4 Eigenschaften, auf die Sie beim Kauf eines Presentation Switchers achten sollten

Haben Sie schon einmal an einer Konferenz teilgenommen, bei der Präsentatoren wechselten oder die Datenquelle ausgetauscht werden musste? Dies ist normalerweise mit dem Austauschen von Kabeln und dem Anpassen der Quelle auf ein Display verbunden. Und das kostet Zeit und stört die Konzentration. Durch die Einführung des Presentation Switchers gehört dieses ärgerliche und zeitraubende Herumhantieren der Vergangenheit an. Aber nicht alle Presentation Switcher sind gleich. Hier finden Sie die wichtigsten Funktionen, die Sie beachten sollten, wenn Sie einen Presentation Switcher für Ihren Tagungsraum auswählen:

1. Einfache Konnektivität unabhängig von der Quelle

Ganz allgemein gibt es bei einer Konferenz immer viele analoge und digitale Quellen, die mit einem Display verbunden werden müssen. Ein Presentation Switcher mit einer Vielzahl von Eingängen (einschließlich DisplayPort) ist daher wichtig, um diese Flexibilität zu gewährleisten.

2. Nahtloses Switching

Wenn mehr als eine Quelle benötigt wird, kann das Umschalten zwischen den Quellen ineffizient und zeitraubend sein. Achten Sie bei der Auswahl des Presentation Switchers auf die Möglichkeit, schnell und ohne Latenz zwischen Quellen wie Projektoren und Laptops umzuschalten. Durch Pausen in einer Präsentation kann die Aufmerksamkeit des Publikums verloren gehen. Suchen Sie nach dem Presentation Switcher mit der höchstmöglichen nahtlosen Schaltfähigkeit.

3. Integrierte HDBaseT-Erweiterung

Mithilfe der HDBaseT-Technologie können Teilnehmer über bestehende CAT5e- und CAT6-Kabel von entfernten Quellen aus präsentieren oder an ein entferntes Display übertragen. Durch Presentation Switcher mit integrierter HDBaseT-Erweiterung können Sie von der bestehenden Infrastruktur profitieren und dabei Zeit und Geld sparen.

4. Zukunftssicheres Presentation Switching

Technologie ist immer in der Entwicklung. Daher ist es wichtig, sich für einen Presentation Switcher zu entscheiden, der Änderungen erlaubt. Suchen Sie nach einem Presentation Switcher, der 4K UHD unterstützt, Videosignale auf- und abskalieren kann und diese an die Auflösung des Displays anpasst. 4K UHD ist gegenwärtig die beste bestehende Auflösung. Wenn Sie sich für einen Switcher entscheiden, der diese Auflösung unterstützt, können Sie sicher sein, dass es keine Anzeigeprobleme geben wird. Auch Rückwärtskompatibilität ist notwendig, da Sie es sehr wahrscheinlich mit einer Vielzahl von neueren und älteren Displays zu tun haben werden.

In einer technologisch orientierten Welt sind Präsentationen, bei denen mehrere Multimedia-Tools verwendet werden, die Norm. Mithilfe von Presentation Switchern können Sie Multimedia-Präsentationen noch eindrucksvoller, interaktiver und nahtloser machen. Sie verbessern nicht nur die Präsentationen selbst, sondern auch die kollaborative Gestaltung einer Multimedia-Präsentation. Ob Sie nun zwischen Quellen umschalten oder die Präsentatoren wechseln, mit einem Presentation Switcher wird gewährleistet, dass dieser Prozess mühelos verläuft.

Informieren Sie sich genauer über unsere Presentation Switcher oder verschaffen Sie sich einen Überblick über die Konferenzraumlösungen von Black Box.

Drei Gründe, Warum Gemeinschaftliche Arbeitsbereiche Ein Must Sind

Gemeinschaftliche Arbeitsbereiche (Teamarbeitsbereiche) sind nicht nur eine Modeerscheinung oder ein Trend; sie repräsentieren eine Geschäftsmethode, die sich durchsetzen wird. Unabhängig davon, ob Sie in einem akademischen Umfeld oder in einem multinationalen Unternehmen mit Mitarbeitern auf der ganzen Welt tätig sind, kollaborative Interaktion spielt ganz sicher eine Rolle. Wir möchten Ihnen gerne einige Tipps geben, die diese gemeinschaftlichen Arbeitsbereiche in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Fakultät effektiver machen.

1. Sie müssen verstehen, was Zusammenarbeit wirklich bedeutet und warum sie so wichtig ist

Beginnen Sie damit, die Arbeitsbereiche so einzurichten, dass diese die Zusammenarbeit im Team ermöglichen oder sogar fördern. Einzelne Bürozellen oder Stuhlreihen wie für Vorträge können manchmal sinnvoll sein, sie sind allerdings nicht für das Einrichten eines Raumes geeignet, in dem Menschen zusammenarbeiten. In diesem Zusammenhang geht es vor allem um die Ausrichtung von Tischen und Stühlen, Sie sollten jedoch auch die Positionierung von Audio- und Videogeräten nicht vergessen. Bei der Verwendung von drahtlosen Präsentationssystemen oder Videokonferenz-Schnittstellen muss darauf geachtet werden, dass dies so geschieht, dass jeder problemlos teilnehmen kann und auch seine/ihre Ideen anzeigen und zu Gehör bringen kann. Denken Sie auch an die (eventuell unterschiedlichen) Bedürfnisse lokaler und entfernter Teilnehmer. Die Tage, an denen alle zur gleichen Zeit im selben Raum waren, sind gezählt.

2. Wählen Sie effiziente Kollaborationssysteme

Entscheiden Sie sich für Kollaborationssysteme, die einfach zu verwenden sind. Wir haben das alle schon erlebt: Wir vergeuden wertvolle Zeit damit, herauszufinden, wie ein Programm verwendet werden muss, oder das richtige Kabel zu finden. Es gibt Ressourcen, die ausgezeichnet in eine unterstützte Umgebung passen, aber für gemeinschaftliche Arbeitsbereiche sollten Sie einfach zu verwendende Tools wählen. Es gibt kaum etwas, das kreative Ambitionen beim Teilen von Inhalten so zunichtemachen kann wie komplizierte drahtlose Präsentations- oder Kollaborationstools. Wenn es sich um einen physischen Arbeitsbereich handelt, müssen Sie auch sicherstellen, dass die Anschlüsse für A/V-Geräte oder die Steckdosen gut zugänglich sind.

3. Fördern Sie die sichere und offene Zusammenarbeit

In dem heutigen Arbeitsklima, in dem Belegschaften und Geschäftspartner über die ganze Welt verteilt sind, ist es wichtig, dass Sie ein Kommunikationsframework haben, das eine sichere und offene Zusammenarbeit ermöglichen kann; und das überall, zu jedem beliebigen Zeitpunkt und auf jedem beliebigen Gerät. Offenheit und Sicherheit sind zwei Seiten derselben Medaille — Sie können sich nicht für eines von beiden entscheiden, beide müssen gewährleistet sein. Wenn Ihre Lösungen nicht offen genug sind und nicht genug Gerätetypen wie PCs, Macs, Android/iOS/Windows-Tablet-PCs und Smartphones unterstützen, riskieren Sie, dass wertvolle Ideen von organisationsfremden Teilnehmern verloren gehen. Wenn Sie die Sicherheit der Lösungen jedoch nicht gewährleisten können, riskieren Sie den Verlust wertvoller Informationen und Teilnehmer halten sich möglicherweise zurück und teilen Ihre Ideen nicht mehr öffentlich.

Unabhängig davon, ob Sie dieses Kollaborationssystem in einem Meeting, einem Klassenzimmer oder einer Projektversammlung in mehreren Räumen einsetzen, in jeder Situation ermöglicht es die Teilnahme von mehreren Menschen. Und das von einem einzelnen Standort bis zu mehreren Standorten auf einem Gelände oder überall auf der Welt: Das Generieren und Teilen von Informationen und fantastischen Ideen ist entscheidend, um Unternehmen voranzutreiben. Die beste Methode: ein einfach zu verwendendes, aber dennoch komplettes und robustes Tool-Set in Kombination mit einer gesamten, einheitlichen Kollaborations- und Kommunikationsplattform und unter Verwendung von sicheren Netzwerklösungen.

Schaffen Sie einen integrierten gemeinschaftlichen Arbeitsbereich mit den modernsten technologischen Mitteln, in dem jeder seine Ideen mit anderen teilen kann. Das Kit für kleine Konferenz-/Schulungsräume, das Small Conference/Training Room Kit (CONF-2C-KIT-EU), enthält alles, was Sie dafür benötigen: ein drahtloses Kollaborationssystem Coalesce™, einen Presentation Switcher, ein Bedienfeld und sogar die Kabel. Das Kit wird auch komplett vorkonfiguriert geliefert, entweder mit Standardeinstellungen oder auf Wunsch mit Ihren individuellen Einstellungen. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

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Wissen Sie nicht genau, was Sie in Ihren Konferenzraum oder Ihr Klassenzimmer aufnehmen sollten, um die Zusammenarbeit zu fördern? Informieren Sie sich näher über Coalesce™ oder nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.

7 Tipps zur Verbesserung der Zusammenarbeit am Arbeitsplatz

Eine gute Zusammenarbeit am Arbeitsplatz bietet unzählige Vorteile, die von Zeitersparnis bis zu einer gesteigerten Produktivität reichen. Viele Organisationen und Unternehmen haben Probleme damit, das richtige Kollaborationssystem zu finden, das Hindernisse bei der Zusammenarbeit abbaut und die Effektivität von Besprechungen erhöht. Lesen Sie unsere folgenden sieben Tipps, die Ihrem Unternehmen dabei helfen können, das richtige System auszuwählen.

1.  Intuitive und einfach zu verwendende Team-Kollaborationstools erhöhen die Akzeptanzrate

SEntscheiden Sie sich für ein Team-Kollaborationstool, das einfach zu verwenden ist. Systeme, die schwierig einzurichten und anzuwenden sind, werden schwerer akzeptiert. Viel zu häufig werden die ersten 5 oder 10 Minuten einer Besprechung damit verbracht, alles richtig aufzusetzen. Anstatt viel Zeit auf dieses Einrichten zu verwenden, sollten Sie lieber nach einem Produkt mit einer intuitiven Benutzerschnittstelle (UI) suchen, für dessen Einsatz nur wenig oder keine Schulung erforderlich ist und bei dem drahtlose Bildschirm-Übertragungen innerhalb weniger Sekunden möglich sind.

2.  Stellen Sie sicher, dass das Kollaborationssystem Ihres Unternehmens BYOD-ready ist

Vergewissern Sie sich, dass das Kollaborationssystem Ihres Unternehmens jede Art von Gerät unterstützen kann. Innerhalb einer BYOD-Umgebung kann über jede Art von Gerät im Konferenzraum oder der einzelnen Teilnehmer eine breite Palette an Apps, Dokumenten, Bildern und Videos geteilt werden. Das heißt, von jedem beliebigen Rechner, Laptop, Tablet-PC, iOS- oder Android-Gerät. Dies ist jetzt besonders wichtig, wo die Millennials auf den Arbeitsmarkt kommen.

2.  Bieten Sie verkabelte und drahtlose Konnektivität an

Bieten Sie sowohl verkabelte als auch drahtlose Konnektivität an. Einige Geräte benötigen eine verkabelte Verbindung, während andere die Verbindung per Funk aufbauen können. Eine Lösung, die gleichzeitig eine verkabelte und eine drahtlose Konnektivität ermöglicht, eliminiert jegliches Rätselraten in Bezug auf die Verbindung.

4.  Ermöglichen Sie die Zusammenarbeit mit Personen außerhalb Ihres Unternehmens, um ein breiteres Spektrum an Meinungen zu erhalten

In vielen Fällen möchten auch Personen außerhalb Ihres Unternehmens Inhalte mit Ihrem Team teilen und mit ihrem Team zusammenarbeiten. Um die höchsten Sicherheitsstufen zu gewährleisten, sollten Sie nach einem Kollaborationstool suchen, das den dualen Netzwerkmodus unterstützt. Das bedeutet, dass die Mitglieder des internen Teams über das Unternehmensnetzwerk miteinander verbunden sind und die Verbindung mit Besuchern über ein Gastnetzwerk aufgebaut wird.

5. Teilen Sie eine unbegrenzte Anzahl und Art von Inhaltselementen

Es kann vorkommen, dass eine Gruppe viele Elemente zum gleichen Zeitpunkt gemeinsam nutzen muss, zum Beispiel, um diese zu vergleichen. In dem Fall ist die Möglichkeit, eine unbegrenzte Anzahl und Art von Elementen gleichzeitig teilen zu können, eine wichtige Funktion, die Sie bei der Auswahl des Kollaborationstools für Ihr Team unbedingt berücksichtigen sollten.

6. Ermöglichen Sie die Zusammenarbeit einer unbegrenzten Anzahl von Teilnehmern

Gehen Sie bei der Produktivität der Zusammenarbeit keine Kompromisse ein, indem Sie die Anzahl Teilnehmer an einer Besprechung durch die Technik begrenzen. Wenn an Ihren Besprechungen  normalerweise mehr als zwei bis vier Personen teilnehmen, sollte Sie bereits nach einem System suchen, das eine unbegrenzte Teilnehmeranzahl zulässt.

7. Integrieren Sie eine Möglichkeit zum Moderieren der Versammlung

In einigen Fällen muss ein Teammitglied die Möglichkeit haben, die Besprechung zu leiten und zu kontrollieren, wer was mit wem teilt. Es gibt Kollaborationstools mit Mehrfach-Modi, die verschiedene Arten für die Moderation und Steuerung der angezeigten Inhalte bieten.  Mögliche Modi sind: offen, Passwort, Bildschirmschlüssel und Sichtlinie.

Black Box kann Ihnen dabei helfen, ein Kollaborationssystem zu planen und umzusetzen, das eine ideale Umgebung für die Zusammenarbeit kreiert und die Effizienz und Effektivität Ihrer Besprechungen erhöht. Schauen Sie sich an, wie Coalesce™ alle Hindernisse für die Zusammenarbeit beseitigt. Mit Coalesce™ kann eine beliebige Teilnehmeranzahl drahtlos von jedem beliebigen Gerät aus eine Verbindung herstellen und Inhalte teilen sowie steuern. Fördern Sie das Engagement, intensivieren Sie die Zusammenarbeit und setzen Sie das BYOD-Konzept in Meetings, Vorträgen und Schulungen um.

Schauen Sie sich unten das Demo-Video zu Coalesce™ an:

Informieren Sie sich genauer über Coalesce™ oder nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf, um die ideale Lösung für Ihre Situation zu finden.

Fünf Videowand-Typen für Kontrollräume

In den meisten Kontrollräumen gibt es eine Art Großbildwand, die entweder aus einem oder mehreren Bildschirmen, Kacheln oder Projektoren besteht. Mithilfe dieser Wand werden eine großformatige Visualisierung und ein gemeinsames Lagebild für alle Personen im Kontrollraum kreiert.

Videowände für Kontrollräume können je nach Komplexitätsgrad und Budget auf verschiedene Arten implementiert werden. In diesem Post möchten wir uns auf die Aspekte bei der Videoverarbeitung bei Videowänden konzentrieren und nicht auf die Anzeigetechnologien. Damit Sie die verschiedenen Optionen besser beurteilen können, folgen hier zuerst die Beschreibungen der verglichenen Videowände.

Basis-Videowände

basic-video-wallMonitor Wall
Die Monitor Wall (Bildschirmwand) ist die einfachste Form einer Videowand; dabei handelt es sich lediglich um eine Sammlung einzelner Bildschirme. Jeder Inhalt ist auf einen einzigen Bildschirm begrenzt und kann nicht über mehrere Bildschirme skaliert werden. Eine Bildschirmwand kann aus spezifischen Ausgabequellen gespeist werden, oder durch einen Matrix Switch (AV oder KVM), mit dem sich verschiedene Quellen/Inhalte auf die Bildschirme schalten lassen. Als Alternative kann auch eine IP-basierte Matrix verwendet werden, um die Anzahl der potenziellen Eingänge gleichmäßig zu verteilen und zu schalten, ohne dass ein zentrales Matrix-Chassis benötigt wird.

quad-screen-wallQuad-Screen Wall
Eine Quad-Screen Wall (Vierbildschirm-Wand) ist eine 2×2 Videowand, bei der ein einziger Eingang über alle vier Monitore skaliert angezeigt wird. Am Front-End der Wand kann ein Matrix Switch (AV oder KVM) oder sogar ein kleiner Presentation Switcher eingesetzt werden, wenn die Anzahl der Eingänge begrenzt ist. Als Alternative kann auch eine IP-basierte Matrix verwendet werden, um die Anzahl der potenziellen Eingänge gleichmäßig zu verteilen und zu schalten, ohne dass ein zentrales Matrix-Chassis benötigt wird.

Zwischenstufen von Videowänden

intermediate-video-wallMulti-Window Wall
Eine Multi-Window-Videowand unterstützt das Skalieren von Inhalten über mehrere Bildschirme hinweg; sie kann zwar mehr als 2×2 Anzeigegeräte umfassen, die Inhaltsfenster sind jedoch auf die Größe der einzelnen Bildschirme begrenzt. Auf einer 4×4 Wand können zum Beispiel bis zu vier 2×2 Fenster angezeigt werden oder ein 3×3 Fenster mit 7 zusätzlichen Einzelbildschirmfenstern oder die gesamte 4×4-Konfiguration kann als ein einziges Fenster dargestellt werden. Möglich sind auch zwei 2×2 Fenster mit acht zusätzlichen Einzelbildschirmfenstern. Eine Lösung mit einer IP-basierten Matrix ist eine sehr einfache und preiswerte Art und Weise, um diese Art von Videowand zu implementieren.

Multi-View Video Wall
Eine Multi-View-Videowand wird über einen sogenannten „Multiviewer“ ermöglicht. Dabei handelt es sich um einen Videoprozessor, der eine begrenzte Anzahl von vordefinierten Layouts für einen einzelnen Ausgang anbietet. Erhältlich sind in der Regel Ausführungen mit 4 – 8 Fenstern. Ein Multiviewer kann verwendet werden, wenn die zusätzliche Anzahl Fenster und die Skalierbarkeit eines größeren Videowandprozessors nicht benötigt werden. Ein Multiviewer kann auch mit einem Projektor oder Quad-Screen-Wandprozessor verbunden werden, um die Darstellungsgröße zu steigern.

Advanced Video Wall

radian-video-wallEine Advanced Video Wall ist eine große, hochentwickelte Videowand, die eine Vielzahl von Bildschirmen mit unterschiedlichen Formfaktoren (z. B. 2×2, 3×2, 6×3 usw.) unterstützt und Benutzeroberfläche anbietet, auf der zahlreiche Fenster mit Inhalten dynamisch angeordnet und vergrößert/verkleinert werden können. Advanced Video Wall-Prozessoren unterstützen Dutzende von Bildschirmen und zahlreiche Arten von Videoeingängen. Der Prozessor kann auch natives Decoding von IP-Streams unterstützen, sodass große Mengen an Streams aus IP-basierten Sicherheitskameras angezeigt werden können. Außerdem kann er die Codierung von Videoquellen für das Teilen von Inhalten mit weiteren Standorten oder Benutzern unterstützen. Advanced Wall-Prozessoren können in der Regel mehr als eine Videowand über dasselbe System ansteuern.

Hier folgt eine Übersicht über verschiedene Merkmale und Möglichkeiten der unterschiedlichen Arten von in Kontrollräumen verwendeten Videowand-Prozessoren.

Videowandtypen in Kontrollräumen

Monitor Wall Quad-Screen Wall Multi-Window Video Wall Multi-View Video Wall Advanced Video Wall
Empfohlener Videowand-Prozessor MediaCento IPX AVS Serie MediaCento IPX VideoPlex4 MediaCento IPX 4Site Radian
Größe Basisgröße Zwischengröße Erweiterte Größe
Anzahl Fenster mit Inhalten 1 pro Bildschirm Ein Inhalt auf der gesamten Wand Inhalte/Fenster in mehreren Größen, in der Regel begrenzt auf 4×4 In der Regel 4 – 8 Nur durch die praktische Darstellungsgröße begrenzt
Größe der Inhalte Begrenzt auf einzelne Bildschirme Ein Bild wird auf alle Bildschirme skaliert Auf die Bildschirmbereiche begrenzt Alle Fenster an einem einzigen Videoausgang, sie können jedoch in andere Videowand-Prozessoren eingespeist werden Die Fenster können überall auf dem Bildschirm frei platziert werden und die Größe kann frei geändert werden
Ändern der Fenstergröße Nein Nein Ja, begrenzt auf die Bildschirmbereiche (z. B. ein 2×2 auf ein 3×3 vergrößern) Ja, in der Regel auf der Basis von voreingestellten Fensterlayouts, PiP- und Windowed-Ansichten können jedoch skaliert werden. Ja. Jedes Fenster kann in jeder beliebigen Größe angezeigt werden
Video-Eingangstypen Begrenzt. Begrenzung durch den Eingangstyp des Monitors, außer bei einer Ansteuerung über einen flexiblen Matrix Switch. Begrenzt. In der Regel ein einziger Videotyp wie HDMI, DVI oder DisplayPort. Begrenzt, modulare Prozessoren unterstützen jedoch in der Regel mehrere Eingangstypen. Begrenzt, modulare Multiviewer unterstützen jedoch in der Regel mehrere Eingangstypen. Unterstützt in der Regel alle standardmäßigen Video-Typen, einschließlich VGA, Component, Composite, DVI, HDMI, DisplayPort, SDI und IP.

 

Schlussfolgerung

Die Digital Signage-Branche verzeichnet ein starkes Wachstum, da Videowand-Installationen im Einzelhandel, im Dienstleistungsbereich, an Sportstätten, in Notrufzentralen, Kraftwerken, Verkehrsmanagementzentralen und an vielen weiteren Orten eingesetzt werden. Wir leben in einem Zeitalter, in dem die 24/7-Überwachung unternehmenskritischer oder sogar lebenswichtiger Vorgänge/Funktionen obligatorisch ist. Operator und Maschinenführer müssen sich beim Treffen von Entscheidungen auf eine zuverlässige Visualisierung verlassen, die häufig in einer vernetzten Konfiguration vorliegt. Während die Auswahl des richtigen Videowand-Prozessors von verschiedenen Faktoren abhängt, die mit dem Komplexitätsgrad und dem Budget verbunden sind, steht es außer Frage, dass eine großformatige Visualisierung in kritischen Überwachungsumgebungen notwendig ist, um das Teilen von Informationen, eine schnellere Kommunikation und das Erzielen einer optimalen Leistung in Kontrollräumen einfacher zu machen. Black Box bietet Unterstützung durch fachkundige Ingenieure, die eine Lösung entwerfen können, die Ihre technischen und finanziellen Anforderungen erfüllt. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit unserem technischen Team auf und lassen Sie einen kostenlosen Entwurf für Ihr spezifisches System anfertigen.

Besuchen Sie unsere Seite mit Videowand-Lösungen, wenn Sie weitere Informationen wünschen www.black-box.eu/videowallproducts

Platz sparen, die Luftströmung verbessern und das Kabelhandling optimieren mit dem Slim-Net™ 28-AWG-Kabel

Als Reaktion auf den steigenden Bedarf nach einem besseren Patching in überfüllten Schränken und Racks hat Black Box unlängst die firmeneigene Slim-Net Reihe auf den Markt gebracht, dabei handelt es sich um 28-AWG CAT6- und CAT6A UTP-Kabel. In den letzten Jahren hat das 28-AWG-Kabel stark an Beliebtheit gewonnen und wird, insbesondere in hochdichten Datenzentren und Telekommunikationsräumen, immer häufiger eingesetzt.

In diesem Artikel gehen wir auf die Vorteile der Verwendung des Slim-Net 28-AWG-Kabels sowie auf einige Nutzungsgegebenheiten ein.

Was ist ein 28-AWG-Kabel?

Es handelt sich hierbei um ein Patchkabel, das aus dünnen 28-AWG-Litzenleitern aus Kupfer hergestellt wird. Herkömmliche Patchkabel bestehen im Gegensatz dazu aus dickeren 23-, 24- oder 26-AWG-Leitern. Das Black Box Slim-Net 28-AWG-Kabel besteht aus Kupferlitzen in Spitzenqualität. Der Stecker ist speziell für eine passgenaue Befestigung an den vergoldeten RJ-45-Kontakten konzipiert und gewährleistet damit eine ausgezeichnete Leistung.

Im Folgenden beschreiben wir einige der Vorteile bei der Verwendung des Slim-Net 28-AWG-Kabels.

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Vorteil 1: Platzersparnis

Mit einem Durchmesser von nur 4,1 mm hat das Slim-Net 28-AWG-Kabel beinahe nur die halbe Größe eines herkömmlichen 24-AWG-Kabels (dies hat eine Größe von 5,9 mm). Dadurch steht viel mehr Platz in Kabelmanagern und Leitungsbahnen zur Verfügung. Der Unterschied kann wirklich enorm sein. Schauen Sie sich das Foto mit einem 28-AWG-Kabelbündel und einem 24-AWG-Kabelbündel an. Wenn Sie die physikalische Kabelfläche in Bündeln und in Patching-Anschlüssen berechnen, sparen Sie tatsächlich mehr als 50% Platz im Vergleich zu herkömmlichen Kabeln. Dies kann in überfüllten Telekommunikationsräumen und Datenzentren erhebliche Auswirkungen haben.

Vorteil 2: Verbesserte Luftströmung

Kühlung ist in modernen Datenzentren ein heißes Thema, insbesondere in überfüllten Racks und Schränken. Dadurch, dass sie so viel dünner als herkömmliche 24-AWG-Kabel sind, leisten Slim-Net 28-AWG-Kabel praktisch auch einen Beitrag zur Kühlung. Durch ihr schlankes Design nehmen sie an der Vorderseite von Patchpanels und vor heißen Netzwerkkomponenten wie Switches viel weniger Platz ein. Der zusätzliche freie Raum zwischen den Kabeln verbessert die Luftströmung und damit die Kühlung der Geräte.

Vorteil 3: Einfacheres Handling

Zwischen den gepatchten Slim-Net 28-AWG-Kabeln ist mehr Platz und dadurch ist das Kabelhandling viel einfacher. Sie werden feststellen, dass Ihre Finger im Vergleich zu 24-AWG-Kabeln, die häufig wie eine dichte Masse vor den Komponenten liegen, viel mehr Platz haben, um Stecker festzuhalten, wenn Sie Installationen und Umstellungen, Ergänzungen oder Änderungen ausführen. Durch den zusätzlichen Platz können Sie auch die Anschlusszuordnungen bei den Komponenten viel leichter erkennen.

Vorteil 4: Weniger Kabelmanager

Slim-Net 28-AWG-Kabel sind viel weniger sperrig und bieten eine bessere Flexibilität als 24-AWG-Kabel. Durch einen Biegeradius, der 70% enger ist als bei einem 24-AWG-Kabel, können Sie die Kabel einfach ganz ohne Kabelmanager oder mit weniger horizontalen Kabelmanagern zu anderen Komponenten oder zur anderen Seite verlegen. Durch diese Eigenschaft können Sie die Anzahl der benötigten horizontalen Kabelmanager reduzieren oder diese eventuell komplett eliminieren. Bei der Verlegung von Slim-Net 28-AWG-Kabeln in vertikalen Managern gewinnen Sie ebenfalls bis 50% an zusätzlichem freien Raum.

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Vorteil 5: Sparen Sie Rackfläche

Durch das Eliminieren der horizontalen Kabelmanager sparen Sie wertvolle Rackfläche. Stellen Sie sich einmal vor, wie viele Rackeinheiten Sie damit in einem typischen Rack freimachen können, wodurch Sie mehr Ausrüstung einbauen oder Platz für zukünftige Erweiterungen reservieren können. Je nach Anwendung können Sie eventuell sogar genug Fläche freimachen, um die Ausrüstung aus zwei Racks in einem einzigen Rack unterzubringen.

Vorteil 6: Riesige Leistung

Die Slim-Net 28-AWG-Kabel von Black Box erfüllen oder übertreffen alle TIA 568-C.2 Leistungsanforderungen und bestehen alle Tests. Die aktuell gültige Norm behandelt 22- bis 26-AWG-Kabel, das 28-AWG-Kabel ist darin nicht enthalten. Bei einer Revision der Norm wird das 28-AWG-Kabel sehr wahrscheinlich aufgenommen werden.

Ein weiterer Vorteil der Verwendung des Slim-Net 28-AWG-Kabels besteht darin, dass die dünneren Leiter NEXT- und PS-NEXT-Werte erhöhen, weil sich weniger Kupfer im Mantel befindet. Ein höherer NEXT-Wert bedeutet eine bessere Kabelleistung. Die Formel zur Berechnung der Kabelleistung lautet: Bandbreite = NEXT – Einfügungsdämpfung.

Vorteil 7: PoE

Eine der am häufigsten gestellten Fragen über das Slim-Net 28-AWG-Kabel ist, ob es Power over Ethernet (PoE) unterstützt.

Die Antwort ist ein vollmundiges „Ja“. Das Kabel von Black Box unterstützt alle PoE-Level: IEEE 802.3 af PoE, 802.3 at PoE+ und das kommende 802.3 bt (PoE++). Das macht das Slim-Net-Kabel zu einer noch wirtschaftlicheren Wahl für die Versorgung von entfernt positionierten Sicherheitskameras, Produktionssensoren, WLAN-Zugangspunkten usw. Das Einzige, was dabei berücksichtigt werden sollte, ist, dass das Kabel aufgrund der Tatsache, dass es dünner ist, in kleineren Bündeln gruppiert werden sollte, um einer zusätzlichen Erwärmung entgegenzuwirken und den Temperaturanstieg von 15°C, der in TSB 184 festgelegt ist, einzuhalten.

Vorteil 8: Preis

Die Leiter eines Slim-Net 28-AWG-Kabels enthalten weniger Kupfer; dieses Kabel kostet daher weniger als herkömmliche 24-/26-AWG-Kabel. Beim Einrichten und Patchen von hochdichten Telekommunikationsräumen und Datenzentren mit Hunderten von Kabeln können dadurch erhebliche Einsparungen realisiert werden.

Mischen und kombinieren im Kabelkanal

Wenn Sie Slim-Net 28-AWG-Kabel verwenden, müssen Sie die Länge des Kanals zwar reduzieren, jedoch nicht besonders stark. Wenn zum Beispiel 90 Meter an horizontalen 23-AWG-Kabeln verlegt wurden, können an jedem Ende drei Meter Slim-Net Patchkabel verlegt werden anstelle der traditionellen fünf Meter. Es entsteht also ein Kanal mit einer Gesamtlänge von 96 Metern.

Es ist auch kein Problem, wenn ein Slim-Net-Kabel von Black Box an dem einen Ende und unser Premium 24-AWG GigaTrue® CAT6- oder GigaBase® CAT5e– Kabel am anderen Ende verwendet wird. Dadurch gewinnen Sie praktisch einige zusätzliche Meter in Ihrem Kanal.Blog_28AWG_Image3

Zusammenfassung

Die Slim-Net 28-AWG-Kabel von Black Box sind eine fantastische Alternative zu herkömmlichen 24-AWG-Kabeln, insbesondere in hochdichten Telekommunikationsräumen und Datenzentren, in denen Rackfläche von größter Bedeutung ist. Der dünnere Durchmesser von 4,1 mm hat nur fast die halbe Größe eines 24-AWG-Kabels. Dieses Kabel ist daher ideal, um Platz zu sparen, das Durcheinander im Rack zu reduzieren und die Luftströmung zu verbessern. Das Kabelhandling ist einfacher, wodurch weniger (oder überhaupt keine) Kabelmanager benötigt werden. Außerdem ist es preiswerter als ein herkömmliches Kabel.

Zwischen den Kabeln ist fast 50% mehr freier Platz vorhanden; das Arbeiten mit Slim-Net-Kabeln wird Ihnen daher sicher gefallen. Sie kommen beim Patchen viel einfacher mit Ihren Fingern zwischen die Kabel, sie können die Anschlusszuordnungen besser erkennen und die Kabel einfacher verlegen/führen.

Weiterführende Informationen

Black Box bietet CAT6 und CAT6A Slim-Net-Kabel in sieben Längen und sieben Farben an. Die komplette Serie finden Sie hier.

Die Vorteile von Managed Ethernet-Switches

Was sind Industrie-Switches?

Industrial Networking Switches sind Netzwerk-Geräte, die speziell dazu dienen, eine Verbindung zwischen industriellen Umgebungen und Enterprise-Business-Anwendungen herzustellen, wobei sie mehrere Computer in einem einzigen lokalen Netzwerk (LAN) miteinander verbinden. Diese Arten von Switches werden für unternehmenskritische Anwendungen gebaut und sind so entworfen, dass sie gegen extreme Temperaturen und raue Bedingungen in einer Vielzahl von Umgebungen – von Fabrikhallen bis Verkehrsleitzentralen – beständig sind.

Eine weitere wichtige Eigenschaft ist, dass einige dieser Netzwerk-Switches die Konfiguration ihrer Einstellungen für den VLAN-Modus ermöglichen, sodass Geräte gruppiert werden können (zum Beispiel pro Abteilung, Marketing/Finanzen). Auf diese Weise wird der Datenverkehr zwischen einzelnen Gruppen isoliert, sodass kritische Informationen ohne Verzögerung an den rechtmäßig zugewiesenen Ort geleitet werden können.

Managed Industrie-Switches

Managed (oder auch ‚Verwaltete‘) Switches sind auf Redundanz ausgerichtet und bieten eine gezielte Echtzeit-Kommunikation über integrierte Protokolle an, die den Determinismus verbessern und einen stabilen und konsistenten Datenfluss ermöglichen. Diese Switches stellen QoS (Quality of Service oder Dienstqualität) zur Verfügung; mit dieser Option kann Bandbreite für Datenteilmengen priorisiert werden, wodurch über das Netzwerk mehr Bandbreite zugewiesen werden kann. Dies stellt sicher, dass IP-Daten problemlos ankommen und Daten ohne Unterbrechung und unter Verwendung einer minimalen Bandbreite erfasst werden können. Managed Switches unterstützen darüberhinaus zusätzliche Protokolle wie RSTP (Rapid Spanning Tree Protocol) und ermöglichen damit alternative Verlegewege, um Situationen mit Loops (Schleifen) zu vermeiden, die üblicherweise der Grund für eine Netzwerkstörung sind.

Industrial Control Room

Vorteile von Managed Switches

Managed Switches bestechen durch eine Vielzahl von möglichen Funktionen wie PoE-Support, einem erweiterten Temperaturbereich, Gleichstromversorgung und zusätzlichen flexiblen SFP-Slots mit Montagemöglichkeiten auf DIN-Schienen (Hutschienen). Der Mehrwert dieser Switches begründet sich mitunter auf folgenden Eigenschaften und Optionen:

  • Netzwerkredundanz (Netzwerk-Back-up-Plan): Diese Switches bieten die Möglichkeit für die Nutzung redundanter Stromversorgungen. Das heißt, wenn eine Stromversorgung durch Überspannung ausfällt, funktioniert der Switch über die zweite Stromversorgung weiter, als wäre nichts geschehen; dadurch wird jegliche Ausfallzeit vermieden. Durch das Anbieten von Resilient Ring-Protokollen ermöglichen die Switches sogar die Verwendung von alternativen Datenwegen, falls ein Link oder ein Knoten ausfällt.
  • Verwaltung aus der Ferne: Bei geschäftskritischen Netzwerken sind Konfiguration, Monitoring/Traps, Rebooten, Re-Imaging des Betriebssystems aus der Ferne erforderlich. Wenn ein Netzwerkproblem auftritt, ist es vorteilhaft wenn Operatoren aus der Ferne eine Diagnose stellen und das Problem beheben können, um die Betriebszeit zu optimieren. Mit dem SNMP-Protokoll kann das gesamte Netzwerk aus der Ferne visualisiert und gewartet werden; außerdem stehen Echtzeitdaten an jedem Knoten zur Verfügung. Mit SNMP können Informationen von jedem Switch gesammelt, organisiert und sogar modifiziert werden, um das Verhalten des Geräts zu ändern, ohne über eine Web-Konsole darauf zugreifen zu müssen. Außerdem können so Massen-Upgrades ausgeführt werden, um die Firmware auf dem aktuellsten Stand zu erhalten.
  • Sicherheit und Robustheit: Diese Switches begrenzen den Zugriff auf das Netzwerk auf vertrauenswürdige Geräte und hindern Benutzer daran, unautorisierte Sub-Netzwerke einzurichten. Sie ermöglichen die vollständige Kontrolle der Daten, Bandbreite und Datenverkehrssteuerung über das Ethernet-Netzwerk und damit das Einrichten von IP-/Port-Einschränkungen auf vorhandenen physischen Ports. Das bedeutet, dass zusätzliche Firewall-Regeln direkt im Switch konfiguriert werden können. Alles in allem unterstützen Managed Switches Protokolle, die es den Operatoren ermöglichen, den Zugriff auf Ports einzuschränken/zu regeln, z. B. die 802.1x Port basierte Netzwerkzugangskontrolle. Darüber hinaus unterstützen Managed Switches Protokolle zum Begrenzen des Zugangs auf Managementebene über Benutzer-Authentifizierung wie RADIUS, LDAP und Ähnliches.
  • RSTP (Rapid Spanning Tree Protocol): Das Rapid Spanning Tree Protocol bietet Pfadredundanz im Netzwerk an und verhindert das Entstehen von Schleifen (Loops), indem es jeweils nur einen aktiven Pfad gleichzeitig zwischen zwei Netzwerkgeräten zulässt. Dadurch wird die Stillstandszeit reduziert.
  • SFP (Small Form-factor Pluggable): Der Vorteil der Multirate SFP-Slots liegt in der Möglichkeit zur flexiblen Erweiterung des Netzwerks, wodurch der Benutzer 100 Mbps- und 1 Gbps- SFP Module für Multimode- oder Monomode-Glasfasern (oder Kupferkabel) verwenden kann und diese Module nach Bedarf mischen und kombinieren kann. Wenn sich die Anforderungen ändern, kann das SFP-Modul ausgetauscht werden; damit kann sichergestellt werden, dass Hardware-Investitionen zukunftssicher sind.
  • Unterstützung für mehrere VLANs je nach Anforderung: Managed Switches ermöglichen den Aufbau mehrerer VLANs, wobei eine 8-Port Switch-Funktion funktional in zwei 4-Port Switches umgewandelt werden kann (die Ports 1-4 gehören dann zu VLAN 1 und die Ports 4-8 zu VLAN 2). Es ist möglich, die VLANs mit dem Router/NAT kommunizieren zu lassen, jedoch die Möglichkeit einer Kommunikation untereinander zu deaktivieren. Das drahtlose VLAN kann dann beispielsweise so eingeschränkt werden, dass nur Port 80/443 zulässig ist, und neben dem Surfen im Internet keine anderen Dienste genutzt werden können.
  • Priorisieren von Bandbreite für Datenteilmengen: Die Switches können einer bestimmten Art von Datenverkehr Vorrang vor anderen Arten geben und damit der priorisierten Art mehr Bandbreite auf dem Netzwerk zuweisen (zum Beispiel für Voice- und Video-Streaming).
  • Resilient Ring-Protokolle: Diese Protokolle ermöglichen die Verwendung von alternativen Datenpfaden, wenn ein Link oder Knoten ausfällt. In Anwendungen wie einer Backhaul-Verbindung einer IP-Sicherheitskamera ist es nicht praktisch/wirtschaftlich, eine Hub-and-Spoke-Topologie (Stern-Topologie) einzusetzen, da dann jeder Knoten eine direkte Verbindung mit dem Kern/Aggregationsknoten hat. Mit einer Ring-Netzwerk-Topologie kann eine Schleife (Loop) aufgebaut werden, wodurch sich zusätzliche Verlegekosten (Trenching) vermeiden lassen.

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Wann und wo sollten Managed Industrie-Switches verwendet werden?

Managed Switches sind für Netzwerke geeignet, die Anwendungen enthalten, bei denen schnelle Reaktionszeiten erforderlich sind. Außerdem sind sie eine ideale Option für Firmen, die ihr Netzwerk auf eine sichere Weise aus der Ferne verwalten und Fehler darin beheben müssen. Auf diese Weise können die Ingenieure eine optimale und zuverlässige Netzwerkleistung und -wartung erzielen.

Diese Switches sind robust und für die Verwendung in Industrienetzwerken geeignet. Sie wurden speziell entwickelt, um raue Anwendungen, z. B. mit extremen Temperaturen (-40 bis +75°), Schwingungen und Stößen auszuhalten, und sie leisten einen Beitrag zu einem kostengünstigen, zuverlässigen und sicheren Netzwerk. Managed Switches sollten in jedem Netzwerk-Backbone verwendet werden, sodass die Segmente des Netzwerkverkehrs überwacht und gesteuert werden können, zum Beispiel in den Bereichen:

  • Sicherheit/Überwachung
  • Verteidigung/Öffentliche Hand
  • Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
  • Wasser/Abwasser
  • Versorgungsunternehmen
  • Öl/Gas Förderung

Industrie-Netzwerk Switches der INDRy-Serie von Black Box

Die INDRy- (Industrial DIN Rail Switches) Serie von Black Box wurde speziell für die weit entfernten Enden eines industriellen Netzwerks entworfen. Diese Switches bieten eine einfache und kostengünstige Methode zur Integration von Legacy-Netzwerken an, eliminieren den Bedarf für zusätzliche Konfigurationen und Modifikationen und reduzieren die Bereitstellungszeit. Die Geräte gewährleisten die Redundanz in geschäftskritischen Systemen durch das Umleiten des Verkehrs über einen Backup-Link innerhalb von Millisekunden, um Situationen wie beispielsweise das Abschalten der Kommunikation des Verkehrsleitsystems in bestimmten Infrastrukturen zu eliminieren.

Darüber hinaus können sie auf einer DIN-Schiene (Hutschiene) montiert werden; bei dieser effektiven Montagemöglichkeit wird eine standardisierte Metallschiene verwendet, die weithin für die Montage von Leitungsschutzschaltern und anderen industriellen Steuerelementen in Geräteträgern eingesetzt wird.

Industrial Ethernet Switches

Unsere Kunden sind mit den INDRy-Switches sehr zufrieden. Zu den Einsatzgebieten gehören das Verstärken von Netzwerkverbindungen in Schaltanlagen/Umspannstationen, die effektive Steigerung der elektrischen Energieverteilung und das Überwachen und Steuern der Funktionen von Sicherheitskameras im Feld.

Diese Switches lassen sich extrem einfach installieren. Sollten Sie dennoch Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an unsere technischen Experten. Diese beraten Sie gerne in Bezug auf die Optimierung individueller Anwendungen, und das komplett kostenlos. Weitere Informationen über unser Tech Support Centre finden Sie auf der Seite BlackBox Tech Support Centre.

Wenn Sie weitere Informationen über diese Industrie-Switches suchen, besuchen Sie bitte unsere Webshop-Seite INDRy Industrie-Switches.

ZUVERLÄSSIGES PRO SWITCHING SYSTEM FÜR KONTROLLRÄUME

Die drei grundlegenden Faktoren, die Administratoren in einem Kontrollraum bei geschäftskritischen Anwendungen unablässig gewährleisten möchten, sind Sicherheit, Zuverlässigkeit und Netzwerkverfügbarkeit. Die Schaltung zwischen den Systemen ist dabei genauso wichtig wie die Informationstechnologiesysteme selbst. Black Box ist eine Partnerschaft mit einem öffentlichen Generalunternehmer eingegangen, um sichere, stabile Hardware-Schaltsysteme an bis zu 150 Standorten zu installieren. Diese Switches sorgen für eine echte Leistungssteigerung bei dem physikalischen Netzwerk-Layer, indem sie den Zugriff kontrollieren und ein fast augenblickliches Back-up sowie sofort verfügbare Schaltsysteme ermöglichen.

Um eine 24/7-Verfügbarkeit zu gewährleisten, setzen die Benutzer zwei separate und komplett redundante Automatisierungssysteme parallel ein. Damit die zwei separaten Automatisierungssysteme den Benutzern sofortige Back-ups anbieten können, muss das Schaltsystem zwischen diesen beiden Automatisierungssystemen zuverlässig, sicher und für einen Fernzugriff über ein IP-Netzwerk zugänglich sein. Entscheiden Sie sich für das Pro Switching System, eine intelligente Lösung zur A/B-Gruppenschaltung auf dem Layer 1.

Das Funktionsprinzip des Pro Switching Systems macht dieses Schaltsystem unglaublich zuverlässig. Da sich dieses System ausschließlich auf physikalische Verbindungen konzentriert, spielen falsch konfigurierte Netzwerkprotokolle keine Rolle und es braucht keine Firmware oder Software verwaltet zu werden. Darüber hinaus garantiert die Luftspaltisolierung des Systems eine sichere Netzwerkverbindung für Hochsicherheitsanwendungen.

Pro Switching Systeme sind die beste Wahl für die Zugriffskontrolle auf das Netzwerk und als Back-up-Schalter, da sie eine eine extrem zuverlässige, hardwaregesteuerte Sicherheit bieten. Die Pro Switching Systeme können mehr als 4.000 Netzwerknutzer unterstützen und gewährleisten eine Umgebung mit kontrolliertem Zugriff durch die Verwendung von stabilen und präzisen mechanischen und optischen Schaltbewegungen, die eine unvergleichliche Zuverlässigkeit der Hardware ermöglichen. Die Systemverwaltung wird vereinfacht und beschleunigt; dies ermöglicht unter anderem die einfache Überwachung einzelner Nutzer, inklusive automatischer Abschaltung, wenn Manipulationen erkannt werden.

Black Box KVM Matrix Extension System unterstützt jetzt die 4K60-Übertragung über ein einziges Kabel

Übertragen Sie 4K-Auflösungen mit 60 Hz über ein Glasfaserkabel in einer Punkt-zu-Punkt-Verlängerung oder einer Multipunkt-zu-Multipunkt Matrixkonfiguration für höchste Auflösungen in der Postproduktion und im Schnitt. DKM FX 4K60 Schnittstellenkarten unterstützen 4K60 in voller 8-Bit-Farbtiefe.

An immer mehr Produktions- und Schnittplätzen werden 4K Monitore für die Live- und Postproduktion eingesetzt. So wird zum Beispiel die Black Box DKM Lösung bei der fileCAST Media GmbH verwendet. Der Hersteller der neuen LiveLogging-Lösung für die Online Media Library (OML)-Plattform setzt Black Box-Technologie zur Verlängerung und Übertragung von Signalen und zur Verbindung von Multi-Feed-Umgebungen bei Live-Produktionen ein. Diese Lösung dient zum Kennzeichnen von Medieninhalten aus mehreren Quellen während einer Live-Veranstaltung. Dadurch können die Inhaltseigner wertvolle Medien-Assets in einem durchsuchbaren Format anbieten, und das fast in Echtzeit.

Durch Nutzung von 4K in der Postproduktion und im Schnitt kann der Editor bei der Bearbeitung bereits sehen, wie das fertige Produkt aussehen wird. Die 4K-Übertragung mit 60 Hz stellte in der Vergangenheit eine große Herausforderung dar, weil 4K eine höhere Bandbreite benötigt. Die DKM FX 4K60-Karten können diese Herausforderung meistern, weil das System auch High Speed Schnittstellenkarten verwendet, um Signale mit hoher Bandbreite zu unterstützen. Darüber hinaus können mithilfe dieser Schnittstellenkarten Bedienoberflächen für Postproduktion/Schnitt eingerichtet werden, die Highspeed-USB verwenden, z. B. DaVinci Resolve.

Das DKM FX-System ist flexibel, skalierbar und extrem zuverlässig. Die folgenden Videostandards werden von Schnittstellenkarten in dem modularen Gehäuse unterstützt: DVI-D bis 2560 x 1600, HDMI bis 2560 x 1440 und DisplayPort 1.2 (4:4:4) Auflösungen bis 4K.

Die modularen DKM FX Gehäuserahmen werden als Chassis mit 2, 4 oder 6 Steckplätzen mit optionaler redundanter Stromversorgung geliefert. Der Rahmen mit 21 Steckplätzen nimmt lediglich 1HE für die Rackmontage in einem Serverraum oder einem Maschinenraum ein. Glasfaserkabel unterstützen Entfernungen bis zu 1000 Meter über Multimode- oder bis zu 10 Kilometer über eine Singlemode-Kabel. Das bedeutet, dass sich die Arbeitsplätze für Schnitt und Postproduktion bei großen Unternehmen in unterschiedlichen Gebäuden befinden können.

Weitere Informationen erhalten Sie von unseren Applikations-Ingenieuren (Tel.: 00800-2255 2269). Außerdem steht Ihnen für die Planung Ihrer hochleistungsfähigen KVM-Erweiterungssysteme auch unser online DKM-Konfigurator zur Verfügung.

Verknüpfte Links:
Black Box Whitepaper: 4K Video – Die Teile des 4K Puzzles

6 Kriterien für die Auswahl von Kollaborationslösungen für AV/IT-Manager

Schauen Sie sich den nächsten Konferenzraum oder das nächste Klassenzimmer, den/das Sie betreten, einmal genauer an. Finden Sie darin alles, was Sie für eine kollaborative Umgebung benötigen? Zusammenarbeit spielt bei allen Arbeitsformen eine wesentliche Rolle, das reicht von der Teamarbeit an Ihrem Arbeitsplatz bis zum Arbeiten an einem Unterrichtsprojekt. In den letzten Jahren gibt es dabei immer mehr Angebote für die Planung und Implementierung von Arbeitsbereichen für Teams. Vor dem Entwerfen eines Arbeitsbereichs steht jedoch die Frage, was genau benötigt wird, um einen Raum so umzurüsten, dass er für Zusammenarbeit geeignet ist.

Wir haben unsere technischen Spezialisten hier bei Black Box gefragt, worauf es beim Nachrüsten eines Raumes für die Zusammenarbeit ankommt. Hier folgen die sechs wichtigsten Punkte, die dabei genannt wurden:

  1. Einfache Konfiguration und Installation.
    Die Kollaborationstechnologie muss einfach zu konfigurieren und zu installieren sein. Unternehmen möchten zum Beispiel nicht, dass Benutzer die ersten 10 Minuten einer Besprechung damit verbringen, die Leitung aufzubauen, Passwörter einzugeben, sich bei einer Website anzumelden, zusätzliche Informationen zu der Besprechung oder Berechtigungsnachweise einzugeben, gemeinsam mit anderen Personen im Raum eine Verbindung aufzubauen, die richtigen Kabel, Hardwareprodukte, Adapter zu suchen usw.
  2. Benutzerfreundlichkeit mit minimaler oder ohne Schulung der Benutzer.
    Wenn Ihr CEO in einen Konferenzraum kommt und seine/ihre Ideen mit Ihnen teilen möchte, hat er/sie normalerweise weder Zeit noch Lust, an einer 30-minütigen Schulung zur Nutzung des Raums teilzunehmen. Sie sollten daher Produkte auswählen, die intuitiv sind und nach wenigen Anweisungen von jedem bedient werden können.
  3. Verwendungszweck des Raums.
    Stellen Sie die richtigen Fragen, um den genauen Verwendungszweck des Raums zu ermitteln. Wie wird der Raum verwendet? Welche Quellen verwendet der Benutzer vorzugsweise? Befinden sich dedizierte PCs, Set-Top-Boxen für Video Streaming oder andere Geräte in dem Raum? Oder werden die Inhalte normalerweise auf dem Laptop oder einem mobilen Gerät des Benutzers (oder beidem) von außen in den Raum mitgebracht?
  4. Einfache Wartung.
    Kollaborationstechnologie muss einfach aus der Ferne zu verwalten sein. Ein zentraler Ort vereinfacht das Aktualisieren von und die Fehlersuche in Unternehmensanwendungen. Bietet Ihr System eine Möglichkeit für Remote-Management?
  5. Kompatibilität.
    Suchen Sie nach Ausrüstung mit offenen Systemen, die herstellerneutral sind und mit der vorhandenen Infrastruktur wie Presentation Switchers, Controllern und anderen branchenführenden Produkten verwendet werden können.
  6. Nachrüstbarkeit.
    Entscheiden Sie sich für Produkte, die nachgerüstet werden können, wenn sich die Bedürfnisse und die Technologie ändern. Updates von softwarebasierten Lösungen können zum Beispiel vorgenommen werden, ohne das System auszutauschen.

Haben Sie noch weitere Vorschläge bezüglich Komponenten, die bei der Optimierung Ihrer Räume für die Zusammenarbeit helfen können? Teilen Sie uns diese dann bitte bei den Kommentaren unten mit!

Fallstudie: Diebstahl-Prävention durch IP-Überwachung

Industrie: Behörden und Ämter

Einführung IP-Video-Überwachung in einem Straßenverkehrsamt.

Die Aufgabenstellung: Verhinderung des Materialdiebstals vom Betriebshof
Neben vielen anderen Aufgaben ist das Strassenverkehrsamt auch mit der Instandhaltung von Verkehrsampeln und der Strassenbeleuchtung beschäftigt. Ein Teil dieses Materials lagert auf einem Gelände im Aussenbereich einschliesslich ausrangierten Strassenlaternen und Kabeltrommeln. Bis vor ein paar Jahren war das kein Problem, aber in der letzten Zeit wurde gleich mehrmals Metall-haltiges Material vom Aussengelände gestohlen. Es musste also eine bessere Absicherung des Geländes gefunden werden.

IP Video-Netzwerk
Mit dieser Aufgabenstellung wendeten sich die Mitarbeiter der Stadtverwaltung an Black Box und der Vorschlag für eine IP Videoüberwachung wurde umgesetzt.

Zunächst wurden bei einer Standortbegehung markante Standorte für die IP-Kameras ausgewählt, die eine gute Sicht auf das eingelagerte Material bieten. Dann wurden drei Punkte auf dem Gelände gewählt, die per Funk angesteuert werden können. Dort wurde jeweils in einem Anschaltkasten ein PoE Netzwerk-Switch untergebracht, der die Kameras nicht nur IP-technisch anbindet sondern auch mit Strom versorgt.

Black Box lieferte die Wireless LAN Funkstrecken fertig konfiguriert und betriebsbereit, so dass diese vor Ort nur noch montiert und die Kabel eingesteckt werden mussten.

Aus Datenschutz-rechtlichen Gründen sollte es auch eine Möglichkeit geben, die IP-Überwachung vorübergehend abzuschalten. Black Box lieferte daher nicht nur die POE-fähigen Netzwerkswitche sondern schulte darüber hinaus die Mitarbeiter im Umgang mit der Webschnittstelle der Switche insbesondere wie Kameras neu gestartet oder ausgeschaltet werden können.

Final installierte Black Box noch eine Videowand, so dass alle Kamerabilder auf 2 x 2 Full HD Monitoren im ständig besetzten Pförtnerhaus beobachtet werden können. Im Rahmen dieses Ausbaus wurden zeitgleich auch die Rechner von der Pforte an einen sicheren Standort ausgelagert und über KVM Extender angebunden.

Lösungskomponenten von Black Box
Industrie-Netzwerkswitche mit PoE+ und Management: LIE1014A

Wireless Ethernet Extender: LWE200A-AP und LWE200A-S

KVM Extender DVI, USB: ACX300

VideoPlex4  4K Videowand Controller: VSC-VPLEX4

Die Kompetenz, die Black Box hier an den Tag legte, hat uns überzeugt. Beratung, Dienstleistung, Kompetenz und Lieferung aus einer Hand.”

Maschinelles Sehen: 100% Fließbandüberwachung

Das maschinelle Sehen, die bildbasierte automatische Fertigungskontrolle auch Machine Vision genannt, hat sich enorm weiterentwickelt und wird jetzt zum unverzichtbaren Werkzeug in der Fertigung, um die Qualität und Rentabilität zu erhöhen. USB 3.0 hat mit seinem 5 Gbit/s-Datendurchfluss und der Möglichkeit, Daten und Strom über dieselbe Leitung zu senden, erheblich zu dieser Verbreitung beigetragen.

Was ist maschinelles Sehen?
Maschinelles Sehen ist ein bildbasiertes, automatisches Kontroll- und Analysesystem für Anwendungen wie die Fertigungskontrolle. Es nimmt automatisch Bilder auf, um das Material zu prüfen, das auf dem Fließband angeführt wird.

Weitere Anwendungen für das maschinelle Sehen sind:

  • PCB-Kontrolle
  • Kontrolle von Injektionsflaschen
  • Robotersteuerung und Ausrichtung von Komponenten
  • Kontrolle von Motorteilen

Das maschinelle Sehen nutzt eine kleine Industriekamera und Lampen, die in Fließbandnähe angebracht sind, um Bilder vom passierenden Produkt aufzunehmen. Die Bilder werden anschließend mithilfe einer Software analysiert, um festzustellen, ob verschiedene Aspekte des Produkts den zulässigen Spezifikationen entsprechen. Wenn beispielsweise ein Etikett falsch aufgeklebt ist, wird die Flasche abgelehnt. Die Inspektion und Auslese erfolgt in einer unglaublichen Geschwindigkeit: innerhalb von Sekundenbruchteilen.

Vor einigen Jahren waren Systeme für maschinelles Sehen sehr kostspielig und erforderten sechsstellige Investitionsbeträge. Aber in den letzten 15 Jahren ermöglichten technologische Fortschritte eine erhebliche Reduktion der Anschaffungskosten, sodass maschinelles Sehen zu einer praktischen Lösung für eine hundertprozentige Qualitätskontrolle werden konnte. Und die Kosten für die Implementierung des maschinellen Sehens sinken mit zunehmenden technologischen Möglichkeiten weiter.

Das maschinelle Sehen ist heute ein unverzichtbares Werkzeug für die Qualitätskontrolle, die Sortierung und den Materialtransport in allen Industriezweigen, einschließlich Elektronik, Nahrungsmittelverarbeitung, Pharmazie, Verpackungsindustrie, Automobilindustrie usw. Es ist ein wirtschaftlicher Weg, um sicherzustellen, dass Produkte, die nicht den Spezifikationen entsprechen, aussortiert werden. Das maschinelle Sehen kann verwendet werden, um Geometrie, Platzierung, Verpackung, Etikettierung, Versiegelung, Endverarbeitung, Farbe, Muster, Strichcode und fast alle anderen Parameter, die Sie sich vorstellen können, zu kontrollieren.

USB 3.0 und maschinelles Sehen
USB 3.0 bringt Systemen für maschinelles Sehen zahlreiche Vorteile. Aufgrund des Datendurchlaufs von 5 Gbit/s, um das Zehnfache höher als bei USB 2.0, beseitigt es Probleme mit der Stabilität und der niedrigen Latenz bei der Bildübertragung und Kamerasteuerung. USB 3.0 ermöglicht die Übertragung von höher auflösenden Videos mit einer höheren Bildfrequenz ohne Qualitätsverlust.

USB 3.0 sendet auch Daten und Strom über dieselbe Leitung. Dieser ist ausreichend, um die Kamera mit Strom zu versorgen, ohne dass man sich Gedanken über eine separate Stromversorgung oder Leitung machen muss.

Zudem ist USB 3.0 im Vergleich zu älteren Systemen eine Plug und Play-Lösung, sodass Kameras und andere Hardware, wie USB 3.0 Extender und andere Geräte einfach ausgetauscht werden können.

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Produkt Übersicht USB

Praxisbeispiel: Virtualisiertes Remote-Computing für Einzelhandelsketten

KVM-Kreuzschienen ermöglichen mehreren Benutzern den Zugriff auf eine Vielzahl von Zielgeräten wie zum Beispiel Rechner, Medienplayer oder Server. Die Mitarbeiter erhalten so die Möglichkeit an einem Arbeitsplatz verschiedene Arbeitsschritte zu überwachen, visuelle Anzeigen zu wechseln oder Peripherieelemente zu steuern.

Die Bereitstellung einer KVM-Anwendung zur Schaltung und Verlängerung von Video-, Tastatur-, Maus-und anderen Peripheriesignalen über ein lokales Netzwerk (LAN), Intranet oder WAN beinhaltet den Zugriff auf physische und virtuelle Server. Händler können Ihren Mitarbeitern so einfach zu bedienende, übersichtliche Arbeitsplätze einrichten und sparen nebenbei Energiekosten.

Für die Warenwirtschaftssysteme im Einzelhandel ist virtualisiertes Computing mit Fernzugriff besonders vorteilhaft. Über kompakte Empfangseinheiten können die Kassen direkt auf die Daten einer virtuellen Maschine zuzugreifen.

Dieses virtuelle Remote-System ermöglicht den Mitarbeitern den Zugriff auf ihre Active Directory-Konten über einen integrierten Verbindungsmakler. Ein separates Verzeichnis der Konten und Zugriffsregeln auf dem KVM-System ist somit nicht mehr erforderlich. Die Empfangseinheiten ermöglichen den Zugriff auf die virtuelle Maschine auf einem Microsoft® Server 2008 oder Microsoft Server 2012. Durch die Verwendung eines Verbindungsmaklers können virtualisierten Maschinen leicht dupliziert werden. Die Anwender verbinden sich dabei jeweils mit dem ersten verfügbaren Ziel, ohne dieses erkennen und auswählen zu müssen. Die Arbeitsabläufe geschäftigen Einzelhandel werden durch diese stark vereinfachten Prozesse optimiert.

Praxisbeispiel von Black Box: Fernzugriff auf virtuelle Maschinen optimiert Arbeitsabläufe im Einzelhandel

A) Kassen mit Verbindung zum Server über KVM-Empfangseinheiten
B) Server mit virtualisierten CPUs
C) Arbeitsplatz des Filialleiters mit Systemzugriff über KVM-Empfangseinheit
D) Systemmanager

Neben den Vorteilen, die sich aus der Benutzerfreundlichkeit und Prozessoptimierung ergeben, ist auch die Sicherheit der Verbindungen geschützt. KVM-Systeme, die über ein LAN oder WAN arbeiten, unterstützen NLA (Netzwerk-Level-Authentifizierung), so dass Zugriffe von nicht berechtigten Anwendern verweigert werden.

IP-basierte KVM-Systeme sind auch die ideale Lösung, wenn noch nicht alle Bereiche im Unternehmen auf virtualisiertes Computing umgestellt sind. Neben den virtuellen Maschinen unterstützt dieses KVM-System auch traditionelle, physische CPUs, die im Laufe der Erweiterung Ihrer Virtualisierung einfach im System umgestellt werden können.

Wie wir es von der KVM-Technologie kennen, sind weitere Pluspunkte die niedrigen Gesamtkosten der Investition (TCO), schnelle Amortisation, maximale Skalierbarkeit und höhere Zuverlässigkeit sowie der energiesparende Betrieb.

Für eine genaue Beschreibung der Virtualisierungs-Lösung von Black Box, besuchen Sie unsere InvisaPC-Webseite. Kontaktieren Sie unsere Applikations-Techniker, wenn Sie erfahren möchten wie KVM-Systeme der neuesten Generation die Prozesse und Ergonomie in Ihrem Unternehmen verbessern können.

So konfektionieren Sie RJ-45 Netzwerkkabel selbst

Von allen Komponenten in Ihrem Netzwerk wird wohl keine mehr unterschätzt als der RJ45-Stecker.
Bei aller Einfachheit erlaubt dieses transparente Wunder die vollkommene Umsetzung der Plug-und-Play-Verbindung am Desktop bis hin zur Anwendung im Rechenzentrum. Auf den ersten Blick offensichtlich, ergeben sich bei genauerer Betragung des RJ-45-Steckers doch einige Fragen:
Wie kommen die Drähte in den Stecker?
Wie werden diese Dinger zusammengebaut?
Wo sind die Fugen?

Wir wollen Sie an dieser Stelle auch in dieses Geheimnis der modernen Kommunikation einweihen und Ihnen zeigen, wie das rohe Twisted-Pair-Kabel mit RJ-45-Steckern konfektioniert wird.

Verdrahtungsschemata nach TIA und USOC zur eigenen Anfertigung von Netzwerkkabeln.

Die Vorbereitung

Als erstes legen Sie sich alle benötigten Materialien bereit. Sie benötigen Rohkabel wie diese Verlegekabel, einen Seitenschneider und Abmanteler, RJ-45-Stecker, eventuell eine Knickschutztülle, ein Crimp-Werkzeug und ein Prüfgerät. Diese Komponenten, mit Ausnahme des Kabels und der Tülle, sind beispielsweise in unserem CAT6 und CAT5e Konfektionierungskit enthalten.

Die Herausforderung: Es muss auf Anhieb gelingen
Nehmen Sie sich die Zeit, um jeden Stecker sorgfältig und gemäss den Spezifikationen Ihres Verkabelungssystems zu konfektionieren. Jedes fertig gestellte Kabel sollte auf die Einhaltung der
in der Spezifikation definierten Leistung getestet werden – in diesem Fall die TIA-Spezifikationen
für die CATx-Verkabelung. Die Abbildung rechts zeigt die korrekte Paarung und Pinbelegung für die Verdrahtung nach der T568A-, T568B- und USOC-Norm für Twisted-Pair-Kabel. T568B ist der in Europa gebräuchlichste Standard für die Netzwerkverkabelung.

Konfektionieren Sie RJ-45-Netzwerkkabel selbst – Anleitung Schritt 1Schritt 1

Nehmen Sie als erstes einen Abmanteler zur Hand wie das Multi-Strip-Werkzeug (FT231A). Führen Sie das Kabel ein, drücken Sie das Werkzeug zusammen und entfernen Sie das abgetrennte Mantelstück vorsichtig. Legen Sie auf diese Weise die isolierten Adern auf einer Länge von etwa 2,5 cm frei.

Achten Sie darauf, NICHT die Isolierung der Adern zu entfernen.

Beim Crimpen des RJ45-Steckers werden dessen Kontaktstifte automatisch in die Adern gedrückt und erhalten Kontakt, so dass wir uns darum jetzt nicht kümmern müssen.

 Konfektionieren Sie RJ-45-Netzwerkkabel selbst – Anleitung Schritt 2Schritt 2
Entdrillen Sie die Adernpaare mit dem Abmanteler bis auf eine Länge von circa 8 mm. Entdrillen Sie die Adern nur auf einer Länge von maximal 12 mm. Ordnen Sie die Adern entsprechend der verwendeten Spezifikation an (in diesem Fall T568B). Drücken Sie die Adern flach und richten Sie sie aus. Kürzen Sie die Adern mit einem geraden Schnitt mit dem Seitenschneider. Achten Sie darauf, alle Adern auf dieselbe Länge zuzuschneiden. Drücken Sie die Adern nach dem Kürzen ganz flach.

Konfektionieren Sie RJ-45-Netzwerkkabel selbst – Anleitung Schritt 3Schritt 3
Richten Sie die Adern aus, so dass Pin 1 des Kabels an Pin 1 des Steckers anliegt. Verfahren Sie mit den anderen Adern entsprechend weiter. (Ziehen Sie gegebenenfalls die “Faustregel” weiter unten zu Rate.) Behalten Sie die Anordnung und führen Sie die einzelnen Adern in den Stecker ein.
Alle Adern müssen bis zum Anschlag in die jeweilige Führung geschoben werden und unter den Kontakten im Kunststoffgehäuse sitzen. Der Kabelmantel sollte als Zugentlastung etwa 6 mm in den Stecker hineinragen.

Faustregel:
RJ45-Stecker werden häufig falsch verdrahtet, weil die Anordnung der Leiter nicht sorgfältig beachtet wird. Achten Sie vor dem Konfektionieren darauf, dass die Leiter richtig sortiert sind, so dass Pin 1 des Steckers an Pin 1 des Kabels liegt. Wenn Sie den Kontakt am Stecker für Pin 1 in einer CATx-Anwendung bestimmen müssen, halten Sie sich den Stecker so vor das Gesicht, dass der Arretierungsclip nach oben weist. Pin 1 des Steckers liegt jetzt ganz links.

 Konfektionieren Sie RJ-45-Netzwerkkabel selbst – Anleitung Schritt 4Schritt 4
Führen Sie den vorbereiteten Stecker in eine RJ45-Crimpzange mit dem passenden Einsatz ein. Für Stecker mit Knickschutz wird beispielsweise ein anderer Crimpeinsatz benötigt als für Stecker ohne Knickschutz. Mit dem falschen Einsatz können Sie den Stecker beim Crimpen beschädigen.
Drücken Sie die Griffe der Crimpzange fest zusammen. Der Ratschenmechanismus verhindert, dass die Zange vorzeitig wieder geöffnet wird. Ein hörbares Klicken zeigt Ihnen, dass das Kabel im Stecker arretiert ist und Sie die Griffe loslassen können.

Konfektionieren Sie RJ-45-Netzwerkkabel selbst – Anleitung Schritt 5 Schritt 5
Prüfen Sie das fertige Kabel mit einen Durchgangsprüfer oder Kabeltester. Die gemessenen Werte müssen Ihrem Verkabelungs-Standard entsprechen. Ihr Tester sollte Kurzschlüsse, Kontaktfehler und Verdrahtungsfehler erkennen können.

Für die Netzwerk-Zertifizierung verwenden Sie besser etwas teurere Tester mit mehr Funktionalitäten, die die Messergebisse speichern und basierend auf den Mindestwerten der Spezifikation ausgeben.

Das Ergebnis
Die meisten RJ45-Kabel werden maschinell konfektioniert. Dennoch gehört das Crimpen zum täglichen Brot der Servicetechniker und professionellen Kabelinstallateure. Sie können Kabel auch selbst fertigen. Wer es einmal probiert hat, der weiss, was es bedeutet, die Kabel erfolgreich in einem Stecker von der Größe eines Gummibärchens korrekt zu befestigen.

Wenn Sie zur Kabelkonfektionierung oder allgemein zur Installation und Prüfung von Patchkabeln noch Fragen haben, wenden Sie sich an den Technischen Support von Black Box.

Weitere Informationsquellen:
Videoanleitung: So konfektionieren und testen Sie RJ-45 Netzwerkkabel richtig
Videoanleitung: So erkennen Sie minderwertige Kupferkabel

Förderung der Zusammenarbeit in modernen Meeting-Bereichen („Huddle-Rooms)“ und Konferenzräumen.

Die Forschung zeigt, dass der regelmässige, gemeinsame Wissensaustausch im Team Innovationen fördert. Solche Besprechungen stellen sicher, dass jeder Mitarbeiter im Team auf das gleiche Ziel hin arbeitet und sie erhöhen die Mitarbeiterbindung, da die meisten Menschen gerne zu einem Team beitragen, indem sie akzeptiert und informiert werden. Die Unternehmen und damit auch die neue Generation der Mitarbeiter müssen auf einem globalen Markt mit starker Konkurrenz bestehen. Nach einer Wainhouse Research-Studie sind dazu Lösungen für die Zusammenarbeit erforderlich, die alle Unternehmensbereiche miteinbeziehen.

Das mag auch der Grund dafür sein, dass man in den letzten Jahren sehr lebendige Ansätze für eine Verbesserung der Gruppenarbeit in Schulen und Unternehmen jeder Grösse beobachten konnte. Die Schaffung von kleinen, informellen Meeting-Bereichen neben den eigentlichen grösseren Konferenzräumen ist einer der Ansätze, die in den Unternehmen gut aufgenommen werden.

Was ist ein Huddle-Room?

Ein Huddle-Room ist ein kleiner, ausgewiesener Bereich oder Raum in dem sich Mitarbeiter treffen und austauschen können. Er kann an beliebigen Plätzen im Unternehmen eingerichtet werden und ist auf eine Teilnehmerzahl von bis zu sechs Mitarbeitern ausgerichtet. Die Ausstattung variiert von der einfachen Grundmöblierung bis hin zur fortschrittlichen, technischen Kommunikations-Landschaft. Ein einfacher Huddle-Room kann in einem offenen Bereich oder separatem Büro eingerichtet werden. Zur Ausstattung gehören in der Regel ein kleiner Tisch mit Stühlen und ein Whiteboard oder Flipchart. Ein voll-ausgestatteter Huddle-Room verfügt darüber hinaus über technische Kommunikationshilfen wie einen grösseren Flach-Bildschirm, integrierte Audio/Video-Konferenzsysteme und ein wireless Präsentationssystem für die kabellose Datenübertragung von den Laptops an das Display. Andere Kommunikationstechnik wie Deckenlautsprecher, akustische Dämmung und A/V-Steuerungen sind dagegen kaum in einem Huddle-Room zu finden.

Welche Ausstattung fördert die Zusammenarbeit in einem Huddle-Room?

Die Art und Weise wie ein Huddle-Room genutzt wird, ist je nach Unternehmen, der Branche und der Mitarbeiterkultur unterschiedlich. Ob der Treffpunkt effektiv funktioniert oder nicht, hängt zudem von den vorgegeben Zielen und Anforderungen an den Bereich ab. In manchen Fällen kann schon einige, wenige AV-Technologie die Zusammenarbeit positiv beeinflussen. Wenn Sie die Einrichtung eines Huddle-Rooms planen, dann beziehen Sie Ihre Anforderungen an die A/V-Technologie schon frühzeitig mit ein.

Ein fortschrittlicher Huddle-Room sollte die folgenden technischen Aspekte berücksichtigen:

  1. Die Kompatibilität der A/V-Geräte muss gegeben sein, das heisst Geräte wie Bildschirm, Beamer, interaktives Whiteboard und Touchscreen funktionieren im Zusammenspiel.
  1. BYOD (Bring Your Own Device)-Unterstützung, die die Zusammenarbeit von jeder Geräteart der Besprechungsteilnehmer ermöglicht. Die Teilnehmer können zum Beispiel einen Laptop, ein Tablet, Smartphone oder Netbook mitbringen und eine Verbindung der Geräte mit Leichtigkeit herstellen.
  1. Funktionen zum Teilen von Inhalten. Hierbei sollte der Moderator in der Lage sein, die Inhalte auf einem Teilnehmergerät allen anderen Kollegen anzuzeigen oder aber die Inhalte von verschiedenen Geräten vergleichend nebeneinander darzustellen.
  1. Eine intuitive Benutzeroberfläche, die die Barrieren in der Bedienung reduziert. Je einfacher und verständlicher die Bedienung der technischen Kommunikationsmittel ist, desto wohler fühlen sich die Teilnehmer bei der Anwendung neuer Technologien.
  1. Die Fähigkeit eine unbegrenzte Anzahl von Teilnehmern einzuladen. Es gibt eine praktische Grenze, die die Anzahl der Teilnehmer in Bezug auf die Raumgröße oder gute Sicht auf die Leinwand einschränkt. Versuchen Sie nicht, starr im Rahmen von 4 bis 6 Teilnehmern zu denken. Wenn sich die Bedürfnisse ändern, sollte sich auch der Besprechungsraum ändern oder verlagern lassen.

Zusätzlich zu den Elementen, die einen produktiven Huddle-Room ausmachen, sind in grösseren Konferenzräumen noch zusätzliche A/V-Lösungen sinnvoll.

Was sollte ein moderner Konferenzraum für die effektive Zusammenarbeit beinhalten?

Die heutigen, größeren Tagungsräume stellen in vielen Fällen höhere Ansprüche an die Ausstattung. Sie stellen zunächst einmal die gleichen Anforderungen an die Technik, wie wir sie oben bereits für den Huddle-Room diskutiert haben. Darüber hinaus muss die Investition in das heutige Design auch der Technik von morgen genügen. Es sind häufig unterschiedlichste Geräte erforderlich, die eine breite Palette an Videoformaten verarbeiten können.

In der Regel sollten Sie Ihre modernen Konferenzräume über folgende technische Ausstattung verfügen:

  1. Schaltfunktionen, die eine Videoquelle auf einem oder mehreren Bildschirmen ausgeben.
  1. Eine Steuerung der Schaltungen durch den Moderator. Für effiziente Besprechungen wählen sie einen Switch, der automatisch eine neue Quelle einbindet, wenn sich der Teilnehmer am Switch anmeldet.
  1. Eine Videoskalierung, die in der Lage ist eine Vielzahl von unterschiedlichen Videoformaten – ältere wie neueste – immer mit der optimalen Auflösung an den Bildschirmen oder der Leinwand anzuzeigen.
  1. Eine zuverlässige Videoverteilung zum Senden und Empfangen von Audio, Video, Steuersignalen und sogar Strom von einem anderen Raum oder Gebäude.
  1. Die Steuerung einer Videowand, um AV-Quellen an beliebigen Orten je nach Bedarf auf den Displays in der Videowand anzuordnen.

Bei der Gestaltung und Ausstattung der Räume ist es wichtig, vorausschauend zu denken und AV-Systeme zu wählen, die sich an wachsende Anforderungen und Änderungen der Technologie anpassen lassen.

Wenn Sie die Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen mit Hilfe von A/V-Systemen verbessern wollen, dann nutzen Sie gerne die unverbindliche Beratung durch die A/V-Experten von Black Box. Kontaktieren Sie einfach unser Tech Support Center.

Weitere Informationen zur A/V-Technologie in Besprechungsräumen:
Wireless Präsentations-Systeme: Kabellose Übertragung von mobilen Geräten an Projektoren und Displays für bis zu 90 Teilnehmer
Überblick auf die Black Box Lösungen zur Verlängerung, Schaltung, Skalierung und Konvertierung von A/V-Signalen
Systeme zur Lagerung, Synchronisation und Aufladung von mobilen Geräten

8 kritische Funktionen, die neue KVM-Switching und -Extension-Systeme erfüllen müssen

Hier ist eine Checkliste, die Ihnen die Anschaffung eines zukunftssicheren, leistungsfähigen KVM Switches oder eines Systems zur KVM-Erweiterung erleichtert.

Flexibilität
Alle KVM-Systeme im Unternehmen sollten flexibel genug sein, möglichst viele Videoformate und Peripheriearten am Ein- und Ausgang zu unterstützen. Gerade für die Zusammenarbeit in Sendeanstalten sowie die Steuerung in Kontrollräumen ist dies eine unabdingbare Voraussetzung. Ferner sollten die KVM-Systeme Videoauflösungen von 1080p bis hin zu 4K für DVI, HDMI und DisplayPort unterstützen. Achten Sie darauf, dass Ihr neuer KVM Switch oder Extender ausreichend Raum für die Nutzung der Peripherie lässt. Prüfen Sie, ob neben USB HID auch Tastaturen und Mäuse mit speziellen Funktionen, Audio und USB 2.0 oder 3.0-Geräte mit der entsprechender Bandbreite unterstützt werden. In der Industrie und Fertigung ist zudem eine Übertragung der seriellen Daten für die Steuerungen erforderlich.

Ein flexibles System lässt sich an zukünftiges Wachstum anpassen. Kalkulieren Sie die Anzahl Ihrer Rechner und Videoquellen sowie die Menge Ihrer Bedienkonsolen und Bildschirme. Dann schätzen Sie mögliche Erweiterungen für die Zukunft ab. Der KVM Switch sollte genügend Ports für zukünftiges Wachstum aufweisen. Sehen Sie sich nach einem KVM-System um, dessen reine Videokanäle sich in KVM-Kanäle umwandeln lassen. Ein Management-Controller ermöglicht Ihnen die zentrale Verwaltung des Systems. Wählen Sie zwischen einer Grafik- oder Text-basierten Oberfläche für die Verwaltung.

Präzision
Testen Sie, ob das KVM-System hohe Video-Auflösungen von 1920 x 1080 bei 60 Hz oder 3840 x 2160 bei 60 Hz korrekt unterstützt. Stellen Sie sicher, dass es keine Verzögerungen bei der Bilddarstellung gibt und ob alle Rahmen von schnell wechselnden Bildinhalten übertragen werden. Nicht alle analogen oder IP-basierten KVM-Systeme erfüllen diese Aufgabe. Digitale Systeme einschließlich der KVM über IP-Modelle können aber in der Regel schnelles High-Definition-Video verarbeiten.

Reaktionszeiten
Überprüfen Sie das Tastatur/Maus-Setup bezüglich möglicher Latenzen. Ein KVM Switch mit echter USB-Emulation reagiert schnell und beständig auf die Eingaben der Anwender. Verzögerte Reaktionen des Systems auf Eingabebefehle unterbrechen den Arbeitsfluss der Anwender.

Produktivität
Optimalerweise verbessert ein digitales High-Performance KVM-System die Produktivität des Anwenders. In einer Matrix-Konfiguration können alle Quellen und Displays verbunden und zwischen mehreren Anwendern geschaltet werden. Die Zusammenarbeit wird verbessert, da alle Anwender simultanen Zugriff auf die gleichen Ressourcen haben.

Zugänglichkeit
Berechnen Sie die längste Strecke zwischen zwei Endpunkten und stellen Sie sicher, dass das KVM-System die Signale auf dieser Distanz über CATx-, Glasfaser-Kabel oder einer Kombination aus beiden Medien erweitern kann. Das KVM System sollte in der Lage sein, den Zugriff der Anwender auf die Quellen in Echtzeit zu ermöglichen.

Zuverlässigkeit
Neue KVM-Systeme werden Redundanzoptionen wie beispielsweise mehrere Netzteile für eine Verfügbarkeit rund um die Uhr bieten. Achten Sie darauf, mögliche einzelne Fehlerquellen zu beseitigen. Wählen Sie ein KVM System, das die Verbindungen zwischen Anwendern und Quellen über zwei separate Kern-Switche mit einem Haupt- und einem Sekundärlink routen kann. Sehen Sie sich auch an, wie Ihre individuelle Konfiguration des Systems gesichert und vorgehalten wird.

Geschwindigkeit
Viele digitale KVM-Switching-Systeme unterstützen Schaltgeschwindigkeiten für die Videoanzeige von weniger als einer halben Sekunde. Schaltzeiten darüber hinaus unterbrechen den Arbeitsfluss der Anwender, wenn Sie den Rechner wechseln oder sind für den Zuschauer am Display sichtbar. Eine schöne Funktion eines KVM-Systems ist auch die schnelle Schaltung über Tastaturbefehle, sogenannte Hotkeys. Einige KVM Systeme erlauben dabei eine individuelle Gruppierung der Kanäle (Preset), so dass die Anwender häufig genutzte Schaltungen über eine kurze Tastatureingabe sofort aktivieren können. Hotkeys werden in der Praxis gerne verwendet, um die Bildinhalte von Videowänden und fernen Bildschirmen sicher zu wechseln oder um im Zusammenspiel in einem Team eine Aufgabe an einer Quelle gemeinsam effektiv fertigzustellen.

Sicherheit
Ein wesentlicher Punkt ist schließlich die Sicherheit eines KVM-Switching und Erweiterungssystems. Administratoren sollten Anwendern nur bestimmte Zugriffsrechte auf dedizierte Ressourcen zuweisen. Darüber hinaus sollte der oder die Administrator(en) die Möglichkeit haben, Einstellungen und Wartungsarbeiten auch aus der Ferne über einen sicheren Kanal auszuführen. So stellen Sie sicher, dass das System rund um die Uhr einwandfrei läuft.

Wenn Sie bei der Anschaffung eines neuen KVM-Systems sämtliche dieser acht Aspekte positiv beantworten können, haben Sie die maximale Rendite Ihrer Investition ausgeschöpft.

Sehen Sie sich dazu auch unser Webinar an, indem wir aufzeigen wie digitale KVM Systeme die Zusammenarbeit in Sendeanstalten verbessern.