieren Kosteneinsparungen mit erhöhter Sicherheit. Anstatt in einem Tower auf dem Flughafen können sich die virtuellen Luftverkehrskontrollräume in niedrigeren Gebäuden und Hunderte von Kilometern vom Flughafen entfernt befinden. Live-Videobilder werden auf Bildschirmen angezeigt und die Fluglotsen (Controller) können aus der Ferne auf Kameras und andere Kommunikationsgeräte zugreifen und diese steuern. Ein virtueller Luftverkehrskontrollraum kann mehrere Flughäfen überwachen, möglicherweise sogar Dutzende gleichzeitig.

Erhöhte Sicherheit

Virtuelle Luftverkehrskontrollräume ermöglichen den Fluglotsen eine bessere Sicht. Über PoE gespeiste IP-basierte Kameras können überall auf dem Flughafengelände positioniert werden. Sie bieten einen 360-Grad-Blick und ferngesteuerte PTZ-Fähigkeiten (Schwenken/Neigen/Zoom); so können die Fluglotsen Bereiche sehen, die von traditionellen Kontrolltürmen aus schwer einsehbar sind. Kameras mit Infrarotsensoren oder anderen Spezialsensoren ermöglichen eine bessere Sicht bei Nacht und bei schlechtem Wetter. Darüber hinaus können die Videobilder mit Flugdaten überlagert werden, die den Fluglotsen bei der Überwachung des Verkehrs helfen und die Kommunikation mit den Piloten verbessern.

Niedrigere Kosten

Virtuelle Luftverkehrskontrollräume sind viel weniger kostspielig als traditionelle Kontrolltürme, wenn es um die Gebäude-, Geräte- sowie die Betriebskosten geht. Die Skalierbarkeit der virtuellen Technologien trägt zu weiteren Kosteneinsparungen bei. Flughäfen können Switches und Kameras hinzufügen, wenn sie vergrößert werden. So wird nur für die Ausrüstung bezahlt, die auch wirklich benötigt wird.

Norwegen legt momentan die Luftverkehrskontrolle von 15 kleinen Flughäfen in einem virtuellen Luftverkehrskontrollraum zusammen. Dabei besteht die Möglichkeit, in der Zukunft weitere Flughäfen hinzuzufügen. Dank der virtuellen Lösung antizipiert Norwegen Einsparungen von 30-40% durch geringere anfallende Kosten für Gebäude, Geräte, Wartung und Personal.

Verbesserte Sicherheit

Um die kontinuierliche Verfügbarkeit des Netzwerks sicherzustellen, enthalten IP-basierte Kameranetzwerke für die Luftverkehrskontrolle zahlreiche Redundanzen. Dazu gehören doppelte Stromversorgungen und zusätzliche Übertragungsrouten für Daten. Da sich der virtuelle Luftverkehrskontrollturm weit vom Flughafen entfernt befinden kann, kann er auch bei einem Notfall auf dem Flughafen (z. B. einem Brand, einem Stromausfall oder einem terroristischen Anschlag) in Betrieb und funktionsfähig bleiben.

Missionskritische Zuverlässigkeit

Die Ansprüche an die virtuellen Luftverkehrskontrolltürme sind sehr hoch. Die Visualisierung und die Kommunikation müssen immer gewährleistet sein, um die Sicherheit der Reisenden sowie die effiziente Verwaltung des Verkehrsstroms sicherzustellen. Zuverlässige Geräte und Redundanzen sind ein absolutes Muss; außerdem ist es von ausschlaggebender Bedeutung, die Sicherheit der übertragenen Daten aufrechtzuerhalten und die Flughäfen so vor Hackern und Terroristen zu schützen.

Lösungen für eine virtuelle Luftverkehrskontrolle

  • Über PoE gespeiste IP-basierte Kameras liefern High-Definition-Video.
  • Hochleistungsfähige IP-basierte KVM-Matrix-Switching-Lösungen ermöglichen den Zugang zu sicheren und klimatisierten physischen oder virtuellen Servern in einem zentralen Geräteraum.
  • Industrielle Ethernet-Switches wurden speziell entworfen, um raue Bedingungen auszuhalten. Außerdem ermöglichen sie das sofortige Umschalten beim Ausfall einer Verbindung in missionskritischen Anwendungen.
  • Über PoE gespeiste industrielle Medienkonverter speisen Kameras und ermöglichen Backhaul-Videoübertragungen über große Entfernungen, wenn sie mit Glasfaserkabeln integriert sind.
  • Dynamische Videowände zeigen den Fluglotsen Daten in Echtzeit an.
  • Durch die hohe Netzverfügbarkeit können Fluglotsen und Administratoren Video-Feeds von jedem beliebigen internetfähigen Gerät sehen.

Obwohl virtuelle Flugverkehrskontrolltürme noch relativ neu und noch nicht weit verbreitet sind (die ersten wurden 2015 in Betrieb genommen), legen die von Ihnen gebotenen Vorteile die Vermutung nahe, dass sie schon bald die physikalischen Türme selbst auf den größten und verkehrsreichsten Flughäfen der Welt ersetzen oder zumindest unterstützen werden.

Black Box verfügt über die Geräte und das Fachwissen, um Ihnen bei der Planung und Implementierung einer zuverlässigen, sicheren und kostengünstigen Infrastruktur für die virtuelle Flugverkehrskontrolle zu helfen. Besuchen Sie unsere Seite mit Lösungen für Flughäfen; dort finden Sie weitere Informationen über die Technologie-Lösungen von Black Box für die Flugverkehrskontrolle (ATC). Sie können selbstverständlich auch sofort Kontakt mit uns aufnehmen.

Gewährleisten Sie die Einhaltung von IEC 60945 mit KVM für maritime Anwendungen

Die Schifffahrtsindustrie verlässt sich bei vielen Anwendungen auf die KVM-Technologie — vom Maschinenraum bis zur Schiffsbrücke. In Anbetracht der einzigartigen Herausforderungen beim Einsatz in einer maritimen Umgebung spielt die Gewährleistung von Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit von kritischen Navigations- und Kommunikationssystemen eine ausschlaggebende Rolle. Mit der internationalen Norm IEC 60945 werden die Geräte zertifiziert, die die strengen Tests zu Sicherheit, Betriebsumgebung und elektromagnetischer Verträglichkeit bestanden haben. Letztendlich legt die Norm IEC 60945 fest, welche Geräte auf einem Schiff oder im Bereich einer Brücke installiert werden können. Vorzertifizierte Produkte können Ihnen dabei helfen, die geltenden Anforderungen zu erfüllen und damit „compliant“ zu bleiben.

KVM für maritime Anwendungen
Zu den Schiffen, die die KVM-Technologie nutzen, gehören Wasserscooter/Wassermotorräder, Militärschiffe, Baggerschiffe, Luxus-Kreuzfahrtschiffe und Seefracht-Containerschiffe. Unabhängig von der Art des Schiffes können KVM-Matrix-Switches Hunderte von Computern über eine oder mehrere Konsolen ansteuern. Die KVM Multiview-Option ermöglicht die gleichzeitige Überwachung und Verwaltung von mehreren Computern.

KVM-Technologie hilft dabei, IT-Anlagen sowie Überwachungs- und Steuerungsabläufe zu optimieren, und das sowohl an Land als auf See. Zu den Anwendungsgebieten gehören Kontrollräume, aber auch der Zugriff auf Radar- und GPS-Systeme über Kontrollstationen auf Schiffsbrücken. KVM-Verlängerungslösungen werden darüber hinaus für die Verbindung von Technikräumen mit Brücken und zum Verwalten von Kontroll-/Steuerungsprozessen eingesetzt.

IEC-Norm
Bestimmte hochleistungsfähige KVM-Produkte sind vorzertifiziert und versetzen die Ingenieure in den Bereichen Schiff- und Meerestechnik in die Lage, die Anforderungen der IEC-Norm zu erfüllen. Die folgenden sechs Produkte sind bei Black Box erhältlich:

  • ACXMODH6BPAC-R2, ACXMODH2R-P-R2
    -Beide Modelle unterstützen eine Vielzahl von Stromversorgungsoptionen mit einem Chassis, das bis zu sechs modulare DKM-Karten aufnehmen kann.
  • ACX1MT-DHID-C und ACX1MT-DHID-2C: DVI-D-, USB HID-, CATx-Sender und Empfänger
    -Beide Geräte können in das modulare DKM-Gehäusechassis installiert werden.
  • ACXC48: Kompakter 48-Port DKM-Switch
    -Dieser Switch ermöglicht Matrix-Switching und -Management für DKM-Extender.
  • KVP4004: Multiviewer KVM Switch
    -Dieser Switch ermöglicht den Zugriff auf bis zu vier CPUs, die gleichzeitig in Echtzeit überwacht werden können.

Die IEC 60945-Zertifizierung wird nur nach gründlichen Prüfungen vergeben. So muss zum Beispiel (neben zahlreichen anderen Qualifikationen) nachgewiesen sein, dass die KVM-Technologie die Schwingungen, Feuchtigkeit und extremen Temperaturen aushalten kann, die in Meeresumgebungen üblich sind.

Im Zusammenhang mit dem Erlangen der Zertifizierung hat Black Box seinen Kunden dabei geholfen, ihre eignen kritischen Gerätetests im Feld durchzuführen, um sicherzustellen, dass diese Produkte die Anforderungen ihres Fachgebietes erfüllten. Die IEC 60945-Akkreditierung bedeutet, dass diese KVM-Geräte überall auf einem Schiff eingesetzt werden können, vom Maschinenraum bis zum Technikraum und dem Ruderhaus.

Black Box plant, in der Zukunft weitere Produkte anzubieten, die die Anforderungen der Norm IEC 60945 erfüllen. Erfahren Sie mehr über unser Know-how auf dem Gebiet der maritimen Industrie und die IEC 60945-Akkreditierung. Oder besuchen Sie unsere Website über Digitale KVM Switches, wenn Sie weitere Produktinformationen wünschen.

ZUVERLÄSSIGES PRO SWITCHING SYSTEM FÜR KONTROLLRÄUME

Die drei grundlegenden Faktoren, die Administratoren in einem Kontrollraum bei geschäftskritischen Anwendungen unablässig gewährleisten möchten, sind Sicherheit, Zuverlässigkeit und Netzwerkverfügbarkeit. Die Schaltung zwischen den Systemen ist dabei genauso wichtig wie die Informationstechnologiesysteme selbst. Black Box ist eine Partnerschaft mit einem öffentlichen Generalunternehmer eingegangen, um sichere, stabile Hardware-Schaltsysteme an bis zu 150 Standorten zu installieren. Diese Switches sorgen für eine echte Leistungssteigerung bei dem physikalischen Netzwerk-Layer, indem sie den Zugriff kontrollieren und ein fast augenblickliches Back-up sowie sofort verfügbare Schaltsysteme ermöglichen.

Um eine 24/7-Verfügbarkeit zu gewährleisten, setzen die Benutzer zwei separate und komplett redundante Automatisierungssysteme parallel ein. Damit die zwei separaten Automatisierungssysteme den Benutzern sofortige Back-ups anbieten können, muss das Schaltsystem zwischen diesen beiden Automatisierungssystemen zuverlässig, sicher und für einen Fernzugriff über ein IP-Netzwerk zugänglich sein. Entscheiden Sie sich für das Pro Switching System, eine intelligente Lösung zur A/B-Gruppenschaltung auf dem Layer 1.

Das Funktionsprinzip des Pro Switching Systems macht dieses Schaltsystem unglaublich zuverlässig. Da sich dieses System ausschließlich auf physikalische Verbindungen konzentriert, spielen falsch konfigurierte Netzwerkprotokolle keine Rolle und es braucht keine Firmware oder Software verwaltet zu werden. Darüber hinaus garantiert die Luftspaltisolierung des Systems eine sichere Netzwerkverbindung für Hochsicherheitsanwendungen.

Pro Switching Systeme sind die beste Wahl für die Zugriffskontrolle auf das Netzwerk und als Back-up-Schalter, da sie eine eine extrem zuverlässige, hardwaregesteuerte Sicherheit bieten. Die Pro Switching Systeme können mehr als 4.000 Netzwerknutzer unterstützen und gewährleisten eine Umgebung mit kontrolliertem Zugriff durch die Verwendung von stabilen und präzisen mechanischen und optischen Schaltbewegungen, die eine unvergleichliche Zuverlässigkeit der Hardware ermöglichen. Die Systemverwaltung wird vereinfacht und beschleunigt; dies ermöglicht unter anderem die einfache Überwachung einzelner Nutzer, inklusive automatischer Abschaltung, wenn Manipulationen erkannt werden.

Black Box KVM Matrix Extension System unterstützt jetzt die 4K60-Übertragung über ein einziges Kabel

Übertragen Sie 4K-Auflösungen mit 60 Hz über ein Glasfaserkabel in einer Punkt-zu-Punkt-Verlängerung oder einer Multipunkt-zu-Multipunkt Matrixkonfiguration für höchste Auflösungen in der Postproduktion und im Schnitt. DKM FX 4K60 Schnittstellenkarten unterstützen 4K60 in voller 8-Bit-Farbtiefe.

An immer mehr Produktions- und Schnittplätzen werden 4K Monitore für die Live- und Postproduktion eingesetzt. So wird zum Beispiel die Black Box DKM Lösung bei der fileCAST Media GmbH verwendet. Der Hersteller der neuen LiveLogging-Lösung für die Online Media Library (OML)-Plattform setzt Black Box-Technologie zur Verlängerung und Übertragung von Signalen und zur Verbindung von Multi-Feed-Umgebungen bei Live-Produktionen ein. Diese Lösung dient zum Kennzeichnen von Medieninhalten aus mehreren Quellen während einer Live-Veranstaltung. Dadurch können die Inhaltseigner wertvolle Medien-Assets in einem durchsuchbaren Format anbieten, und das fast in Echtzeit.

Durch Nutzung von 4K in der Postproduktion und im Schnitt kann der Editor bei der Bearbeitung bereits sehen, wie das fertige Produkt aussehen wird. Die 4K-Übertragung mit 60 Hz stellte in der Vergangenheit eine große Herausforderung dar, weil 4K eine höhere Bandbreite benötigt. Die DKM FX 4K60-Karten können diese Herausforderung meistern, weil das System auch High Speed Schnittstellenkarten verwendet, um Signale mit hoher Bandbreite zu unterstützen. Darüber hinaus können mithilfe dieser Schnittstellenkarten Bedienoberflächen für Postproduktion/Schnitt eingerichtet werden, die Highspeed-USB verwenden, z. B. DaVinci Resolve.

Das DKM FX-System ist flexibel, skalierbar und extrem zuverlässig. Die folgenden Videostandards werden von Schnittstellenkarten in dem modularen Gehäuse unterstützt: DVI-D bis 2560 x 1600, HDMI bis 2560 x 1440 und DisplayPort 1.2 (4:4:4) Auflösungen bis 4K.

Die modularen DKM FX Gehäuserahmen werden als Chassis mit 2, 4 oder 6 Steckplätzen mit optionaler redundanter Stromversorgung geliefert. Der Rahmen mit 21 Steckplätzen nimmt lediglich 1HE für die Rackmontage in einem Serverraum oder einem Maschinenraum ein. Glasfaserkabel unterstützen Entfernungen bis zu 1000 Meter über Multimode- oder bis zu 10 Kilometer über eine Singlemode-Kabel. Das bedeutet, dass sich die Arbeitsplätze für Schnitt und Postproduktion bei großen Unternehmen in unterschiedlichen Gebäuden befinden können.

Weitere Informationen erhalten Sie von unseren Applikations-Ingenieuren (Tel.: 00800-2255 2269). Außerdem steht Ihnen für die Planung Ihrer hochleistungsfähigen KVM-Erweiterungssysteme auch unser online DKM-Konfigurator zur Verfügung.

Verknüpfte Links:
Black Box Whitepaper: 4K Video – Die Teile des 4K Puzzles

Praxisbeispiel: Virtualisiertes Remote-Computing für Einzelhandelsketten

KVM-Kreuzschienen ermöglichen mehreren Benutzern den Zugriff auf eine Vielzahl von Zielgeräten wie zum Beispiel Rechner, Medienplayer oder Server. Die Mitarbeiter erhalten so die Möglichkeit an einem Arbeitsplatz verschiedene Arbeitsschritte zu überwachen, visuelle Anzeigen zu wechseln oder Peripherieelemente zu steuern.

Die Bereitstellung einer KVM-Anwendung zur Schaltung und Verlängerung von Video-, Tastatur-, Maus-und anderen Peripheriesignalen über ein lokales Netzwerk (LAN), Intranet oder WAN beinhaltet den Zugriff auf physische und virtuelle Server. Händler können Ihren Mitarbeitern so einfach zu bedienende, übersichtliche Arbeitsplätze einrichten und sparen nebenbei Energiekosten.

Für die Warenwirtschaftssysteme im Einzelhandel ist virtualisiertes Computing mit Fernzugriff besonders vorteilhaft. Über kompakte Empfangseinheiten können die Kassen direkt auf die Daten einer virtuellen Maschine zuzugreifen.

Dieses virtuelle Remote-System ermöglicht den Mitarbeitern den Zugriff auf ihre Active Directory-Konten über einen integrierten Verbindungsmakler. Ein separates Verzeichnis der Konten und Zugriffsregeln auf dem KVM-System ist somit nicht mehr erforderlich. Die Empfangseinheiten ermöglichen den Zugriff auf die virtuelle Maschine auf einem Microsoft® Server 2008 oder Microsoft Server 2012. Durch die Verwendung eines Verbindungsmaklers können virtualisierten Maschinen leicht dupliziert werden. Die Anwender verbinden sich dabei jeweils mit dem ersten verfügbaren Ziel, ohne dieses erkennen und auswählen zu müssen. Die Arbeitsabläufe geschäftigen Einzelhandel werden durch diese stark vereinfachten Prozesse optimiert.

Praxisbeispiel von Black Box: Fernzugriff auf virtuelle Maschinen optimiert Arbeitsabläufe im Einzelhandel
A) Kassen mit Verbindung zum Server über KVM-Empfangseinheiten
B) Server mit virtualisierten CPUs
C) Arbeitsplatz des Filialleiters mit Systemzugriff über KVM-Empfangseinheit
D) Systemmanager

Neben den Vorteilen, die sich aus der Benutzerfreundlichkeit und Prozessoptimierung ergeben, ist auch die Sicherheit der Verbindungen geschützt. KVM-Systeme, die über ein LAN oder WAN arbeiten, unterstützen NLA (Netzwerk-Level-Authentifizierung), so dass Zugriffe von nicht berechtigten Anwendern verweigert werden.

IP-basierte KVM-Systeme sind auch die ideale Lösung, wenn noch nicht alle Bereiche im Unternehmen auf virtualisiertes Computing umgestellt sind. Neben den virtuellen Maschinen unterstützt dieses KVM-System auch traditionelle, physische CPUs, die im Laufe der Erweiterung Ihrer Virtualisierung einfach im System umgestellt werden können.

Wie wir es von der KVM-Technologie kennen, sind weitere Pluspunkte die niedrigen Gesamtkosten der Investition (TCO), schnelle Amortisation, maximale Skalierbarkeit und höhere Zuverlässigkeit sowie der energiesparende Betrieb.

Für eine genaue Beschreibung der Virtualisierungs-Lösung von Black Box, besuchen Sie unsere InvisaPC-Webseite. Kontaktieren Sie unsere Applikations-Techniker, wenn Sie erfahren möchten wie KVM-Systeme der neuesten Generation die Prozesse und Ergonomie in Ihrem Unternehmen verbessern können.

8 kritische Funktionen, die neue KVM-Switching und -Extension-Systeme erfüllen müssen

Hier ist eine Checkliste, die Ihnen die Anschaffung eines zukunftssicheren, leistungsfähigen KVM Switches oder eines Systems zur KVM-Erweiterung erleichtert.

Flexibilität
Alle KVM-Systeme im Unternehmen sollten flexibel genug sein, möglichst viele Videoformate und Peripheriearten am Ein- und Ausgang zu unterstützen. Gerade für die Zusammenarbeit in Sendeanstalten sowie die Steuerung in Kontrollräumen ist dies eine unabdingbare Voraussetzung. Ferner sollten die KVM-Systeme Videoauflösungen von 1080p bis hin zu 4K für DVI, HDMI und DisplayPort unterstützen. Achten Sie darauf, dass Ihr neuer KVM Switch oder Extender ausreichend Raum für die Nutzung der Peripherie lässt. Prüfen Sie, ob neben USB HID auch Tastaturen und Mäuse mit speziellen Funktionen, Audio und USB 2.0 oder 3.0-Geräte mit der entsprechender Bandbreite unterstützt werden. In der Industrie und Fertigung ist zudem eine Übertragung der seriellen Daten für die Steuerungen erforderlich.

Ein flexibles System lässt sich an zukünftiges Wachstum anpassen. Kalkulieren Sie die Anzahl Ihrer Rechner und Videoquellen sowie die Menge Ihrer Bedienkonsolen und Bildschirme. Dann schätzen Sie mögliche Erweiterungen für die Zukunft ab. Der KVM Switch sollte genügend Ports für zukünftiges Wachstum aufweisen. Sehen Sie sich nach einem KVM-System um, dessen reine Videokanäle sich in KVM-Kanäle umwandeln lassen. Ein Management-Controller ermöglicht Ihnen die zentrale Verwaltung des Systems. Wählen Sie zwischen einer Grafik- oder Text-basierten Oberfläche für die Verwaltung.

Präzision
Testen Sie, ob das KVM-System hohe Video-Auflösungen von 1920 x 1080 bei 60 Hz oder 3840 x 2160 bei 60 Hz korrekt unterstützt. Stellen Sie sicher, dass es keine Verzögerungen bei der Bilddarstellung gibt und ob alle Rahmen von schnell wechselnden Bildinhalten übertragen werden. Nicht alle analogen oder IP-basierten KVM-Systeme erfüllen diese Aufgabe. Digitale Systeme einschließlich der KVM über IP-Modelle können aber in der Regel schnelles High-Definition-Video verarbeiten.

Reaktionszeiten
Überprüfen Sie das Tastatur/Maus-Setup bezüglich möglicher Latenzen. Ein KVM Switch mit echter USB-Emulation reagiert schnell und beständig auf die Eingaben der Anwender. Verzögerte Reaktionen des Systems auf Eingabebefehle unterbrechen den Arbeitsfluss der Anwender.

Produktivität
Optimalerweise verbessert ein digitales High-Performance KVM-System die Produktivität des Anwenders. In einer Matrix-Konfiguration können alle Quellen und Displays verbunden und zwischen mehreren Anwendern geschaltet werden. Die Zusammenarbeit wird verbessert, da alle Anwender simultanen Zugriff auf die gleichen Ressourcen haben.

Zugänglichkeit
Berechnen Sie die längste Strecke zwischen zwei Endpunkten und stellen Sie sicher, dass das KVM-System die Signale auf dieser Distanz über CATx-, Glasfaser-Kabel oder einer Kombination aus beiden Medien erweitern kann. Das KVM System sollte in der Lage sein, den Zugriff der Anwender auf die Quellen in Echtzeit zu ermöglichen.

Zuverlässigkeit
Neue KVM-Systeme werden Redundanzoptionen wie beispielsweise mehrere Netzteile für eine Verfügbarkeit rund um die Uhr bieten. Achten Sie darauf, mögliche einzelne Fehlerquellen zu beseitigen. Wählen Sie ein KVM System, das die Verbindungen zwischen Anwendern und Quellen über zwei separate Kern-Switche mit einem Haupt- und einem Sekundärlink routen kann. Sehen Sie sich auch an, wie Ihre individuelle Konfiguration des Systems gesichert und vorgehalten wird.

Geschwindigkeit
Viele digitale KVM-Switching-Systeme unterstützen Schaltgeschwindigkeiten für die Videoanzeige von weniger als einer halben Sekunde. Schaltzeiten darüber hinaus unterbrechen den Arbeitsfluss der Anwender, wenn Sie den Rechner wechseln oder sind für den Zuschauer am Display sichtbar. Eine schöne Funktion eines KVM-Systems ist auch die schnelle Schaltung über Tastaturbefehle, sogenannte Hotkeys. Einige KVM Systeme erlauben dabei eine individuelle Gruppierung der Kanäle (Preset), so dass die Anwender häufig genutzte Schaltungen über eine kurze Tastatureingabe sofort aktivieren können. Hotkeys werden in der Praxis gerne verwendet, um die Bildinhalte von Videowänden und fernen Bildschirmen sicher zu wechseln oder um im Zusammenspiel in einem Team eine Aufgabe an einer Quelle gemeinsam effektiv fertigzustellen.

Sicherheit
Ein wesentlicher Punkt ist schließlich die Sicherheit eines KVM-Switching und Erweiterungssystems. Administratoren sollten Anwendern nur bestimmte Zugriffsrechte auf dedizierte Ressourcen zuweisen. Darüber hinaus sollte der oder die Administrator(en) die Möglichkeit haben, Einstellungen und Wartungsarbeiten auch aus der Ferne über einen sicheren Kanal auszuführen. So stellen Sie sicher, dass das System rund um die Uhr einwandfrei läuft.

Wenn Sie bei der Anschaffung eines neuen KVM-Systems sämtliche dieser acht Aspekte positiv beantworten können, haben Sie die maximale Rendite Ihrer Investition ausgeschöpft.

Sehen Sie sich dazu auch unser Webinar an, indem wir aufzeigen wie digitale KVM Systeme die Zusammenarbeit in Sendeanstalten verbessern.

Überwachung und Steuerung in Kontrollräumen der Öl- und Gasindustrie

Lösungen zur Überwachung und Kontrolle im Leitstand in Upstream, Midstream und Downstream-Umgebungen.

Durch das Wachstum in der Öl- und Gasindustrie werden weitere Bohrungen, Pumpstationen, Pipelines, Verarbeitungsanlagen und Raffinerien gebaut werden. Entscheidend für den effizienten Betrieb und die Produktivität sind ein zuverlässiges Netzwerk und die Prozessautomatisierung entlang der gesamten Produktionskette. Allerdings sind die Rohstoff-Vorkommen immer schwerer zugänglich und gleichzeitig weniger produktiv. Um Schritt mit dem globalen Verbrauch zu halten, müssen Öl-Unternehmen ständig nach neuen Quellen suchen, sowie die Produktivität von bestehenden Anlagen verbessern.

Erfahren Sie mehr über die Lösungen für industrielle Netzwerke und effiziente Prozessüberwachung für die Öl- und Gasindustrie auf unserer Webseite.

Eine digitale Überwachung und Steuerung der Prozesse in der Energiewirtschaft bietet Wettbewerbsvorteile durch einen effektiven Workflow bei der Automatisierung.

Black Box hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden, mit individueller Beratung und innovativen Lösungen zur Migration in digitale Medien, zum Erfolg zu verhelfen. Wir unterstützen Kunden aus dem Bereich der Energieversorger mit der Planung und Bereitstellung von geschäftskritischen Lösungen.

An Bohrstellen bieten KVM-Systeme hochauflösende Videobilder und sofortigen Zugriff auf die Steuerung der Prozesse von mehreren Quellen. Bei der Erkundung von Öl- und Gasfeldern erlauben diese Systeme schnellen Zugriff auf grafische Daten und Abläufe während der seismischen Untersuchung. Sie ermöglichen eine schnelle Reaktion auf Statusveränderungen und tragen damit entscheidend zum Erreichen eines sicheren und effizienten Betriebes bei. Fernüberwachungslösungen in Kontrollräumen bieten den Mitarbeitern eine bessere Übersicht, schnelleren Zugriff auf die Daten und Ausfallsicherheit. Mit KVM-Lösungen, können die Mitarbeiter im Leitstand aus der Ferne die HD-Prozessbilder in Echtzeit überwachen und sich im Bereich von Millisekunden auf die Steuerung über eine LAN/WAN-Verbindung aufschalten.

KVM Lösungen von Black Box

  • Lösungen zur Verlängerung und Schaltung von HD-Video und Peripheriesignalen
  • Virtuelles Desktop Remote Management
  • Signalkonvertierung und Signalverteilung
  • KVM-Erweiterungen zur Verbesserung der Ergonomie und Konzentration durch Schaffung von abgesetzten Arbeitsplätzen in ruhiger Umgebung.
  • KVM-Erweiterungen über lange Glasfaserstrecken mit Immunität gegenüber elektromagnetischen Störeinflüssen.

Ihre Vorteile:

  • Die Migration von analoger zu digitaler KVM-Technologie ermöglicht eine zuverlässigere und schnellere Überwachung mit detailgetreuen Bildern.
  • Mittels Fernüberwachung können auch für den Menschen potentiell gefährliche Bereiche effektiv kontrolliert werden.
  • Durch Backup-Einrichtungen auf mehreren Ebenen werden Systemausfälle reduziert ebenso wie das Risiko eines versehentlichen Fehlbetriebs.
  • Anlagenverwaltung (Asset Integrity Management, AIM)
  • Maximierung des Humankapitals durch parallel ablaufende Prozesse mit sofortigem Fernzugriff vom Leitstand aus.

Erfahren Sie mehr über hoch performante KVM Lösungen für die Öl- und Gasindustrie.

Wenn Sie Unterstützung bei der Planung für Ihren Kontrollraum benötigen, kontaktieren Sie die Applikationstechniker von Black Box.

Digitaler KVM Switch von Black Box ausgezeichnet als „Best of Show“ auf der InfoComm 2015

AV Technology nominierte den DCX3000 Digital KVM Matrix Switch als „Best of Show Winner“ auf der InfoComm 2015. Dieses innovative Produkt wurde auf der Messe vom 17. bis 19. Juni in Orlando, Florida gezeigt.

Klein in Sachen Preis und Abmessungen, aber ganz gross bei den Funktionalitäten und der Black Box Stand auf der InfoComm 2015 in Florida Leistung setzt der DCX3000 neue Massstäbe gegenüber anderen KVM Switches seiner Klasse. Die Lösung ist speziell auf kleine und mittlere KVM-Anwendungen ausgerichtet, die auf digitale KVM Systeme mit bis zu 30 Rechnern/Anwendern setzen möchten. Über Platz sparende CATx-Verbindungen sind zudem KVM Erweiterungen von 10 Metern zwischen Rechnern und Switch sowie bis zu 50 Meter zwischen Switch und Anwender unkompliziert und ohne zusätzliche Extender realisierbar.

Der DCX3000 KVM Matrix Switch hat keinerlei Latenz und nutzt keine Kompression für die Signalübertragung. Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) kommt in einem völlig neuen Design und vereinfacht stark die Bedienung durch die Anwender. In der Tat war dies eine der preisgekrönten Funktionen des Switches. „Die einzigartige Miniaturvorschau bietet eine vereinfachte grafische Benutzerschnittstelle, mit der man leichter anhand von Bildschirm-Inhalten eine Auswahl treffen kann als anhand der üblichen textbasierten Bildschirmmenüs.“, so einer der Juroren.

Digitale KVM Matrix-Schaltungen geben mehreren Anwendern Zugriff in Echtzeit auf die gleichen Rechnersysteme zum Zweck der Überwachung und Steuerung von Prozessen. Weitere Informationen zur Migration von analoger zu digitaler KVM.

Sehen Sie sich die Gewinner der Best of Shows Awards von AV Technology an. AVT stützt seine Auszeichnungen zum Teil auf die Möglichkeit, die Produkte auf der Messe zu sehen und zu testen. Die Entscheidung über die Vergabe einer Best of-Auszeichnung für ein Produkt beruht auf folgenden Kriterien: Wertigkeit, ROI und TCO, Reichhaltigkeit an Funktionalitäten, Bedienerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit, Vielseitigkeit und Gesamtnetzbelastung . AV-Technologie sagt dazu: „Die Best of Show Awards unterstützen unser Ziel, die Bedürfnisse der Tech-Community-Manager durch das Herausstellen von Produkten zu treffen, die aus Sicht des Betreibers tatsächlich Probleme lösen und Zusatzwerte bieten.“

AV-Technology hatte auf der InfoComm die Gelegenheit, sowohl mit den Black Box Produktmanagern wie auch Mitarbeitern aus der Technik wie Garrett Swindell zu sprechen. Nutzen Sie den nachstehenden Link und sehen Sie sich das kurze Video an, in dem Garrett Swindell die Benutzeroberfläche und Bedienerfreundlichkeit des DCX3000 demonstriert.

Weitere Ressourcen
Mehr Informationen über die DCX3000-Lösung auf unserer Homepage.
Video-Demonstration: DCX3000 Systemdesign, Bedienung und mögliche Einsatzgebiete

 

6 Gründe warum Sie auf digitale KVM-Systeme wechseln sollten

Analoge Technologien können mit den Entwicklungen auf dem digitalen Markt nicht mithalten. Digitales Video ist schärfer und digitales KVM ist schneller. Bleiben Sie nicht hinter der digitalen Revolution zurück:

1. Der VGA-Standard läuft aus.
Seit 2015 wird der VGA-Standard von führenden Herstellern nicht mehr unterstützt. Analoges KVM und Video funktionieren nicht mehr mit neuen Geräten. VGA-Quellen und -Bildschirme sind immer schwerer erhältlich. Black Box hat vor kurzem von einem Kunden gehört, der VGA-Komponenten bei Ebay kaufen musste.

2. Digitale Technologien bieten eine bessere Bildqualität.
Die digitale Technologie sorgt für ein besseres Anwendererlebnis durch kristallklare Bilder unter Berücksichtigung der unterstützen Übertragungsentfernungen. HD Video wird Pixel für Pixel mit höheren Auflösungen und grösserer Farbtiefe übermittelt.

3. Digitale Systeme sind skalierbarer und flexibler.Regie in einer Sendeanstalt, die das Playout über digitale KVM-Systeme steuert.
Neue grössere Switching-Matrizen (Kreuzschienen) und IP-basierte Systeme sorgen für höhere Flexibilität und ermöglichen Verbindungen mit einer wesentlich grösseren Anzahl an Endpunkten. Tausende von Geräten können in einem gemeinsamen System zusammengeschlossen werden. In einem digitalen Matrix-System sind die Ports am Switch beliebig als Ein- oder Ausgang nutzbar, sodass Geräte bei einer Ergänzung oder einem Austausch einfach nur an den Switch angeschlossen werden.

4. HD Video-Switching ist schneller als je zuvor.
Digitale Systeme bieten unmittelbares HD Video-Switching ohne Verzögerungen. Digitales KVM-Switching ist ebenfalls wesentlich schneller und erspart sekundenlanges Warten auf die Aktualisierung der Videoanzeige.

5. Digitales KVM verbessert das Anwendererlebnis.
Digitale KVM-Systeme bieten eine verbesserte USB-Unterstützung und Kompatibilität mit den meisten auf dem Markt erhältlichen USB-Geräten wie Touchscreens, Flash-Laufwerke, Tablets und natürlich Tastatur und Maus.

6. Höhere Auflösungen bedeuten bessere Bilder.
Höhere Bandbreiten ermöglichen den Anwendern die Arbeit mit sehr detaillierten Bildern ebenso wie die Darstellung mehrerer Inhalte auf dem Desktop zur Verbesserung der Arbeitsabläufe. Zukunftssichere Systeme unterstützen Auflösungen für WQXGA (2560 x 1600) und 4K/UHD (3840 x 2160). Pixelperfekte Bilder werden heute über CATx- oder Glasfaserkabel auch über grosse Entfernungen übertragen. Nebenher werden über das gleiche Kabel auch USB-, serielle Signale und digitales Audio gesendet.

USB und KVM-Hardware gehen Hand-in-Hand für die Plug & Play-Funktionalität

Universal Serial Bus (USB) ist eine Technologie, die Anwendern Peripheriegeräte für bestimmte Aufgaben zur Verfügung stellt. USB unterstützt eine Vielzahl von Geräten, beginnend bei einfachen Eingabehilfen wie Tastatur und Maus bis hin zu komplizierteren Geräten wie Game-Controller, Digitalkameras, Drucker, Netzwerkkarten und externe Speicher. Die Aufgaben der USB-Peripherie variieren von Grundfunktionen wie Tippen, bis hin zur Übertragung großer Dateien von/auf externe Speichermedien.
Folgende USB-Modi stehen uns derzeit zur Verfügung:

  • USB Low Speed (1.5 Mbit/s)
  • USB Full Speed (12 Mbit/s), auch bekannt als USB HID
  • USB High Speed (480 Mbit/s), auch USB 2.0 genannt
  • USB SuperSpeed (5 Gbit/s), auch USB 3.0 genannt
  • USB SuperSpeed+ (10 Gbit/s)

USB wird am häufigsten für die Tastatur- und Mauseingabe oder alternativ Touchscreen-Eingabe verwendet. Diese Geräte werden als Human Interface Devices (HID) klassifiziert. USB HID wurde entworfen, um einem Benutzer die Interaktion mit einem System über Eingabegeräte mit geringer Bandbreite zu ermöglichen. Das sind typischerweise viel weniger als 12 Mbit/s. Die meisten KVM (Keyboard, Video, Mouse) Switche verfügen daher über zwei USB-HID-Anschlüsse für Tastatur und Maus, und zusätzliche Anschlüsse für schnellere USB-Geräte wie Drucker oder Speichermedien.

Die USB-HID-Ports auf den meisten KVM-Switchen analysieren den eingehenden Datenfluss vom angeschlossenen USB-Tastatur-/Mausset. Werden dabei bestimmte Folgen von Tastenanschlägen erkannt, führt der KVM-Switch bestimmte Aktionen wie das Öffnen des OnScreen-Menüs, Umschaltung auf einen anderen Rechner oder Scannen aller verbundenen CPUs aus. Da der USB HID-Verkehr für sehr geringe Bandbreite ausgelegt ist, ist es fast unmöglich, ein High Speed USB-Gerät über den HID-Port mit einwandfreier Funktion zu verbinden. Die USB-HID-Ports auf einem KVM-Switch erwartet nur eine USB-Tastatur und USB-Maus zu sehen – mehr nicht. Jedes USB-Gerät, einschließlich der Tastatur/Maus besitzen bestimmte Attribute, die sie beschreiben auf die diese aber nicht beschränkt sind:

  • Beschreibung des Gerätes
  • Herstellerkennung
  • Produktkennung
  • Geräteklasse

Insbesondere beim KVM-Switching und bei der KVM-Extension ist es sehr wichtig, dass diese USB-Geräteeigenschaften korrekt an den Host-Computer übertragen werden. Die richtigen Treiber/Software, müssen während der USB-Enumeration geladen werden. Diese findet in der Zeitspanne zwischen dem Verbinden des USB-Gerätes mit dem Rechner und der Erkennung des Gerätes durch den Rechner statt. Diese Zeitspanne kann je nach Betriebssystem und USB-Gerät zwischen 1 und 16 Sekunden betragen. Wenn die Geräteeigenschaften während der Enumeration nicht richtig oder vollständig erkannt werden, funktioniert das USB-Gerät nur eingeschränkt oder gar nicht.

Die KVM-Produkte von Black Box zeigen den verbundenen Rechnern ständig eine generische USB-Tastatur und eine generische USB-Maus an, unabhängig davon ob eine Tastatur/Maus tatsächlich angeschlossen ist. Diese Funktion nennt man USB-Emulation. Die USB-Emulation zeigt den Rechnern die mit dem KVM-Switch verbundene Tastatur und Maus ständig an, so dass der Anwender schnell und wiederholte Enumerationen zwischen den Rechnern wechseln kann. Daneben gibt es auch eine proprietäre Firmware in der KVM-Hardware, die die richtige Kommunikation zwischen der Tastatur und Maus an der Konsole und den verbundenen Rechnern verhandelt. Die USB-Emulation ist vor allem auf kabelgebundene Geräte ausgerichtet, in einigen Fällen können aber auch wireless Tastaturen und Mäuse mit dem KVM-Switch verbunden werden.
Einige wireless Tastaturen und Mäuse funktionieren aufgrund eines Verbundsenders nicht mit KVM-Switches, da sie sowohl die Tastatur- als auch Maus-Pakete in einer einzigen USB-Nachricht an den KVM-Switch senden. Es hängt vom Gerätehersteller ab, wie die wireless Geräte ihre USB-Pakete für die Übertragung vorbereiten und auf welche Art sie der USB-Spezifikation folgen. Weiterhin gilt es zu beachten, dass nicht alle USB-HID-Geräte an einem KVM-Switch oder -Extender wie bei einer direkten Verbindung arbeiten. Das liegt an der Verhandlung der Geräteeigenschaften mit dem KVM-Switch, der nicht über alle Treiber eines normalen Betriebssystems verfügt, sondern diesbezügliche Kodierungen in seiner Firmware vorhält. Diese Art Kompatibilitätsprobleme kommen jedoch nur bei einem sehr kleinen Anteil der am Markt verfügbaren USB HID-Geräte vor.

Sehr häufig wird USB auch zur Übertragung von Dateien von einem Computer auf einen USB-Stick oder externes Speichermedium (oder vice versa) genutzt. Für diese Anwendung wird in der Regel USB High Speed mit 480 Mbit/s und auf neueren Systemen USB Superspeed genutzt, so dass die Datei(en) schneller übertragen werden können. Black Box bietet KVM Switche an, die den USB-Datentransfer unterstützen, aber dabei nicht den USB-Datenfluss für Tastatur-Hotkeys überwachen. Dadurch können Sie den KVM-Switch nicht über Tastaturbefehle steuern, wenn die den USB-High-Speed-Anschluss verwenden. Für die Tastaturkontrolle müssen Sie die USB-HID-Ports nutzen.

Weitere Ressourcen
Whitepaper: Echte USB-Emulation für KVM Switche
Whitepaper: USB-Erweiterungen vorteilhaft nutzen.
Produktübersicht: USB-Extender

KVM-Extender ermöglichen ein besseres Arbeitsumfeld

Was ist ein KVM-Extender?
KVM steht für „Keyboard (engl. für Tastatur), Video und Maus“. Bei einem KVM Extender handelt es sich im Grunde um ein Gerät, das diese Schnittstellen erweitert und den Fernzugriff auf einen Computer aus Entfernungen von einigen Metern bis hin zu mehreren Kilometern oder sogar über das Internet ermöglicht. Ein KVM-Extender besteht aus einem Transmitter, manchmal auch „lokale Einheit oder Sender“ genannt, und einem Receiver, der auch „Remote-Einheit oder Empfänger“ genannt wird. Diese beiden Einheiten können entweder über CATx- oder Glasfaserkabel direkt miteinander verbunden sein. Die neueste Technologie kann die Signale sogar über ein Standard-IP-Netzwerk übertragen. Sie können den Computer an Ihrem Arbeitsplatz an einen Transmitter anschliessen, den Receiver mit Ihrer Konsole im Heimbüro verbinden und aus der Ferne an Ihrem Computer arbeiten, als wären die Geräte direkt verbunden.

Welche Schnittstellen werden verwendet?
Die meisten modernen Geräten verfügen über eine DVI- oder HDMI-Videoschnittstelle, während ältere Geräte möglicherweise nur mit einem VGA-Anschluss ausgestattet sind. Früher liefen Tastaturen und Mäuse immer über getrennte Schnittstellen unter Verwendung eines 6-poligen Mini-DIN-PS/2-Steckers. Diese Technologie wird heute nur sehr selten ausgeliefert, da sich USB als Standardanschluss durchgesetzt hat. Es spielt keine Rolle, wo Sie Ihre Maus oder Tastatur anschliessen, solange es sich um einen USB-Port handelt. Optional werden auch andere Schnittstellen unterstützt, wie zum Beispiel Audio und RS-232.

Warum braucht man überhaupt einen KVM-Extender?
Die CPUs unserer Computer benötigen Lüfter zur Kühlung, da sie viel Wärme erzeugen. Diese Lüfter sind laut und die Rechner benötigen jede Menge Platz. In einer Büroumgebung ist das nicht gerade ideal. Durch Verwendung eines KVM-Extenders können Rechner in einen Raum mit temperierter Umgebungsluft ausgelagert werden. Der Benutzer benötigt nur noch die kleine Receiver-Einheit auf dem Schreibtisch, an welche die Tastatur, der Bildschirm und die Maus angeschlossen werden.
Vor ganz andere Herausforderungen stellt uns dagegen eine Industrieumgebung. Das Arbeitsumfeld kann staubig oder schmutzig sein, was bedeutet, dass normale CPUs mit Lüftern keine lange Lebensdauer haben. Die Lüfter ziehen den Schmutz in das Gehäuse hinein, verstopfen dieses und das Resultat ist ein überhitzter Computer. Kommt jedoch ein KVM-Extender zum Einsatz, kann der PC in eine sauberere Umgebung umgezogen und Tastatur, Bildschirm und Maus an einen lüfterlosen Receiver angeschlossen werden. Umgekehrt kann ein Anlagenfahrer auch eine industrielle Steuerung von einem fernen, ruhigen Arbeitsplatz aus kontrollieren.

Dies sind lediglich drei Beispiele für den extrem vielfältigen Anwendungsbereich von KVM-Extendern. Weitere Informationen finden Sie unter Black-box.eu/KVM-Extenders oder sehen Sie sich unsere KVM Extender Produktübersicht an.

Effizienteres Arbeiten in Notrufzentralen

Wenn Sie einen Notruf absetzen, wird dieser an Ihre örtliche Leitstelle weitergeleitet. Dort beurteilt und kategorisiert der Disponent Ihren Notfall. Dabei verständigt er je nach Erfordernis die entsprechenden Stellen wie Rettungsdienst oder Polizei, die dann den Einsatz übernehmen. Alle Anrufe werden in der Notrufzentrale aufgezeichnet und die Aktivitäten überwacht. Es wird die Verfügbarkeit von nahen Einsatzkräften überprüft und der Einsatz koordiniert. Oft gilt es bei den Einsätzen Leben zu retten, so dass ein reibungsloser Ablauf aller Prozesse zu den obersten Prioritäten gehört.

Wie Sie sich vorstellen können, ist der Zeitfaktor hier entscheidend. In modernen, computergestützten Logistikzentren, arbeiten Mensch und Maschine eng zusammen. Disponenten haben in der Regel mindestens drei Computer-Bildschirme an Ihrem Arbeitsplatz. Jeder der Monitore zeigt einen bestimmten Aufgabenbereich und Informationen an. Oft bedient der Disponent seine Systeme auch über bis zu drei verschiedene Tastatur/Maus-Sets. Mehrere Tastatur/Maus-Sets an einem Arbeitsplatz führen zu drei Mängelpunkten:

  1. Verwirrung oder sogar die Gefahr der Verwechselung der passenden Tastatur und Maus in Stress Situationen.
  2. Schlechte Ergonomie am Arbeitsplatz durch häufige Positionswechsel zu den Eingabegeräten.
  3. Häufige Unterbrechung der Arbeitsabläufe durch physikalischen Wechsel an eine andere Tastatur und Maus.

Reaktionszeiten sind das bedeutendste Maß bei der Beurteilung der Effizienz und Effektivität in Notrufzentralen. Jeder der oben genannten Punkte führt zu längeren Reaktionszeiten. Das sind wertvolle Sekunden, die den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten könnten.

Lösungen, die in der Vergangenheit gerne eingesetzt wurden, weisen erhebliche Defizite auf.

Die erste Option ist eine softwarebasierte Lösung, die einem Disponenten die Bedienung mehrerer Systeme über nur eine Tastatur und Maus ermöglicht. Das funktioniert gut, birgt aber folgende Risiken in sich:

  1. Sicherheitsrisiken durch das Installieren zusätzlicher Software. Bestimmte Rechner werden oftmals vom Hersteller konfiguriert, der keinen Support mehr für Ihr System bietet, falls nicht autorisierte Software installiert wird.
  2. Software-basierte Tastatur- und Mausschaltungen nutzen das Netzwerk. Bei Aktivitäten im Netz oder Internet mit sehr großen Datenmengen, reagieren die Tastatur und die Maus langsamer oder sogar gar nicht. Der Anwender muss warten, bis die Netzwerkaktivität etwas abnimmt.
    Es kommt zu längeren Reaktionszeiten, die für Disponenten unter Zeitdruck nicht akzeptabel sind.
  3. Ein Rechner fungiert als Server, die weiteren Systeme sind dessen Clients. In dieser Konfiguration verlieren alle Systeme die Tastatur/Maus-Kontrolle, sollte der Server ausfallen.

Die zweite Option sind Hardware-basierte (KVM) Switche. Das ist meistens eine bessere Lösung, weil der Switch unabhängig vom Netzwerk arbeitet und nicht auf den Betrieb anderer Geräte angewiesen ist. Allerdings besteht die Gefahr einer Unterbrechung der Arbeitsabläufe, da für den Wechsel der Kontrolle von einem System auf ein anderes eine Taste am Switch gedrückt oder aber entsprechende Befehle über die Tastatur eingeben werden müssen.

Black Box stellt jetzt eine neue Lösung vor, die die Vorteile der Soft- und Hardware basierten Ansätze in einem Produkt vereint: den Freedom II. Der Freedom II ist ein hardware-basierter Tastatur/Maus-Switch. In dem Hardware-Gehäuse stecken innovative Funktionen. Sie ermöglichen es dem Disponenten in der Notrufzentrale, schnell und ohne Unterbrechung seiner Arbeitsabläufe zwischen bis zur vier verbundenen Systemen zu wechseln, indem er einfach den Mauszeiger über die Monitore bewegt. Wenn der Disponent die Maus auf Bildschirm 1 bewegt, wechselt die Tastatur/Maus-Kontrolle nahtlos auf den mit Bildschirm 1 verbundenen Rechner. Soll die Kontrolle über einen anderen Rechner übernommen werden, zieht der Disponent seinen Mauszeiger einfach über die Bildschirme hinweg zum entsprechenden Zielmonitor bzw. Zielrechner. Dies ist eine intuitive Lösung, die ohne Lernkurve auskommt. Sie erhöht den Bedienkomfort in Bezug auf die Ergonomie und flüssige Arbeitsabläufe mit stark verringerten Reaktionszeiten. Der Freedom II lässt sich sehr einfach und ohne Software-Installation implementieren. Der KVM Switch arbeitet unabhängig vom Netzwerk und Betriebssystem der Rechner.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Fallstudie zu einer Freedom Installation in einer amerikanischen Nortufzentrale.

Black Box Lösungen mit fortschrittlicher Glide-and-Switch-Technologie:

  • Freedom II für schnelles Switching per Maus zwischen vier Rechnern
  • ServSwitch TC für schnelles Switching per Maus zwischen vier oder acht Rechnern

 

Die Landschaft der Secure KVM-Switching-Zertifizierungen verändert sich

Bis vor kurzem nutzte die National Information Assurance Partnership (NIAP) das Common Criteria Evaluation and Validation Scheme (CCEVS) zur Bewertung und Genehmigung von KVM-Switchen in Anwendungen mit hohen Sicherheitsstufen. EAL2 und EAL4+ sind Prüfverfahren, die die Prozesse der Konstruktion, Test, Verifizierung und den Versand von Sicherheitsprodukten untersuchen. Diese Schutzprofile sind international standardisierte Verfahren zur Sicherheits-Evaluierung, Validierung und Zertifizierung von Informationstechnologie.

Die NIAP hat ermittelt, dass EAL und CCEVS heute nicht mehr angemessen sind als Sicherheitsstandards für KVM-Switche, die Systeme mit unterschiedlichen Sicherheitseinstufungen verbinden. Demzufolge wurde das Schutzprofil (PP) für Switches zur gemeinsamen Peripherie-Nutzung auf PPS 3.0 aktualisiert. Doch auch diese Generation von Secure Switches wird zusätzlich eine TEMPEST-Zulassung mit weit strikteren Sicherheitsmaßnahmen benötigen, um dem Umgang mit sehr kritischen Anwendungen zu genügen.

Für die TEMPEST-Zulassung wird die Trennung zwischen den einzelnen Ports an bestimmten KVM Switchen genau untersucht. Nur wenn die notwendige Isolierung an allen Ports erreicht ist, qualifiziert sich ein KVM-Switch für die TEMPEST-Zulassung. Zusätzlich wird die Gefährdung des Abflusses von Daten durch verdeckte, elektromagnetische Abhörmechanismen evaluiert und der Switch als sicher anerkannt.

Die TEMPEST-Kennzeichnung wird häufig von militärischen Organisationen verlangt. TEMPEST, als Sicherheitsstandard, bezieht sich auf technische Sicherheitsmassnahmen, Standards und Instrumente, die das Abfangen von schutzbedürftigen Daten durch Abhören und ähnliche technische Überwachungsmethoden verhindern oder minimieren.

Ein Desktop-KVM-Switch ist im Wesentlichen ein Hardware-basiertes Gerät zur Steuerung mehrerer Rechner über eine Tastatur, eine Maus und einen Monitor (KVM). In der Regel unterstützen Desktop-KVM-Switches zwei oder vier Rechner, zwischen denen beliebig durch Drücken einer Taste am Switch oder einen Tastaturbefehl gewechselt werden kann. Die Anwender erhalten einen unkomplizierten Zugriff auf Informationen und Anwendungen auf komplett getrennten Systemen.

Secure KVM-Switches erfüllen besondere Anforderungen für KVM-Anwendungen beim Militär, in Regierungen und Justizbehörden. Deren Mitarbeiter müssen häufig auf Informationen mit unterschiedlichen Klassifizierungen auf physisch getrennten Systemen zugreifen. Hier können Secure KVM Switches mit zwei bis vier Ports eingesetzt werden. Sie ermöglichen einen Zugriff auf Rechner in unterschiedlichen Netzwerken unter strikter Einhaltung der unterschiedlichen Geheimhaltungsgrade. Secure KVM Switches mit TEMPEST-Zulassungen bieten die folgenden Funktionen:

  • Hohe elektrische Port-zu-Port-Isolierung mit Datentrennung (RED/BLACK): Die Nebensprechisolierung von -80 dB bis 60 dB von Kanal-zu-Kanal schützt gegen Snooping (Abhören), so dass ein PC mittels Software-Tools und -Anwendungen nicht auf die verbundenen Rechner zugreifen kann.
  • Die Switche sind permanent fest verdrahtet, so dass ein verbundener Rechner in einem Netzwerk nicht auf die weiteren verbundenen Rechner zugreifen kann.
  • Externe manipulationssichere Siegel machen Manipulationsversuche sofort erkennbar.
  • Anwender wechseln sicher zwischen bis zu vier Systemen mit verschiedenen Sicherheitsstufen.
  • Der unidirektionale Fluss der Tastatur- und Mausdaten verhindert undichte Stellen auf den Tastatur-/Maus-Signalkanälen.
  • Der USB-Host-Controller löscht das gesamte RAM vor jeder Kanalumschaltung. Dies verhindert, dass Restdaten nach einem Kanalwechsel auf dem Kanal verbleiben und auf einen anderen Computer übertragen werden.
  • Nur Tastatur und Maus können mit den Peripherieanschlüssen verbunden werden. Bei jedem anderen angeschlossenen USB-Gerät wird der Betrieb verhindert, so dass kein Upload oder Download von nicht autorisierten Daten möglich ist.

Die Secure Desktop KVM Switche mit USB von Black Box übertreffen die Sicherheitsprofile der meisten anderen KVM-Switches, da sie Zulassungen und Zertifizierungen in der TEMPEST Prüfnorm erhalten haben.

Weitere Ressourcen:

Whitepaper: HD Video und Peripherie Matrix Switching